- Álvarez fehlte Mittwoch und Donnerstag krank, trainierte Freitag allein und stand beim 3:1 in Sevilla nicht im Kader.
- David Ornstein (TNT Sports) und die AS berichten: Álvarez habe Arteta eine Absage erteilt – vorerst.
- Das Transferfenster schließt Dienstag. Sein Wunschziel Barcelona hat Atlético kategorisch ausgeschlossen.
Warum Arsenal trotz freier Bahn nicht zum Zug kommt
Ornstein sagte bei TNT Sports, Álvarez habe mit Arteta gesprochen und ihm erklärt, dass er nicht kommen wolle. Die Chance auf einen Transfer sei derzeit gering, weil der 26-Jährige sein Herz an Barcelona gehängt habe. Ein Nachsatz war ihm wichtig: Solche Situationen könnten sich bis zur Deadline noch drehen.
Arsenal zieht daraus eine klare Linie. Laut Sky Sports nehmen die Gunners erst dann Verhandlungen auf, wenn der Spieler ernsthaftes Interesse zeigt. Arteta wollte sich vor dem Spiel gegen Aston Villa nicht zu Profis anderer Vereine äußern – betonte aber, ein Neuzugang müsse unbedingt zu Arsenal wollen. Deutlicher geht es kaum.
| Bei Atlético seit | August 2024, von Manchester City |
|---|---|
| Bilanz | 49 Tore, 17 Vorlagen in 107 Spielen |
| Vertrag | bis 2030 |
| Wunschklub | FC Barcelona – von Atlético ausgeschlossen |
| Alternative | Arsenal, Ablöse laut Berichten rund 150 Mio. Euro |
| Deadline | Dienstag, 1. September |
Atlético zwischen Wut und Werben
Wie tief der Riss ist, zeigt der Umgang mit der Abwesenheit. Der Klub sprach offiziell von einer Unpässlichkeit. Geschäftsführer Miguel Ángel Gil Marín ging weiter: Álvarez sei völlig verwirrt, Leute hätten ihn getäuscht – gemeint war Barcelona. Präsident Joan Laporta hatte kurz zuvor in einem Video auf den Klubkanälen bekräftigt, Álvarez weiterhin holen zu wollen.
Gleichzeitig hält Diego Simeone die Tür auf. Er hoffe, dem Spieler sportlich bestmöglich zu helfen, sagte er vor dem Sevilla-Spiel. Die Fans sehen das anders. Beim Kurzeinsatz gegen Villarreal pfiffen sie Álvarez aus. Wer bleibt, bleibt also nicht in Ruhe.
Atlético hatte laut Sky Sports den Sonntag als Frist für eine Entscheidung gesetzt. Am Sonntag stand Álvarez auf dem Trainingsplatz. Ob das schon die Antwort ist, weiß derzeit nur er.
49 Tore in 107 Spielen. Vertrag bis 2030. Und ein Wunschklub, der nicht infrage kommt.
Arsenal hat das Geld, Atlético das Ja. Nur der Spieler fehlt – und ohne ihn läuft nichts.

Was als Nächstes zählt: Dienstagabend schließt das Transferfenster in England und Spanien. Zwei Ausgänge bleiben: Álvarez dreht doch noch Richtung London – oder er bleibt widerwillig in Madrid, und Arsenal geht mit dem Kader ins Rennen, den es hat.