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Zahlungsanbieter Vergleich: Lastschrift vs Banküberweisung

Eine ganze Menge Aspekte kann man berücksichtigen, wenn man sich für oder gegen einen Online-Anbieter von Sportwetten entscheidet. Einer darunter ist die Frage danach, welche Zahlungsmethoden akzeptiert werden. Diese Frage stellt sich sowohl für die Auszahlung als auch für die Einzahlung bei einem Wettanbieter. Dabei lohnt sich der Vergleich zweier Verfahren, die eigentlich sehr verbreitet sind, aber beide natürlich ihre Vor- und Nachteile mitbringen. Welches Verfahren soll man bevorzugen, bei welchen Voraussetzungen und Wünschen? Antworten darauf gibt es hier.

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Was ist das Lastschriftverfahren?

Obwohl sehr verbreitet und ebenso bekannt erfolgt hier noch einmal eine genaue Darstellung, was das Lastschriftverfahren eigentlich ist. Bei diesem Verfahren ermächtigt man den Empfänger einer bestimmten Summe dazu, das Geld selbsttätig vom eigenen Bankkonto abzubuchen. Besonders gebräuchlich ist dies bei immer wiederkehrenden Zahlungsvorgängen wie Kosten für die Telekommunikation, Strom oder die Miete eines Objekts. Man erteilt also nur einmal die Erlaubnis dazu, dass der Produzent eines Produkts oder einer Dienstleistung wie im Falle einer Sportwette die jeweils anfallenden Summen selbsttätig abbuchen darf. Das hat natürlich Vor- und Nachteile. Zum einen muss man sich um nichts mehr kümmern, keine einzelne Überweisung selbst anweisen. Dafür verliert man aber die Kontrolle darüber, wann – und wie viel! – ein solch per Lastschrift Ermächtigter vom eigenen Konto abbucht. Zwar gibt es eine sechswöchige Phase, in der man das per Lastschriftverfahren eingezogene Geld zurückholen kann. Man storniert dann einfach diesen Vorgang, das machen die Banken problemlos mit. Allerdings muss man dafür ja dann, sofern man dem entsprechenden Anbieter nicht vertraut oder ohnehin ein eher vorsichtiger Mensch ist, doch die Bewegungen auf seinem Bankkonto ständig im Blick behalten. Das dabei genutzte Verfahren heißt SEPA und steht kurz für Single Euro Payments Area.

Anders als der Name vermuten ließe, wird dieses Verfahren nicht nur innerhalb der EU verwendet, sondern ist auch in vielen weiteren Ländern der Standard für eine bargeldlose Zahlungsabwicklung. Offizieller Standard ist dieses Verfahren seit August 2014, wobei es für Privatpersonen erst seit Februar 2016 auch bindend ist. Um nun ein solches SEPA-Mandat an eine andere Person oder Institution vergeben zu können, muss man den IBAN- und den BIC-Code angeben. Eine andere Bezeichnung für den BIC-Code ist auch der SWIFT-Code. Diese Unterscheidung ist für die Abwicklung eines solchen Lastschriftverfahrens aber unerheblich. Anhand dieser beiden Codes kann nun ein konkretes Konto zweifelsfrei bestimmt werden. Für dieses hat man dann auf diesem Wege die Freigabe erteilt, dass der Produzent bzw. Dienstleister die anfallenden Summen dort einfordern darf – und dann auch erhält. Das Lastschriftverfahren ist bei bargeldlosen Zahlungen das häufigste Mittel der Wahl in Deutschland. Fast 50 Prozent aller Zahlungen wurden auf diesem Weg abgewickelt. Die herkömmliche Überweisung erreicht nur einen Wert von etwas über 30 Prozent aller Zahlungen in Deutschland im Jahr 2013, der Wert dürfte sich bis heute kaum geändert haben. Größter Unterschied zu einem Dauerauftrag ist, dass beim Lastschriftverfahren die Summe, die abgebucht wir, variabel ist, während beim Dauerauftrag ein fixer Betrag überwiesen wird.

Klassischer Weg der Banküberweisung

Was ist eine klassische Banküberweisung, wo liegen Vor- und Nachteile? Bei der klassischen Überweisung weist man als Schuldner ganz konkret zu einem bestimmten Termin eine angefallene Summe an, die an den Produzent oder Dienstleister, also den Gläubiger geht. Erste Verfahren dieser Art waren schon im alten Babylonien erfunden, im 15. Jahrhundert wurden dann in Italien auch tatsächlich Giro-artige (also im Kreis laufende) Zahlungen zwischen Konten verschiedener Bankinstitute möglich. Ab 1619 wurde dann auch in Deutschland das Buchgeld eingeführt, das unabhängig von physisch existierenden Münzen funktionierte. Inzwischen ist ein Alltagsleben ohne die Nutzung von Überweisungen bei seiner Bank kaum noch vorstellbar. Auch für Sportwetten, besonders zur Einzahlung auf sein Wettkonto, werden die klassischen Überweisungen sehr häufig genutzt. Großer Vorteil ist natürlich, dass man eine derartige Überweisung via Online-Banking inzwischen bequem von zu Hause aus selbst veranlassen kann, ohne den umständlichen Weg zu einer Bankfiliale auf sich nehmen zu müssen. Und durch Smartphones und andere mobile Geräte kann man derlei Überweisungen inzwischen auch unterwegs tätigen, je nachdem, für welches TAN-Verfahren man sich entschieden hat. Schöne neue Welt.

Klassisches Bankkonto bei herkömmlicher Bank

Einzige Voraussetzung, um eine klassische Überweisung tätigen zu können, ist natürlich der Besitz eines solchen herkömmlichen Bankkontos bei einer Bank. Die Vorausetzungen hierfür sind aber minimal, denn Banken dürfen einem interessierten Kunden nicht die Einrichtung eines solchen Kontos verweigern, sofern nicht triftige Gründe vorliegen. Ein solcher Grund wäre noch nicht einmal, wenn eine Person über keinen festen Wohnsitz verfügt. Einen Personalausweis muss man aber schon vorweisen können, anders würde es nicht funktionieren. Natürlich sollte man sich vorher über die jeweils anfallenden Gebühren informieren, wenn man ein derartiges Girokonto einrichtet. Allerdings sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Kreditinstituten nicht sonderlich groß. Insofern ist hier auch nicht allzu viel Akribie gefordert. Früher bestanden die zur Identifizierung eines so eingerichteten Kontos aus zwei Informationen:

  • Bankleitzahl
  • Kontonnummer

Diese sind aber seit einiger Zeit in der IBAN zusammengefasst. Diese dann doch etwas sperrigen und längliche Nummer bzw. Kombination von Buchstaben und Ziffern benötigt man aktuell, um eine Überweisung vom eigenen Konto aus durchzuführen. Die IBAN, die internationale Kontonummer besteht aus einem Länderkürzel (DE für Deutschland), einer zweistelligen Kontrollnummer, der früheren Bankleitzahl, sowie am Ende aus der früheren Kontonummer. Insofern mag die IBAN zwar riesig erscheinen. Wenn man verstanden hat, wie sie zusammengesetzt ist, ist aber auch diese kaum schwieriger zu merken als die frühere Kombination aus Bankleitzahl und Kontonummer.

Vorteile der klassischen Überweisung

Hier einmal die – durchaus nicht wenigen Vorteile – einer klassischen Überweisung via der eigenen Hausbank:

  • Einfache und bequeme Methode.
  • Kein weiteres Konto an anderer Stelle nötig, um Zahlungen abzuwickeln.
  • Das damit verbundene Bankkonto kann auch für Auszahlungen genutzt werden.
  • keine zusätzlichen Gebühren (im Normalfall)
  • große Sicherheit kennzeichnen die Überweisungen

All diese Gründe sprechen absolut für die Banküberweisung. Vor allem die ersten beiden Aspekte sind für viele überzeugend. Schließlich hantiert man im Normalfall sowieso in seinem Alltag ständig mit Online-Überweisungen. Warum diese also nicht auch für den Geldtransfer zu seinem oder mehreren Wettanbietern nutzen.

Akzeptanz von klassischer Banküberweisung bei Wettanbietern von Sportwetten

Banküberweisungen auf herkömmlichen Weg sind schon derart lange verbreitet, dass die Akzeptanz einer Banküberweisung bei den Wettanbietern von Sportwetten enorm hoch ist. So gut wie alle modernen, am Markt bekannten Anbieter akzeptieren diese Methode für Einzahlungen. Einerseits wird hier die hohe Sicherheit geschätzt, denn bei der klassischen Überweisung geht – auf beiden Seiten – nur selten mal etwas schief. Zudem ist natürlich die hohe Verbreitung, die hohe Verfügbarkeit eines klassischen Bankkontos ein äußerst überzeugendes Argument für die Wettanbieter, ihre Akzeptanz dieser Zahlungsmethode so hoch zu halten.Zumal man mit genau dieser Methode all jene erreicht, welche den neumodischen Zahlungsarten wie PayPal, Neteller oder Skrill gegenüber skeptisch bleiben. Und der Anteil dieser Menschen, die aber dennoch gerne online Sportwetten betreiben würden, ist nicht gerade gering. Zudem verfügt immer noch nicht jede oder jeder über eine Kreditkarte, welche eine andere sichere Alternative wäre.

Akzeptanz des Lastschriftverfahrens bei Wettanbietern von Sportwetten

Hier liegt der große Hase im Pfeffer, wenn man sich mit dieser Zahlungsart an einen – oder mehrere – der vielen Anbieter wendet. Die meisten Anbieter von Sportwetten akzeptieren kein Lastschriftverfahren. Dies liegt vor allem an der fehlenden Sicherheit auf Seiten der Wettanbieter. Will sagen: Ein Wettkunde kann zunächst Geld durch den Wettanbieter einziehen lassen, fröhlich mit dem so auf seinem Wettkonto eingetroffenen Geld wetten, Geld gewinnen, das er sich vom Wettanbieter auszahlen lässt – und hat dennoch immer noch 6 Wochen lang die Gelegenheit, die ursprüngliche Zahlung wieder rückgängig machen zu lassen.

Gebühren bei der klassischen Banküberweisung an Wettanbieter

Gute Nachrichten auch aus dieser Warte: Alle großen Wettanbieter wie bwin, interwetten, Tipico oder bet365 erheben keinerlei zusätzliche Gebühren für eine Einzahlung via klassischer Banküberweisung. Da so gegenseitig der Druck hochbleibt, nicht anders als die Konkurrenz doch Gebühren für diese Zahlungsmethode einzuführen, ist die Chance äußerst hoch, dass es auch dauerhaft so bleibt, dass die Wettanbieter für die klassische Banküberweisung keine Extra-Gebühren erheben. Achten muss man allerdings darauf, mit welcher Summe die eigene Bank derartige Online-Überweisungen zusätzlich belastet. Hier existieren die unterschiedlichsten Tarifmodelle, mal sind alle Online-Überweisungen in der ohnehin anfallenden Grundgebühr enthalten, mal muss jede dieser Überweisungen zusätzlich einzeln bezahlt werden. Manche Banken bieten auch Modelle mit einem bestimmten Höchstsatz an Überweisungen pro Monat an, wo erst bei Überschreiten einer Grenze eine Gebühr für diese klassische Überweisung fällig wird. Wer gerne viel und häufig wettet, aber nur in kleinen Beträgen sein Wettkonto auffüllen möchte, der sollte diese Gebühren bei der eigenen Bank besonders im Auge behalten.

Probleme mit gestohlenen Bankdaten

Grundsätzlich ist es äußerst selten, dass im Netz die eigenen Bankdaten gestohlen werden. Dennoch ist es nicht völlig ausgeschlossen, allerdings haben die Banken bereits intensiv daran gearbeitet, die Sicherheit in diesem Aspekt weiter zu erhöhen. Hat man den Verdacht, dass jemand die eigenen Bankdaten gestohlen hat oder sonst etwas missbräuchlich mit dem eigenen Girokonto vor sich geht, sollte man nicht zögern, seine Bank über diesen Verdacht zu informieren. Wenn das eigene Konto extra im Fokus der Aufmerksamkeit steht, wird die eigene Bank schon alle nötigen Maßnahmen ergreifen, um einen solchen Missbrauch zu verhindern. Auch wenn diese Möglichkeit existiert und umtriebige Gesellen immer wieder nach Wegen suchen werden, einen solchen Datendiebstahl zu betreiben, so sind die tatsächlichen Fälle einer Schädigung im Bereich des normalen Bankkontos bei der Hausbank verschwindend gering. Insofern sollte dieser Punkt im Normalfall nicht als Argument herhalten, warum man nicht die klassische Banküberweisung als Mittel der Wahl wählt, wenn es darum geht, Geld zu seinem bevorzugten Wettanbieter zu transferieren.

Pluspunkt Einfachheit der Handhabung von Banküberweisungen

Gerade weil alle auch weniger technikaffinen Menschen mit dem Vorgang einer solchen bereits Banküberweisung vertraut sind, erfreut diese sich auch in diesem Kontext besonderer Beliebtheit. Wettanbieter kennen den Umgang damit auf ihrer Seite genauso wie die Kunden der Wettanbieter, die immer wieder Einzahlungen auf ihr Wettkonto tätigen. Da man das in seinem Browser quasi in zwei Fenstern direkt nebeneinander erledigen kann, ist auch beim Wett- und Spielspaß hiermit kein Stopp nötig.

Problem Geschwindigkeit der Banküberweisung

Einziger echter negativer Faktor ist die geringe Geschwindigkeit, mit der Banküberweisungen bearbeitet werden, sofern man Gelder zwischen zwei verschiedenen Geldhäuser transferieren möchte. Hier ist in der Regel eine Bearbeitungszeit von einem Werktag zu berücksichtigen. Vorsichtshalber nennen die Banken hier sogar eine Bearbeitungszeit von zwischen 1 und 3 Werktagen. Wenn es auch in aller Regel bei einem Werktag bleibt: Für die spontane Wette, vielleicht Livewette, wenn man gerade ein Spiel verfolgt, aber kein Geld auf dem Wettkonto ist, eignet sich die Banküberweisung nicht. Da muss man dann schon auf E-Wallets wie PayPal oder skrill zurückgreifen, bei denen die Zahlungen dann mehr oder weniger unmittelbar auf dem eigenen Wettkonto eintreffen. Dies bleibt aber auch der einzige nicht ganz so positive Punkt bei der Verwendung von herkömmlichen Banküberweisungen.

Fazit zum Vergleich der Zahlungsanbieter Lastschrift vs Banküberweisung

Das Lastschriftverfahren ist zwar ähnlich sicher wie die klassische Überweisung bei einer Bank. Das gilt aber nur für den generellen Ablauf, die Abwicklung dieses Verfahrens. Der Empfänger kann sich hingegen zu lange Zeit nicht sicher sein, ob der Kunde seine auf diese Weise eingezogene Bezahlung im Laufe von sechs Wochen nicht wieder rückgängig macht. Hierin ist auch der Hauptgrund zu finden, warum das Lastschriftverfahren im Bereich der Sportwetten nahezu keine Rolle spielt. Den Wettanbietern ist das Risiko zu groß, dass sie hier ständig Betrügern aufsitzen. Da das fast alle Wettanbieter ähnlich sehen und auch handhaben, kann diesem Vergleich nur die klassische Überweisung per Bank als das Mittel der Wahl gelten. Denn die einfache, herkömmliche Banküberweisung wird von fast allen Wettanbietern akzeptiert. Und so wird man bei der Auswahl zwischen diesen beiden hier diskutierten Methoden wohl oder übel auf die klassische Banküberweisung zurückgreifen müssen. Allerdings ist das Übel hier nicht allzu groß. Durch die Möglichkeit von Online-Banking ist schließlich eine solche Überweisung bequem von zu Hause oder sogar unterwegs durchführbar. Einzig einen Blick auf die vom jeweiligen Anbieter erhobenen Gebühren bei einer klassischen Banküberweisung sollte man stets werfen.

Zahlungsanbieter Vergleich: Lastschrift vs Banküberweisung
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