Zweitliga-intern geregelt, offiziell bestätigt: Der DSC Arminia Bielefeld und Ligakonkurrent Hertha BSC haben sich auf einen Wechsel von Mittelfeldspieler Leon Jensen geeinigt. Der 29-Jährige bringt die Erfahrung von 82 Partien in der 2. Bundesliga sowie 110 Einsätzen in der 3. Liga mit nach Ostwestfalen.
Quick Facts zum Wechsel
Jensen wechselt von Hertha BSC zu Arminia Bielefeld, beide Klubs bestätigten die Einigung. Der 1,75 Meter große und beidfüßige Mittelfeldspieler ist 29 Jahre alt und wird künftig mit der Rückennummer 31 auflaufen. Wie schnell Jensen bei Arminia in den Kader integriert wird, dürfte sich auch auf die aktuelle Kaderlage vor der Saison auswirken, während Hertha BSC parallel seinen eigenen Kader neu ordnet, was auch für die Einordnung der Berliner in der laufenden Saison relevant bleibt.

Jensens Profil und bisherige Stationen
In der 2. Bundesliga lief Jensen bislang für Hertha BSC und den Karlsruher SC auf, kam dabei auf 82 Einsätze und erzielte zehn Tore sowie fünf Vorlagen. In der 3. Liga stehen für den FSV Zwickau und den SV Werder Bremen II 110 Partien mit 15 Toren und sechs Vorlagen zu Buche – eine Bilanz, die ihn als torgefährlichen Mittelfeldmann über zwei Ligen hinweg ausweist.
Ergänzt wird die Vita durch eine internationale Note: Jensen spielte zudem für den luxemburgischen Erstligisten F91 Düdelingen und sammelte dort Einsätze in der Europa League. Für die sportliche Standortbestimmung von Hertha BSC markiert der Abgang zugleich einen weiteren Umbruchpunkt im aktuellen Kader.
Reaktionen von Arminia und Jensen
Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel begründet die Verpflichtung mit klaren sportlichen Erwartungen: „Leon ist ein Spieler, der unsere Mannschaft qualitativ sofort verstärken und den Konkurrenzkampf im Mittelfeld erhöhen wird. Er zeichnet sich durch hohe Intensität, seine Spielintelligenz sowie seine Torgefahr aus. Zudem hat er eine außergewöhnliche Mentalität. Wir freuen uns sehr, dass wir Leon überzeugen konnten und er nun Teil unseres Teams sein wird“, erklärt Mutzel.

Jensen selbst blickt bereits nach vorn und verweist auf positive Gespräche im Vorfeld des Wechsels: „Ich habe die Arminia in der jüngeren Vergangenheit verfolgt und bin mir sicher, dass ich mit meinen Eigenschaften einen Teil dazu beitragen kann, der Mannschaft zu helfen. Die Gespräche mit den Verantwortlichen waren von Beginn an sehr positiv. Umso mehr freue ich mich, jetzt mit Arminia an den gemeinsamen Zielen zu arbeiten, schnell in der Stadt anzukommen und meine Mitspieler kennenzulernen“, sagt Jensen.
Wie sich der Neuzugang auf Arminias Auftritte in den kommenden Wochen auswirkt, dürfte auch die Quotenlage rund um den Klub beeinflussen – ein Faktor, den Buchmacher bei der Bewertung des Zweitliga-Kaders vor der Saison in der Regel zügig einpreisen.