Zahlungsanbieter Vergleich Giropay vs SEPA

Sportwetten online abzuschließen, ist inzwischen absoluter Standard und der Markt wächst immer weiter, findet immer mehr Interessenten. Nicht nur, weil Fußball immer noch immer beliebter wird, nicht nur, weil sich das Image von Sportwetten positiv gewandelt hat, sondern weil es einfach Usus geworden ist, live im TV verfolgte Sportereignisse am "Second Screen" zu begleiten, also in den sozialen Medien oder anderen Online-Publikationen. Warum also nicht auch gleichzeitig dabei wetten? Es muss nicht mal zwangsläufig eine Livewette sein, auch bei Kombiwetten steigen Spaß und Spannung enorm, wenn man an einem Spieltag auf mehrere Spiele gesetzt hat. Allerdings taucht eine Frage in diesem Kontext immer und unausweichlich aus: Welchen Zahlungsanbieter soll ich für meine Einzahlungen beim Wettanbieter nutzen?

Welcher Zahlungsanbieter ist der richtige?

Denn um wetten zu können, benötigt man selbstredend ein Guthaben bei einem der vielen Wettanbieter. Da nicht zuletzt Online-Wetten aber enorm gewachsen sind, sprossen zuletzt auch immer mehr Anbieter von Zahlungsmethoden aus dem Boden. Zudem hat sich auch im europäischen Bankwesen zuletzt einiges verändert. Da kann man schon mal den Überblick verlieren, welcher Zahlungsanbieter denn nun für welche Vorteile sorgt und was man am besten für die eigenen Zwecke im Zusammenhang mit Sportwetten, die man online betriebt, nutzen sollte. Ganz konkret vergleichen wir hier deshalb die beiden Zahlungsanbieter Giropay und SEPA mit allen ihren Schwächen und Stärken und kommen zu einer abschließenden Bewertung, welcher der beiden Anbieter hier im Vergleich besser abschneidet.

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Was ist überhaupt die Zahlungsmethode namens „Giropay“?

Obwohl in Deutschland gegründet und das bereits im Jahr 2005, als Internet noch nicht ganz die flächendeckende Verbreitung besaß wie heute, ist die Existenz von Giropay noch nicht bis zu allen durchgedrungen. Deshalb hier eine kurze Erläuterung zum genutzten Verfahren. Auf Betreiben der Postbank wollten Teile der deutschen Kreditwirtschaft eine Zahlungsmethode anbieten, die sicher, bequem zu bedienen und vor allem schnell ist. Das ist den Betreibern gelungen, zu denen inzwischen immer mehr deutsche Banken gestoßen sind und Giropay bei sich akzeptieren.

Man benötigt nur die herkömmlichen Zugangsdaten zu seinem eigenen Konto sowie dann jeweils eine passende TAN oder PIN, ganz wie beim normalen Online-Banking. Den eigentlichen Transfer des Geldes zum Empfänger erledigt dann Giropay für einen – und zwar unmittelbar. Dabei geht Giropay quasi in Vorkasse, man nennt das auch „Pseudo-Vorkasse“, denn tatsächlich abgebucht wird das Geld erst wie üblich bei Verkehr mit der Hausbank nach einem oder mehreren Werktagen. Gutgeschrieben wird es einem als Kunde beim Wettanbieter aber mehr oder weniger unmittelbar.

Wie zahlt man mit der Zahlungsmethode „SEPA“?

Im eigentlichen Sinne ist „SEPA“ keine Zahlungsmethode, sondern ein Oberbegriff für ein standardisiertes, in weiten Teilen Europas eingerichtetes System, das schnelle und unkomplizierte Zahlungen auch international ermöglichen solle. Dabei gibt es zwei grundlegend unterschiedliche Möglichkeiten, Gelder bewegen zu lassen.

SEPA-Lastschrift

Hierbei bleibt alles so, wie es auch bei einer inländischen Lastschrift ablaufen würde, mit dem Unterschied, dass solch ein SEPA-Lastschriftverfahren innerhalb des SEPA-Raumes nun auch ohne zusätzliche Gebühren möglich ist.

SEPA-Überweisung

Bei dieser Art des Geldtransfers gilt dasselbe wie für die SEPA-Lastschrift. Hat man früher für eine Überweisung ins Ausland einiges an zusätzlichen Gebühren gezahlt, so ist dies nun nur noch zu genau jenen Konditionen erlaubt, denen auch eine inländische Überweisung unterliegt. Somit zahlt man also auch dann nicht drauf, wenn der eigene Wettanbieter in Großbritannien, Malta oder Österreich ansässig ist, bzw. dort seine Konten verwaltet.

Allgemeiner Vorteil der Einführung von SEPA ist, dass derartige Überweisungen ins Ausland nun nur noch einen Werktag statt wie bisher drei Werktage dauern dürfen. Damit ist man zwar bei Weitem nicht so schnell wie Giropay, immerhin aber deutlich schneller als vor der Einführung von SEPA.

Vorteile von Giropay bein Online-Überweisungen

Die eigentlichen Vorteile klangen weiter oben schon an. Hier noch einmal im Detail, warum es sich lohnt, Giropay für seine Einzahlungen beim Wettanbieter zu nutzen:

Sicherheit

Anders als beim sehr großen und viel weiter verbreiteten Rivalen PayPal gibt es so gut wie nie Phishing-Versuche, um an die Giropay-Daten eines Nutzers zu gelangen. Es gibt quasi keine Berichte über Missbrauchsfälle oder andere Probleme mit der Sicherheit bei der Abwicklung einer solchen Zahlung mittels Giropay.

Schnelligkeit

Wie bei eigentlich allen diesen „e-Wallets“, also elektronischen Geldbörsen, wird das Geld unmittelbar beim Empfänger verbucht. Das heißt, dass man auch spontan noch sein Wettkonto auffüllen kann, wenn einen plötzlich eine Eingebung überkommt, wie ein bestimmtes Spiel endet oder man zuvor wenig Zeit hatte, Geld nachzuschießen. Meist handelt es sich nur um wenige Minuten bis Sekunden, bis dieser Vorgang abgeschlossen ist. Eine klassische Banküberweisung kann da natürlich absolut nicht mithalten.

Anonymität

Der seriöse Wettanbieter kommt nicht in Kontakt mit den privaten Bankdaten. Das Geld erhält der Wettanbieter von Giropay, nicht von der eigenen Bank. Somit ist Giropay nicht zuletzt für all jene gut geeignet, welche in diesen Bereichen Hemmungen haben, die Bankdaten an Dritte und noch dazu an international agierende Wettanbieter weiterzureichen. Das ist bei der Nutzung von Giropay nicht nötig.

Vorteile einer Zahlung per SEPA

Vor allem, dass man mit diesem neuen System nun (fast) europaweit zahlen kann und dies mit derselben Sicherheit, die man von inländischen Transaktionen gewohnt ist, sticht als großer Vorteil der Nutzung von SEPA heraus. Zudem fallen auch bei Lastschriften ins Ausland keine zusätzlichen Gebühren an. Ganz gleich also, an wen man auf welchem der beiden Wege zahlt, es wird nicht teurer als bei einem solchen Vorgang im Inland.

Anfallende Gebühren bei Giropay

Wie bei derlei Online-Bezahldiensten üblich, erhebt Giropay vom Zahlenden, vom Käufer überhaupt keine Gebühr. Nicht einmal eine Anmeldungsgebühr oder eine Grundgebühr pro Jahr oder Monat fällt an. Es ist somit völlig kostenlos für den Privatnutzer. Mit dem kleinen Haken, dass Giropay von den Verkäufern sehr wohl Gebühren erhebt, nämlich 0,89 % der Gesamtsumme, dazu eine kleine Pauschale von einigen Dutzend Cent. Diese Gebühren, die der Wettanbieter dann zu tragen hat, gibt er oft in Form einer eigenen Gebühr auf die Einzahlung mit bestimmten Diensten weiter. Deshalb sollte man sich vorher informieren, ob der Wettanbieter der Wahl Einzahlungen mittels Giropay kostenlos akzeptiert oder darauf doch Gebühren – vom Kunden – erhebt. Anderenfalls kann es bei häufigen Überweisungen und somit Nutzungen von Giropay teuer werden.

Gebühren bei der Nutzung von SEPA für den Transfer an einen Wettanbieter

Die Gebühren für eine Überweisung mittels SEPA sind genauso hoch wie vor der generellen Umstellung auf dieses System. Mit dem großen Unterschied, dass eine Auslandsüberweisung nun nicht mehr teurer sein darf als ein solche im Inland. Vorteil hier also klar auf Seiten all jener, welche gerne bei einem ausländischen Wettanbieter einzahlen möchten. Dennoch fallen aber Gebühren an, was bei Giropay nicht der Fall ist. Wie hoch diese konkret sind, sollte man dann bei seiner eigenen Bank in Erfahrung bringen. Zudem sollte man unbedingt prüfen, ob der Wettanbieter zusätzliche Gebühren für eine Einzahlung auf diesem Wege erhebt. Das muss nicht so sein, ist aber durchaus nicht unüblich, sodass man hier eventuell doppelt zahlt – an seine eigene Bank und an den Wettanbieter.

Probleme bei der Nutzung von Giropay

Echte „Probleme“ im Sinne von Sicherheitsgefährdungen oder Fehler bei der Abwicklung hat man bei der Nutzung von Giropay absolut nicht zu befürchten. Einzig der Umstand, dass es ein im deutschen Raum gegründetes Unternehmen für Online-Zahlungen ist, könnte bedeuten, dass vor allem so mancher ausländischer Wettanbieter diese Zahlungsmethode bei Einzahlungen nicht akzeptiert, was wiederum verstärkt für außereuropäische Wettanbieter gilt. Hier sollte man sich vorher erkundigen, ob der eigene Anbieter Giropay akzeptiert oder nicht.

Fazit zum Vergleich der beiden Zahlungsanbieter Giropay vs SEPA

Den direkten Vergleich für den Zweck der Einzahlung bei einem Wettanbieter gewinnt ganz klar Giropay. Allerdings sollte man die beiden Zahlungsmethoden auch nicht direkt gegenüberstellen, sind sie doch zu unterschiedlich und auch aus unterschiedlichen Gründen eingeführt bzw. gegründet worden. Die Zahlung per Giropay bietet alle Vorteile, die gute und sehr gute Zahlungsanbieter im Internet heutzutage liefern müssen. Vor allem die Geschwindigkeit des Zahlungseingangs schlägt dabei positiv zu Buche. Darin ist Giropay unschlagbar gut, bzw. an der Spitze der Konkurrenz – zusammen mit anderen Anbietern. Zudem benötigt man keinerlei Anmeldung, zusätzliche Software oder gar ein Konto bei Giropay, um es nutzen zu können. Nicht einmal seine Email-Adresse muss man angeben und der Wettanbieter erfährt auch die eigenen Bankdaten nicht. Das alles ist ziemlich klasse und zur Nutzung auch sehr empfehlenswert.

Die Zahlung per SEPA ist eher für jene geeignet, die sehr planmäßig bei ihren Sportwetten vorgehen, sich ein gewisses Budget pro Woche oder pro Monat für die Nutzung von Sportwetten einteilen und deshalb weniger auf die Geschwindigkeit eines Geldtransfers angewiesen sind. Ihnen ist es vielleicht sogar wichtiger, ein gewisses Budget nicht zu überschreiten. Weshalb sie auf die seriöse, aber langsame Zahlungsweise per SEPA-Verfahren zurückgreifen möchten oder können.

Am Ende kommt es hier also viel mehr auf die persönlichen Präferenzen an, um zu entscheiden, welcher Zahlungsanbieter hier der „Sieger“ sein soll. Bei der Schnelligkeit ist es Giropay, bei der Seriosität, Sicherheit und vielleicht auch Vertrautheit wäre es dann das SEPA-gestützte Verfahren.