Zahlungsanbieter Vergleich Giropay vs Trustly

Unbedingte Voraussetzung für die Teilnahme an Online-Wetten ist die Auswahl einer Zahlungsmethode, die auch online funktioniert. Ohne Einzahlung beim Wettanbieter seiner Wahl kann man natürlich kein Geld auf eine bestimmte Wette platzieren. Dieser Schritt muss also - nach der Anmeldung bei einem Wettanbieter - immer zuerst gegangen werden. Anderenfalls bleibt einem der Spaß der Online-Wetten verschlossen. Doch welche Zahlungsmethode für Online-Wetten soll man wählen? Wo liegen bei welchem Zahlungsanbieter die Stärken, wo die Schwächen? Um das genauer herauszufinden, blicken wir hier auf zwei der verfügbaren Zahlungsanbieter im direkten Vergleich. In diesem Fall sind das Giropay vs Trustly. Wahrscheinlich sind beide nicht sonderlich bekannt, weshalb dieser Text hier genaue Details zu deren Verfahrensweise liefert.

Was ist überhaupt die Zahlungsmethode namens „Giropay“?

Diese Frage sollte man vorab klären, bevor man weiter in die Tiefe geht. Giropay“ ist ein Online-Bezahlverfahren, bei dem der Anbieter die sofortige Zahlungsabwicklung, den sofortigen Geldtransfer in die Wege leitet, während die tatsächliche Abbuchung vom eigenen Girokonto erst nach einer gewissen Zeit erfolgt. So kann man online einkaufen und die Ware wird sofort verschickt. Oder aber man lädt mittels dieses Zahlungsanbieters sein Wettkonto bei einem Wettanbieter auf und kann sofort in medias res gehen und seinen Wettspaß genießen. Dabei benötigt man weder ein Konto bei Giropay noch eine irgendwie geartete zusätzliche Software auf seinem Smartphone, Tablet, Desktop-Rechner oder mit welchem Device man auch immer seine Online-Überweisung anweisen möchte. Der gesamte Vorgang läuft innerhalb des eigentlichen Kaufvorgangs (hier: des Geldtransfers) ab.

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Man wählt beim Wettanbieter/beim Verkäufer für einen konkreten Vorgang Giropay als Zahlungsanbieter aus. Dann übernimmt Giropay die Regie. Man muss Giropay die entsprechende IBAN oder BLZ nennen, dazu die PIN, die man für sein Online-Banking beim Girokonto der eigenen Bank nutzt. Daraufhin wickelt Giropay alles weitere ab. Die Zahlung geht nur als „Pseudo-Vorkasse“ beim Wettanbieter ein. Tatsächlich abgebucht wird erst später, der Wettanbieter schreibt die entsprechende Summe aber sofort dem Wettkonto gut.

Gegründet wurde Giropay im Jahr 2005 von Teilen der deutschen Kreditwirtschaft, weil man eine Zahlungsweise erschaffen wollte, die im Internet sicher funktioniert, aber auch so schnell abgewickelt wird, dass man sofort handeln/kaufen/verkaufen kann. Das ist Giropay, auf Initiative der Postbank gegründet, gelungen, sodass diese Bezahlweise nun schon länger verbreitet ist – und doch noch nicht so bekannt wie Alternativen wie PayPal, die aber auf einem andere Prinzip beruhen.

Wie zahlt man mit Trustly?

Trustly, das in Schweden gegründet wurde, geht dabei sehr ähnlich vor wie Giropay. Das Prinzip ist hier identisch. Man benötigt kein Konto, nicht mal eine Anmeldung bei Trustly, um es für seine Zahlungen an den Wettanbieter nutzen zu können. Einfach beim anstehenden Zahlungsvorgang (hier: der Transfer von Geld an seinen Wettanbieter) die eigene Bank angeben, die Kontodaten samt der dazugehörigen PIN ebenfalls, und schon übernimmt Trustly jegliche weitere Abwicklung dieses Bezahlvorgangs.

Auch hier geht Trustly in „Pseudo-Vorkasse“. Der Verkäufer, der Wettanbieter tut so, als sei das Geld tatsächlich bereits bei ihm angekommen und schreibt es dem Wettkunden auf seinem Konto gut. Dieser kann es unmittelbar einsetzen, ob bei einer Livewette oder wenn er anderen spontanen Wetteingebungen nachgehen will, was natürlich das große Plus dieser Zahlungsanbieter gegenüber herkömmlichen, für diese Zwecke eigentlich nicht mehr angemessenen Wege des Geldtransfers ist.

Vorteile von Giropay

Ganz großer Vorteil von Giropay ist, dass es bei einer zu transferierenden Summe von unter 30 Euro gänzlich auf eine TAN oder PIN verzichtet. Hier haben die teilnehmenden Banken sich so abgesichert, dass sie davon ausgehen, in den allermeisten Fällen für keinen Schaden aufkommen zu müssen; falls doch, ist das so selten, dass sie diesen Service eben anbieten können. Ein unschlagbarer Vorteil, wenn man immer nur für kleinere Beträge wettet, diese aber rasch auf seinem Konto bei einem Wettanbieter zur Verfügung haben möchte. Derlei Service, das Ganze auch ohne TAN abzuwickeln, gibt es bei sonst keinem Zahlungsanbieter im Internet.

Dazu liegen mehrere weitere Vorteile bei der Nutzung von Giropay auf der Hand. Dies sind:

  • sicher beim Zahlvorgang
  • einfach zu verstehen
  • schnell in der Abwicklung

Dazu kommt, dass der Wettanbieter die eigenen Bankdaten nicht erfährt. Wer mit diesen sensiblen Daten etwas vorsichtiger umgehen möchte, ist hier bei Giropay an der richtigen Adresse (auch wenn dann immerhin Giropay diese Daten erfährt).

Vorteile einer Zahlung per Trustly

Basal gesehen kann man all die gerade genannten Vorteile von Giropay für Trustly einfach wiederholen. Auch Trustly ist in der Abwicklung der gewünschten Transfers von Geldern:

  • sicher
  • leicht zu bedienen
  • schnell
  • kostenlos
  • ohne Bindung an den Zahlungsanbieter

Das sind alles keine geringen Vorteile, vor allem wenn man all diese Eigenschaften mit herkömmlichen Wegen der Überweisung von Geldern vergleicht.

Auch für Trustly gilt natürlich zudem, dass der Wettanbieter die Kontodaten nicht erfährt. Vergleichbar wie bei Giropay also ein positiver Faktor für alle, denen der Schutz ihrer Bankdaten auch und vor allem bei Vorgängen im Internet wichtig ist. Einzig den unschlagbaren Vorteil des Verzichts auf die TAN bei Summen unter 30 Euro, wie es bei Giropay der Fall ist, kann Trustly nicht bieten. Auch wenn es ein Trost sein mag, dass das auch sonst kein Anbieter, der diese Art der „Pseudo-Vorkasse“ anbietet, im Portfolio hat. Im Zweifelsfalle würde dieser Vorteil von Giropay dann wohl den Ausschlag gegenüber Trustly bedeuten.

Anfallende Gebühren bei Giropay

Wie alle diese Anbieter von Online-Zahlungen erhebt Giropay überhaupt keine Gebühren, wenn man Geld sendet. Erst wenn man der Empfänger eines Transfers ist, erhebt Giropay von diesem Gebühren.

Gebühren bei der Nutzung einer Trustly für den Transfer an einen Wettanbieter

Hier liegt dieselbe Vorgehensweise zugrunde wie bei Giropay. Wer etwas kauft, bezahlt, einzahlt, für den werden gar keine Gebühren fällig. Der „Händler“, in diesem Fall der Wettanbieter muss allerdings einen gewissen Anteil an der transferierten Summe plus einen fixen Grundbetrag übernehmen. Das führt dazu, dass Trustly nicht bei allzu vielen Wettanbietern akzeptiert wird oder falls doch, werden die auf diese Weise entstandenen Gebühren an den Kunden weitergereicht. Hier sollte man sich vorher informieren, wie die diesbezügliche Lage beim eigenen Wettanbieter aussieht.

Probleme und Gefahren bei der Nutzung von Trustly

Zwei Vorfälle gab es in den Jahren seit Bestehen von Trustly, in denen es Probleme mit der Datensicherheit gegeben haben soll. 2013 soll das Unternehmen die Bankdaten der Kunden genutzt haben, um selbst auf die Bankkonten der User zuzugreifen – ohne dabei Schaden anzurichten. Etwas Vergleichbares soll sich 2015 in Polen ereignet haben. Beide Vorfälle wurden aber nie bewiesen und weitere Probleme dieser Art sind nicht bekannt. Auch wenn das Unternehmen hier seinem Namen „Trustly“ einmal nicht gerecht werden konnte.

Ein anderes, durchaus größeres Problem liegt darin, dass das in Skandinavien gegründete Trustly zwar im gesamten Mittel- und Westeuropa verfügbar ist, aber in den inzwischen 29 Ländern jeweils nur mit ganz wenigen Banken zusammenarbeitet. Obwohl es kaum Gründe dafür gibt, eine solche Kooperation nicht einzugehen, konnte sich Trustly – nicht zuletzt auf dem deutschen Markt – noch nicht so richtig entfalten. Anders als bei Giropay, wo man fast sicher von ausgehen kann, dass die eigene deutsche Bank mit diesem Dienst kooperiert.

Probleme bei der Nutzung von Giropay

Ernsthafte Probleme gibt es keine bei der Nutzung von Giropay. Einzig, dass noch immer nicht alle Banken in Deutschland an diesem Bezahlsystem partizipieren, könnte für den einen oder anderen Wettfreund zum Problem werden. Die Gefahr dürfte aber grundsätzlich gering sein. Mehr als 35 Millionen Kunden in Deutschland haben Zugriff auf Giropay – ohne dass sie dafür etwas tun müsste. Doch dasselbe Problem, jenes mit der Verbreitung, tritt natürlich auch auf Seiten der Wettanbieter auf.
Gerade wenn man Kunde bei einem ausländischen Wettanbieter ist, steht Giropay nicht immer zur Verfügung. Das aber lässt sich natürlich klären, bevor man ein Konto bei einem Wettanbieter eröffnet.

Fazit zum Vergleich der Zahlungsanbieter Giropay vs Trustly

Beide sind sehr seriöse, zuverlässige Anbieter von einer Zahlungsweise, bei der man den direkten Kontakt mit dem Wettanbieter vermeidet. Beide vereinen sich in die vielen Vorteile, die diese Art von Geldtransfer mit sich bringt. Das Geld ist sofort beim Wettanbieter verfügbar, man benötigt keine Anmeldung bei diesen Diensten und auch keine spezielle Software.

Zumindest im deutschsprachigen Raum dürfte Giropay aber große Vorteile bei seiner Verbreitung sowohl in Bezug auf die Akzeptanz bei den Banken als auch bei den Wettanbietern gegenüber Trustly haben. Das sollte man unbedingt berücksichtigen, wenn man sich für eine dieser beiden Zahlungsweisen entscheidet. Trustly ist in Deutschland nur bei im Vergleich zu Giropay sehr wenigen Banken akzeptiert. Gleichwohl diese beiden – Trustly und Giropay – in der Qualität ihres Angebots kaum zu unterscheiden sind.

Zudem muss eine solche Entscheidung nicht allzu lange und tief abgewägt werden: In beiden Fällen geht man keinerlei dauerhafte Bindung weder mit Giropay noch mit Trustly ein. Insofern kann man bei Nichtgefallen ohne jeglichen Aufwand beim nächsten Mal wieder einen anderen Zahlungsanbieter wählen – wobei es dafür angesichts des hier dargelegten Angebots der beiden kaum Gründe geben dürfte.