Skip to main content

Sinnvolle Strategie bei Sportwetten: Unentschieden bei Derbys

Jeder im Sport weiß wohl, was ein Derby ist. Dabei ist die Definition gar nicht so eindeutig, wie es zunächst den Anschein macht. Ist ein Derby nur ein Spiel zwischen zwei geographisch sehr nah beieinander liegenden Clubs – wie beispielsweise die Partie FC Schalke 04 gegen Borussia Dortmund – oder ist es auch ein Spiel zwischen zwei besonders intensiven Rivalen, die aber nicht zwangsläufig in der Nähe des anderen Clubs liegen müssen, was zum Beispiel die Partie des FC Bayern München gegen Borussia Dortmund wäre

Die Strategie Unentschieden bei Derbys im Detail

Die “Gelehrten” streiten sich, was nicht heißt, dass man im Journalismus nicht selbst auf die Bezeichnung eines Nord-Süd-Derbys kommt, wie früher Partien zwischen eben jenem FC Bayern München und dem Hamburger SV genannt wurden. Zumindest die Auskunft bei Wikipedia über ein Derby im Mannschaftssport ist da nicht eindeutig, denn es wird etwas schwammig formuliert:

“Der Begriff Derby […] häufig auch Lokalderby, bezeichnet eine Austragung im Mannschaftssport, bei der zwei meist rivalisierende Sportvereine einer Region aufeinandertreffen.

Somit geht es zumindest weniger um die Rivalität als um die geographische Nähe. Aber auch der Duden bleibt da relativ offen:

“sportliches Spiel von besonderem Interesse, besonders zwischen Mannschaften aus der gleichen Region”

Nimmt man nur den ersten Teil der Definition, könnte also jede Begegnung der Welt als Derby bezeichnet werden – was so aber eher nicht von den Freunden des Fußballs interpretiert wird. Ein Finale der Champions League zwischen dem AS Rom und Leicester City wäre auch von besonderem Interesse, damit aber – im Fußball, bei den Fans – noch lange kein Derby.
Diese echten Derbys aber, als das älteste der Welt gilt die Partie zwischen Celtic Glasgow und den Glasgow Rangers, sind für eine Gruppe von Menschen tatsächlich von besonderem Interesse, neben den jeweiligen Fans versteht sich: die Sportwetter.
Denn in diesem Text geht es um eine besondere Strategie im Umgang mit Sportwetten auf diese Derbys, ob nun Werder Bremen gegen den Hamburger SV, der 1. FC Köln gegen Borussia Mönchengladbach oder auch vielleicht Real Madrid gegen Atletico Madrid. Wobei man auch den Blick nach Südamerika wenden kann, wo es den Superclasico zwischen den Boca Juniors und River Plate gibt, das jedes Mal von ganz besonderer Intensität geprägt ist.
Besonderes Interesse legt man als Sportwetter dabei aber weniger auf den Ausgang der Partie als auf die Entwicklung der Quoten und somit möglichen Gewinne bei einer Wette auf ein Derby. Hier geht es um die Frage danach, wie Wetten auf ein Unentschieden in einem Derby den potenziellen Gewinn nach oben treiben können.

Wichtig ist, die gesamte Strategie zu beobachten

Wer mit Strategien für Unentschieden bei Derbys vorgehen möchte, sollte die wichtigsten Basics dabei kennen. Dabei ist es von Vorteil, sich in den verschiedenen Ligen und auch bei den einzelnen Clubs auszukennen und zu wissen, wer überhaupt eine tiefe Feindschaft gegeneinander hegt. So ist dies bei der Paarung 1. FC Köln gegen Fortuna Köln zum Beispiel nicht der Fall. Durchaus ist diese Partie in Derby, aber eben von freundschaftlichem Charakter geprägt, so es denn überhaupt mal zu einer Partie der beiden Clubs kommt, die fast immer in unterschiedlichen Ligen zu Hause sind. Ein weiteres Beispiel für ein Derby mit wenig negativen Emotionen ist das auch “friendly derby” betitelte Aufeinandertreffen vom FC Everton und dem FC Liverpool. Denn hier spielen weder religiöse Gründe wie beim Glasgower Derby eine Rolle noch besondere Einzugsgebiete innerhalb der Region, wie etwa beim Revierderby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund.

All diese “freundlichen Derbys” sind aber von weniger Interesse für den Freund von Sportwetten. Hier sind die Derbys mit besonderer Rivalität gesucht, von denen die größten bereits genannt wurden. Dennoch hier noch einmal eine Auflistung dieser Spiele, die für eine besondere Beobachtung in Frage kommen:

  • FC Schalke 04 – Borussia Dortmund
  • Werder Bremen – Hamburger SV
  • FC Bayern München – TSV 1860 München
  • VfL Bochum – Wattenscheid 09
  • MSV Duisburg – Rot-Weiss Essen
  • Hamburger SV – FC St. Pauli
  • SpVgg Greuther Fürth – 1. FC Nürnberg
  • Celtic Glasgow – Glasgow Rangers
  • Manchester United – Manchester City
  • FC Arsenal – Tottenham Hotspur
  • Real Madrid – Atletico Madrid
  • Galatasaray Istanbul – Fenerbahce Istanbul
  • River Plate – Boca Juniors
  • Austria Wien – Rapid Wien
  • FC Zürich – Grasshoppers Zürich

Warum sollte man nun eher auf diese hier genannten Derbys mit vielen Spannungen und Hitzigkeiten achten, ob diese nun aus politischen, religiösen oder standesbezogenen Gründen entstehen? Hier sind beide Seiten höchst motiviert und ein Unentschieden ist – sofern beide Teams in derselben Liga beheimatet sind und nicht ein Team deutlich höherklassiger rangiert – viel wahrscheinlicher als in herkömmlichen Spielen, in denen beide Teams nicht bis zum Letzten alles geben. Insofern ist es wichtig, zu wissen, welche Derbys zu den aufgeheizten zählen, in der die brodelnde Rivalität der Clubs ihren Ausdruck findet, und welche nicht.

Hinzu kommt, dass der Fußball in bestimmten Regionen der Welt anders geprägt als in der Bundesliga, die seit 30 Jahren die meisten Tore pro Partie von den fünf großen Ligen in Europa erzielt. In Italien hat sich der Fußball zwar ein wenig gewandelt, man spielt aber tendenziell immer noch deutlich defensiver als in Deutschland. Besonders deutlich wird das in der 2. italienischen Liga, der Serie B. Hier sind spürbar weniger Spieler aus dem Ausland unter Vertrag und im Einsatz, weshalb hier der “typisch italienische” Fußball noch in größerer Ausprägung stattfindet. Ergo gibt es hier auch deutlich mehr Remis, da die Teams besonders effizient und erfolgreich verteidigen. Dasselbe gilt übrigens – noch weniger bekannt im deutschen Raum – auch für die zweite französische Liga, die Ligue 2.
Ebenso gilt dies für die Ligen in Japan, China und Südkorea, die durch eine besondere Häufigkeit von Remis auffallen. Aber eben auch die weiter oben genannten Derbys zählen zu jenen Partien, die besonders häufig Remis enden, auch wenn sich manchmal Verschiebungen im Leistungsgefälle ergeben. Genau diese sollte man dann aber eben gut im Auge behalten.

Bevor man also eigene, vielleicht auch gar nicht so realistische Strategien entwickelt, sollte man zunächst einmal auf diese Strategie der Unentschieden bei Derbys zurückgreifen. Insbesondere in den unteren Ligen der diversen Länder mit ausgeprägtem Fußballbetrieb sollten hier genau geprüft werden. Heutzutage ist das Internet hierbei bekanntlich eine tolle Hilfe, denn nicht nur kann man aktuelle Ergebnisse abrufen, prüfen, welche Spieler vor einem Derby verletzt oder gesperrt sind. Man kann auch die Bilanzen der jüngsten Jahre zwischen zwei Clubs abrufen, die ein solches Derby austragen. So verringert man auch das Risiko, auf ein Unentschieden bei einem Derby zu setzen, bei dem ein solches Ergebnis zur Zeit nicht so wahrscheinlich ist. Die Zahl der Alternativen ist schließlich groß.

Bei Derbys, die Remis enden – welche Strategie sinnvoll nutzen?

Vorteile des Platzierens einer Wette auf ein Remis bei einem Derby sind natürlich die meist sehr hohen Quoten für diesen Ausgang eines Spiels. Sowie der Umstand, dass hier die Wahrscheinlichkeit eines Remis eben oft höher ist. Allerdings sollte man sich an diese Strategie erst wagen, wenn man sein Wettkonto schon ein wenig aufgebaut hat. Andererseits kann man sein Konto mit dieser Strategie langsam, aber stetig anwachsen lassen. Dennoch gilt hier wie bei jeder Strategie bei Sportwetten, dass Geduld und Disziplin ständige Begleiter eines Wetters sein sollten. Die optimale Strategie dafür ist die einzig bekannte progressive Strategie, die etwas an die Martingale-Strategie beim Roulette erinnert und zum Beispiel folgendermaßen betrieben werden könnte:

  1. Spiel: 10 € Einsatz ->Verlust
  2. Spiel 20 € Einsatz -> 60 Euro Gewinn
  3. Spiel 10 € Einsatz -> Verlust
  4. Spiel 20 € Einsatz -> Verlust
  5. Spiel 30 € Einsatz >>90 Euro Gewinn

Dies sind keine erfundenen Daten, sondern Daten aus der empirischen Statistik. Eine typische Quote für ein Remis in einem Derby liegt bei ca. 3,0, der Einsatz wird also verdreifacht. Somit kann man zwar durchaus häufiger verlieren, macht im Erfolgsfalle aber gleich den Einsatz von zwei verlorenen Wetten wieder wett. Hält man sich an diese streng progressive Vorgehensweise, wird man sein Konto immer weiter auffüllen. Natürlich ist eine Quote von 3,0 nicht im Entferntesten mit den Gewinnquoten bei Kombiwetten zu vergleichen. Doch hier hat man eine deutlich höhere Gewinnchance und so wächst das Guthaben zwar langsam, aber doch recht stetig an. Genau dafür eignen sich Derbys, die mit einem Unentschieden enden, besonders.

Unentschieden bei Derbys und die Vorteile der Buchmacher

Wer diese Strategie dauerhaft verfolgen möchte, sollte seine Wetten bei einem Online-Buchmacher platzieren. Diese bieten in aller Regel die besten Quoten und haben zudem die größte Auswahl an Wettoptionen verfügbar, welche auch noch ganz kurzfristig genutzt werden können. Schließlich kann man hier auch auf jene oben erwähnte japanische Liga, die Copa Libertadores oder die brasilianische oder argentinische Liga wetten. Zudem kann man dann gleich an Ort und Stelle den Verlauf dieser Partien verfolgen und schauen, ob man mit seiner Wette auf ein Unentschieden in einem der vielen Derbys im Weltfußball richtig lag. Ein empfehlenswerter Buchmacher ist Bet365. Dennoch gilt an allererster Stelle: Geduld und Disziplin sind gefragt, um nicht gleich am Anfang zu viel Einsatz zu verlieren, sondern stattdessen das Wettkonto langsam anwachsen zu lassen.

Ähnliche Beiträge