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Frankreich vs. England 4:6 – Spielbericht und Analyse WM 2026: Zehn Tore und das verrückteste Spiel des Turniers

Dennis Buchbauer
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Wer das Spiel um Platz 3 bei der WM 2026 als Trostspiel abgetan hat, wurde eines Besseren belehrt. Zehn Tore. Ein Vier-Tore-Rückstand in 45 Minuten aufgeholt. Ein Hattrick. Ein Weltrekord. Und am Ende England als Dritter – beste WM-Platzierung seit 60 Jahren.

Frankreich gegen England in Dallas war purer Irrsinn auf höchstem Niveau. Die Three Lions zerstörten die Équipe Tricolore in Halbzeit eins förmlich, Frankreich drehte den Spieß in der zweiten Hälfte um – und England hielt am Ende doch die Nerven. 6:4. Was für ein Spiel.

Spielerstatistik

    3' Tor Declan Rice
    19' Tor Ezri Konsa
(Assist: Declan Rice)
    37' Tor Bukayo Saka
(Assist: Marcus Rashford)
    45+1' Tor Bukayo Saka
(Assist: Eberechi Eze)
Kylian Mbappé
(Assist: Michael Olise)
Tor 48'    
Bradley Barcola
(Assist: Kylian Mbappé)
Tor 54'    
Kylian Mbappé
(Assist: Michael Olise)
Tor 67'    
    87' Elfmeter Bukayo Saka
Ousmane Dembélé
(Assist: Dayot Upamecano)
Tor 90+6'    
    90+8' Tor Jude Bellingham

Spielstatistik

46
Ballbesitz
54
19
Gesamtschüsse
19
9
Schüsse aufs Tor
11
6
Schüsse vom Ziel
2
4
Geblockte Schüsse
6
3
Ecken
4
3
Abseits
3
14
Fouls
8

Wer bei diesem Spiel auf Under 4,5 Tore gesetzt hat, hat seinen Schirm schon zur Halbzeit weggeschmissen – und trotzdem verloren. Zehn Tore, ein kompletter Irrsinn. Solche Spiele passieren vielleicht einmal pro Jahrzehnt.

Sportwettenexperte & Autor
Dennis Buchbauer

Erste Halbzeit: England dreht den Turbo auf

Schon nach drei Minuten war klar: Das wird kein gewöhnlicher Nachmittag. Declan Rice köpfte eine Ecke wuchtig ein – 1:0. England war von Beginn an bissig, Frankreich dagegen wirkte nach dem Halbfinal-Debakel gegen Spanien noch nicht vollständig aufgewacht. Ezri Konsa erhöhte in der 18. Minute auf 2:0. Dann kam Bukayo Saka: 37. Minute, 3:0. Kurz vor Halbzeit schlug er erneut zu, dieses Mal nach feinem Eze-Pass – 4:0 zur Pause. Eine Demontage.

Zweite Halbzeit: Mbappé flippt aus – und das ganze Stadion mit ihm

Was dann passierte, gehört zu den irrsinnigsten Halbzeiten der WM-Geschichte. Kylian Mbappé traf in der 48. Minute zum 4:1 – und schoss Frankreich in eine zweite Halbzeit, die man sich kaum hätte ausdenken können. Bryan Barcola legte in der 54. Minute auf 4:2 nach, Mbappé traf in der 66. Minute erneut – das war gleichzeitig sein 22. WM-Tor und damit Weltrekord. 4:3. Eine ganze Nation hielt den Atem an. England wackelte, Frankreich glaubte.

Saka macht den Deckel drauf – Bellingham das i-Tüpfelchen

Tuchel reagierte, England stabilisierte sich. In der 87. Minute verwandelte Bukayo Saka einen Elfmeter eiskalt – Hattrick perfekt, 5:3. Ousmane Dembélé verkürzte in der Nachspielzeit noch auf 5:4 und ließ kurz den Puls steigen. Doch dann setzte Jude Bellingham in der 90+. Minute mit einem Solo-Abschluss das Ausrufezeichen: 6:4, Schlusspfiff, England jubelt. Bellingham verließ das Turnier mit sieben WM-Toren – neuer Rekord für einen Engländer bei einer WM oder EM.

Fazit: Bronze, Hattrick und der Beginn von etwas Größerem

England holt bei der WM 2026 Platz 3 und feiert die beste WM-Platzierung seit dem Titelgewinn 1966. Saka war schlicht unaufhaltbar, Bellingham lieferte den krönenden Abschluss. Frankreich verlässt das Turnier mit einem 4. Platz, einem Mbappé-Weltrekord – und der bitteren Erkenntnis, dass im Halbfinale gegen Spanien mehr drin gewesen wäre.

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Dennis Buchbauer

Hi, ich bin Dennis – Experte für Predictive Analytics und Sportwetten. Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Sportwetten und der Frage, wie sich Daten in fundierte Vorhersagen verwandeln lassen. Auf Wette.de bin ich für die Testberichte sowie die Sportwetten-Strategien zuständig. Jeden Wettanbieter teste ich aus echter Spielersicht – ich schaue mir nicht nur die Webseite an, sondern wette tatsächlich selbst. Mein Hintergrund in Consumer Behavior Prediction und Event Forecasting fließt dabei direkt in meine Analysen und Wetttipps ein.