Was bedeutet Handicap bei Sportwetten?

Es gibt verschiedene Arten, sein Geld in Wetten zu platzieren. So zum Beispiel die normale Sportwette oder auch die Systemwette. Hierbei wird lediglich auf den Spielausgang der betreffenden Mannschaft gesetzt, das heißt, relevant ist das tatsächliche Ergebnis. Der Unterschied zur Handicapwette besteht darin, dass bei dieser Wettart Tore oder Punkte als Vorsprung für ein Team gelten. Diese müssen dann am Schluss des Spiels oder der Begegnung zu dem regulären Ergebnis addiert werden. Somit wird deutlich, dass für den Wetttipp nicht das offizielle Spielergebnis entscheidend ist, sondern ein fiktiv errechnetes Resultat des Spielausgangs inklusive Handicap. Nachfolgend die besten Wettbonus Angebote.

Platz
Wettanbieter
Bonus
Bewertung
Bonus Holen
1
100% bis zu 100€
2
100% bis zu 100€
3
100% bis zu 200€
4
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5
100% bis zu 100€

Handicap Wetten Sinn und Zweck

Handicap Wetten: Manch einer wird sich fragen, wozu man solche Methoden bevorzugt. Schließlich ist es deutlich übersichtlicher, auf ein bestimmtes Ergebnis zu wetten und den Spielausgang abzuwarten. Doch Handicapwetten haben ihren Sinn, nämlich dann, wenn der Tipp einem klaren Favoriten gilt. Normalerweise bekommt man für so einen Tipp beim Wettanbieter von klassischen Sportwetten nur sehr geringe Wettquoten, weil der Sieg recht wahrscheinlich ist. Die Handicapwette ermöglicht also höhere Quoten im Falle eines Favoritensieges. Schaut man sich die Sportwelt einmal an, so fällt auf, dass immer wieder Favoriten hervorstechen und das Geschehen dominieren. Aus der Sicht der Sportfans liegt es also nahe, auf sie zu setzen. Und damit die Quoten besser ausfallen, als sie es normalerweise täten, wurde die Handicapwette eingeführt.

Wer eine Hadicapwette platziert, ändert automatisch den Ausgang des gewählten Ereignisses, ehe der Anpfiff überhaupt erfolgt ist. Denn der Favorit, ob es eine Mannschaft oder ein einzelner Sportler ist, wird mit dem Handicap belegt. Damit ändert sich der Spielstand zugunsten des Außenseiters und gleichzeitig passen sich die Quoten der Ausgangslage an. Es wird also künstlich der Fall kreiert, dass ein Sieg des Favoriten unwahrscheinlicher wird, wodurch die besten Wettanbieter einen Grund bekommen, die Quote ein wenig höher anzusetzen. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die Wettquoten im Falle eines Remis für die unterlegene Mannschaft sinken.

Bessere Quoten in allen Sportarten

Die Handicapwette konnte sich im Verlauf der Zeit zu einem probaten Mittel entwickeln, das nun immer häufiger zum Einsatz kommt. Natürlich beschränkt es sich nicht nur auf eine Sportart wie den Fußball. Auch andere Wettfans profitieren von dieser Möglichkeit. Favoriten gibt es schließlich überall. Der Clou der Handicapwette besteht darin, dass man die Wettquoten im Falle eines Matches mit einem Favoriten künstlich aufbessern kann. Zugleich ist es ein völlig legitimes Mittel, womit auch die Buchmacher bereitwillig kooperieren. Wer ein wenig Erfahrung in der Sportwelt mit sich bringt, wird sich schnell an die Vielfalt der Handicapwette gewöhnen und seine Chancen erfolgreich umsetzen können.

Ein ausführliches Beispiel

In diesem Beispiel wird von folgenden Konditionen ausgegangen:

  • einer Favoritenmannschaft A
  • einer Außenseitermannschaft B
  • es handelt sich um ein Fußballspiel
  • Mannschaft A wird mit dem Handicap von 1 Tor belegt

Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, wie das Spiel am Ende bewertet werden kann. Da die Favoritenmannschaft A mit einem Handicap belegt ist, welches 1 Tor beträgt, muss sie mit mindestens 2 Toren Vorsprung gewinnen. Denn nur in diesem Fall greift die Kondition der Handicapwette. Geht das Spiel beispielsweise 2:0 aus, so hieße das Ergebnis der Handicapwette 2:1. Denn das Handicap von 1 Tor bedeutet, dass dieses am Ende des Spiels auf das Ergebnis der Außenseitermannschaft addiert wird. Folglich kommt automatisch ein 2:1 zustande. Geht das Spiel hingegen 1:0 aus, folgt ein Unentschieden zu den Konditionen der Handicapwette. Denn auch hier muss das Handicap am Ende auf das Ergebnis der Außenseitermannschaft addiert werden. Natürlich ist es auch möglich, dass das Spiel im Unentschieden von beispielsweise 0:0 endet. Das hätte einen Verlust der Favoritenmannschaft zu den Konditionen der Handicapwette zur Folge. Sollte das passieren, können sich natürlich alle freuen, die stattessen auf einen Sieg der Mannschaft B gesetzt haben.

Eine etwas speziellere Form der Handicapwette nennt sich Asian Handicap. Wettfreunde werden sich bestens damit auskennen. Hier hat man sogar die Möglichkeit, den Favoriten mit ganzen, viertel oder halben Toren sowie Punkten zu belasten. Dadurch kommt eine gewisse Variabilität zustande, das den Spaß und die Spannung beim Wetten noch weiter steigern kann. Insgesamt erfreut sich die Handicapwette vor allem im Bereich des Fußballs großer Beliebtheit. Sie wird vor allem dann gespielt, wenn es darum geht, lukrative Quoten im Falle eines Favoritenerfolgs durchzusetzen. Und dazu müssen schon mindestens 2 Tore unterschied vorherrschen.

Weitere Möglichkeiten bei der Handicapwette

Weiter oben wurde ein konkretes Beispiel beschrieben, indem von einem minimalen Handicap ausgegangen wurde. Dieses betrug genau 1 Tor. Das heißt natürlich nicht, dass es zwangsläufig so geschehen muss. Den Wettfans stehen verschiedene Möglichkeiten offen, je nach Spiel und prognostiziertem Ergebnis. So kommt es immer wieder zu Spielen, in denen ein großer Klassenunterschied vorherrscht. Darin kann der Buchmacher sogar 2 oder noch mehr Tore Vorsprung für die Außenseitermannschaft geben. Es gibt auch Wettanbieter, die unterschiedliche Varianten für ihre Handicapwetten zur Verfügung stellen. So beinhaltet ihr Wettprogramm verschiedene Möglichkeiten, von denen sich die Kunden das Passende auswählen können. Was davon infrage kommt, muss natürlich sehr individuell an der aktuellen Begegnung gemessen werden.

Beim Wettanbieter

Wer sein Glück direkt beim Wettanbieter ausprobieren will, wird sich oftmals mit etwas kryptisch anmutenden Tabellen auseinandersetzen müssen. Normalerweise sieht man die betreffenden Mannschaften, wie zum Beispiel Borussia Dortmund und 1899 Hoffenheim, und rechts daneben die Wettmöglichkeiten. In dieser konkreten Auseinandersetzung konnte man ein Handicap von 1 bis 2 Toren setzen. Bei letzterer Möglichkeit hätte Dortmund also mit 2 Toren Vorsprung gewinnen müssen. Abgesehen von dieser Auswahl bieten sich noch weitere Einstellungsmöglichkeiten. So zum Beispiel:

  • Über/Unter 1,5
  • Über/Unter 2,5
  • Über/Unter 3,5

Diese Liste setzt sich fort bis hin zu Über/Unter 6,5. Im unteren Segment der Tabelle sind noch einmal die Handicaps aufgelistet. Zusätzlich findet man eine Übersicht der einzelnen Quoten.

Zuletzt sollte beachtet werden, dass gerade im Fußball die Handicapwetten und die Torwetten den meisten Umsatz darstellen, so zumindest die Angaben der deutschen Wettbüros. Abgesehen vom Fußball sind auch Handball und Basketball sehr beliebte Ziele, wenn es darum geht, eine Handicapwette zu platzieren. An dieser kleinen Statistik wird bereits sehr deutlich, wie der Stellenwert der Wette mit Handicap einzuordnen ist. Sofern man sich in der Sportwelt auskennt und Favoriten gut einschätzen kann, scheinen sie vielversprechende Möglichkeiten zu eröffnen.