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Pep zu Italien? Maldinis Geheimtreffen in Barcelona

Dennis Buchbauer
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Italien greift nach dem größten Namen auf dem Trainermarkt. Laut Sky Sport Italia haben Technikdirektor Paolo Maldini und Verbandsberater Leonardo fast drei Tage lang mit Pep Guardiola in Barcelona verhandelt. Das Ziel: Der Katalane soll die Squadra Azzurra aus ihrer tiefsten Krise führen. Nur einer zögert noch – Pep selbst.

Maldini macht genau das Richtige: Wer dreimal die WM verpasst, darf nicht bei Plan B anfangen. Guardiola wäre für Italien, was Klopp für den DFB war – ein Signal an das ganze Land. Die Frage ist nur, ob Pep schon wieder Hunger hat.

Sportwettenexperte & Autor
Dennis Buchbauer

Drei Tage Barcelona: Maldinis Werben um Guardiola

Die Vorgeschichte ist ein Trümmerfeld. Italien verpasste die WM-Endrunde zum dritten Mal in Folge – vier Weltmeistertitel, und seit 2014 kein einziges WM-Spiel mehr. Nach der Playoff-Pleite gegen Bosnien-Herzegowina räumten Verbandspräsident Gabriele Gravina, Sportdirektor Gianluigi Buffon und Nationaltrainer Gennaro Gattuso ihre Posten. Der neue Verbandschef Giovanni Malagò holte Maldini als Technischen Direktor. Sein erster Auftrag: einen Trainer finden, der diesen Namen verdient.

Und Maldini zielt hoch. Guardiola hat Manchester City nach zehn Jahren und rund 20 Titeln verlassen, wollte eigentlich ein Sabbatjahr einlegen. Genau da setzt Italien an: Ein Nationaltrainer-Job bedeutet weniger Alltagsstress als der Klubfußball – und Guardiolas Wunsch, irgendwann eine Nationalmannschaft zu übernehmen, ist seit Jahren bekannt. Dazu die Italien-Verbindung: Als Spieler trug er die Trikots von Brescia und der AS Rom.

Guardiola zögert: Was gegen den Sensations-Deal spricht

Fertig ist hier trotzdem nichts. Laut Gazzetta dello Sport hat Guardiola den Azzurri-Plänen zwar aufmerksam zugehört, aber seine Bedenken bekräftigt. Er wolle entdecken, was es jenseits des Fußballs gibt, und seiner Familie mehr Zeit widmen – so wird seine Haltung zusammengefasst. Nach einem Mann klingt das nicht, der nächste Woche unterschreibt.

Der Verband fährt deshalb zweigleisig. Roberto Mancini, Europameister-Coach von 2021, und Andrea Pirlo gelten als Alternativen. Beide wären billiger, keiner wäre ein Beben. Denn genau darum geht es Maldini: Italien braucht nach drei verpassten Weltmeisterschaften keinen Verwalter, sondern einen Neustart mit Ansage. Die nächsten Tage dürften die Entscheidung bringen.

Dennis Buchbauer

Hi, ich bin Dennis – Experte für Predictive Analytics und Sportwetten. Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Sportwetten und der Frage, wie sich Daten in fundierte Vorhersagen verwandeln lassen. Auf Wette.de bin ich für die Testberichte sowie die Sportwetten-Strategien zuständig. Jeden Wettanbieter teste ich aus echter Spielersicht – ich schaue mir nicht nur die Webseite an, sondern wette tatsächlich selbst. Mein Hintergrund in Consumer Behavior Prediction und Event Forecasting fließt dabei direkt in meine Analysen und Wetttipps ein.