Zahlungsanbieter Vergleich Giropay vs Sofortüberweisung

Online-Sportwetten haben den Wettmarkt im Sturm erobert, weil dabei niemand mehr das Haus verlassen muss, um eine Wette zu platzieren. Für solchen einen Vorgang von zu Hause - oder inzwischen sogar unterwegs - aus benötigt man aber auch ein gewisses Guthaben auf seinem Wettkonto, schließlich kann man bei Online-Wetten anders als in einem Wettbüro nicht bar bezahlen. Dann kommt schnell die Frage auf, die es vor der allerersten Wette zu klären gilt: Wie transferiere ich das Geld von meinem Bankkonto zum Wettanbieter? Da gibt es viele Anbieter mit unterschiedlichen Stärken und Schwächen. Wir schauen auf genau jene von zwei ausgewählten Zahlungsanbietern im direkten Vergleich: Giropay vs Sofortüberweisung.

Was ist überhaupt die Zahlungsmethode namens „Giropay“?

Der Zahlungsanbieter für Online-Zahlungen „Giropay“ wurde von einem Zusammenschluss einiger deutscher Banken aus der Taufe gehoben. Dies geschah schon im Jahr 2005, weil abzusehen war, dass online ein riesiger Markt im Entstehen begriffen war und man einfache Zahlungen im e-Commerce möglich machen wollte. Dies auf möglichst sicherem Wege, ohne dabei allzu kompliziert und vor allem mit der üblichen Verzögerung bei einer klassischen Überweisung abzulaufen. Treibender Motor der Gründung von Giropay war die Postbank, mittlerweile zählen aber etliche Bankhäuser in Deutschland zu den Teilnehmern an diesem System.

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Bei einem Zahlungsvorgang muss man nur drei einfache Schritte bewältigen. Zuerst wählt man im Interface von Giropay seine eigene Bank aus, bzw. gibt IBAN oder BLZ ein. An diese Bank wird man nun innerhalb des Systems von Giropay weitergeleitet. Dort loggt man sich mit bekannter Kontonr. und zu diesem Konto gehöriger PIN ein, woraufhin man zu einer Art virtueller Überweisungsträger gelangt. Das Tolle ist nun: alle relevanten Daten sind bereits ausgefüllt. Liegt der Betrag unter 30 Euro, kann man nun einfach auf „ok“ klicken, und die Zahlung ist angewiesen. Bei einer Summe ab 30 Euro benötigt man dann noch eine zusätzliche TAN, die einem die eigene Bank auf dem vereinbarten Wege zukommen lässt.

Wie zahlt man bei einer Sofortüberweisung?

Im Prinzip ist die Sofortüberweisung dem Verfahren von Giropay äußerst ähnlich. Auch hier wird man nach Auswahl der „Sofortüberweisung“ nach den Zugangsdaten zu seinem Girokonto bei der entsprechenden Bank gefragt. Einziger größerer Unterschied ist, dass es bei der „Sofortüberweisung“ keine Befreiung von der TAN gibt, was Giropay bei Beträgen unter 30 Euro anbietet. Das Unternehmen, das den Dienst „Sofortüberweisung“ anbietet, hat seinen Sitz in der deutschen Stadt Gauting, Zahlungsadresse vom eigenen Bankkonto an Sofortüberweisung ist allerdings ein Konto in den Niederlanden, was sicherlich steuerliche Gründe hat.

Das gesamte Prinzip nennt man im Zahlungsverkehr übrigens „Pseudo-Vorkasse“. Denn tatsächlich hat der Wettanbieter das Geld eben nicht innerhalb von Minuten vom Wettkunden erhalten, schreibt es ihm aber dennoch unmittelbar gut. Sofortüberweisung bürgt dann dafür, dass das Geld nachträglich auch ankommen wird. Die Abbuchung vom eigenen Bankkonto erfolgt dann tatsächlich wie üblich erst ein oder zwei Werktage später. Tatsächlich zur Verfügung hat man das Geld auf seinem Wettkonto aber sofort.

Vorteile von Giropay

Zunächst mal ist der ganz große Vorteil bei diesem Zahlungsanbieter, dass man sich gar nicht erst dort registrieren muss. Man nutzt Giropay ganz simpel ohne Anmeldung immer dann, wenn man es gerade benötigt. Da man dort kein eigenes Konto führen muss, kann dort mit keinen Geldern Missbrauch betrieben werden. Genauso wenig fallen Kontogebühren oder eine lästige Verwaltung von Zugangsdaten an. Außerdem benötigt man auch keine „App“ auf seinem Smartphone oder Tablet, keine eigene Software auf seinem normalen Desktop-Rechner. Der Bezahlvorgang oder in diesem Fall besser der Transfer von Geldern zum Wettanbieter läuft als Teil des Prozesses zwischen Hausbank und Wettanbieter ohne, dass

Toller weiterer Vorteil ist, dass bei Beträgen bis zu 30 Euro die Beschaffung und Eingabe einer TAN oder PIN entfällt. Hier hat das Unternehmen sich in Kooperation mit den teilnehmenden Banken darauf geeinigt, dass man sich gegenseitig Sicherheit gibt, dass ein Zahlungsausfall in solch einem Falle kein Problem dafür darstellen sollte, allen anderen diesen Luxus der TAN-losen Überweisung zu ermöglichen.

Dritter großer Vorteil, der aber eher für jene relevant ist, die sich speziell um ihre Bankdaten Sorgen machen, ist, dass der Wettanbieter die eigenen Kontodaten nicht erhält. Obwohl die Wettanbieter online alle seriös sind und von dieser Seite aus keine Gefahr drohte, macht sich doch so mancher Sorgen darüber, wenn die Bankdaten in dritte Hände geraten. Das ist mit Giropay aber nicht der Fall, denn der Wettanbieter erhält die angewiesene Zahlung ja von Giropay und nicht direkt von der eigenen Bank.

Vorteile einer Zahlung per Sofortüberweisung

Auch hier gelten alle Vorteile von Giropay, mit Ausnahme der 30-Euro-Regelung, die so nicht existiert. Bei einer Sofortüberweisung muss man also immer eine TAN anfordern, was im Fall der Falle ein wenig Zeit kosten kann. Dafür benötigte man aber auch hier keine Software, keine Einrichtung eines Kontos, nichts dergleichen. Sofortüberweisung steht einfach so zur Verfügung, beim Vorgang, seinem Wettanbieter Geld zu überweisen – sofern dieser mit Giropay oder Sofortüberweisung kooperiert.

Anfallende Gebühren bei Giropay

Vom Zahlungsanbieter „Giropay“ fallen keinerlei Gebühren für eine Zahlung an. Der Empfänger einer Zahlung muss aber mindestens 0,33 Euro übernehmen, maximal 0,89 % der zu bearbeitenden Summe. Das ist einer der Gründe, weshalb so mancher Wettanbieter nicht so gerne mit Giropay zusammenarbeitet bzw. seinerseits eine Gebühre vom Wettkunden erhebt. Damit gibt er dann die von ihm zu entrichtende Gebühr an den Kunden weiter. Allerdings sollte man sich im Detail erkundigen, ob das überhaupt tatsächlich für den konkreten Wettanbieter gilt, bei dem man sein Wettkonto besitzt und welches man aufladen möchte. Dazu muss der Wettanbieter auch noch eine Einrichtungsgebühr zahlen, die mit 99 Euro aber derart niedrig ausfällt, dass sie für den Wettanbieter überhaupt kein Thema darstellen sollte.

Gebühren bei der Nutzung einer Sofortüberweisung für den Transfer an einen Wettanbieter

Wie bei fast allen diesen Anbietern von Onlinezahlungen ist der Transfer für den Zahlenden kostenlos. Der Verkäufer oder im Falle eines Wettanbieters Dienstleister muss die Gebühren dafür übernehmen. Im Falle der Sofortüberweisung sind dies 0,9 % von der transferierten Summe plus pauschal 0,25 Euro pro Überweisung. Auch hier gilt wie im Falle von Giropay, dass viele Wettanbieter die Kosten für eine derartige Überweisung an ihre Kunden weitergeben. Auch hier gilt, dass das nicht bei allen Wettanbietern der Fall ist. Da sollte man sich im Detail schlau machen, ob das auch für den eigenen Wettanbieter von Online-Sportwetten gilt.

Probleme und Gefahren bei der Nutzung von Sofortüberweisung

Ob es noch ein echter Nachteil ist, muss jeder für sich selbst entscheiden: Für die Nutzung der Sofortüberweisung muss man die zu einer Überweisung gehörende TAN oder PIN an das Unternehmen Sofortüberweisung weitergeben. Diese sollten eigentlich nur für die Kommunikation zwischen Nutzer und Bank des Girokontos genutzt werden. Was dann mit dieser PIN geschieht, darauf hat man schließlich keinen Einfluss mehr. Gleichwohl hat sich Sofortüberweisung als derart sicher und auch stabil gegen Angriffe von außen erwiesen, dass man diesem Unternehmen durchaus seine PIN anvertrauen kann, sofern man nicht hoch Sicherheits-neurotisch ist. Auch davon soll es ja viele Menschen geben, die sollten dann lieber auf andere Zahlungsmethoden zurückgreifen.

Probleme bei der Nutzung von Giropay

Ein Nachteil, der bei der Nutzung von Giropay zu nennen ist, ist, dass man mittels Giropay keine Gelder empfangen kann. Auszahlungen vom Konto bei einem Wettanbieter aufs eigene Bankkonto sind somit mit diesem Zahlungsanbieter nicht möglich. Hier müsste man dann – eventuell – auf die klassische Banküberweisung als Alternative zurückgreifen, mit allen dazugehörigen Nachteilen. Von diesen fällt dann immer die lange Bearbeitungsdauer unangenehm auf, während Zahlungen an jemand anderen via Giropay ja quasi unmittelbar erledigt werden.

Fazit zum Vergleich der Zahlungsanbieter Giropay vs Sofortüberweisung

Beide Zahlungsanbieter im Onlinebereich sind sich sehr ähnlich und hier ist kaum eine Empfehlung oder Warnung auszusprechen. Kleines Plus ist bei Giropay sicher die TAN-lose Überweisung bei Beträgen bis zu 30 Euro. Gerade für all jene, welche spontan doch noch eine Wette auf eine Sportpartie setzen wollen, deren Wettkonto aber nicht aufgeladen ist, ist das lohnenswert, weil es wertvolle Zeit spart, nicht auf die Ankunft der TAN warten zu müssen.

Was Sicherheit, Verfahrensweise, Komfort und Bedienbarkeit angeht, so sind sowohl Giropay als auch Sofortüberweisung absolut empfehlenswert. Jeder, der eine normale Online-Überweisung hinbekommt, wird auch mit der Oberfläche und den Bedienschritten dieser beiden Zahlungsanbieter keinerlei Probleme haben.

Insofern gibt es hier im direkten Duell auch keine Verlierer, sondern man muss schlicht sowohl Giropay als auch die Sofortüberweisung zu Gewinnern erklären. Am Ende ist vielleicht einfach Geschmackssache oder von den jeweils fälligen Gebühren abhängig, für welche der beiden Bezahlmethoden man sich entscheidet – vorausgesetzt natürlich, der eigene Wettanbieter akzeptiert überhaupt Zahlungen durch einen dieser beiden Zahlungsanbieter.