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Auckland gegen die Favoriten: Wie die Qualifikanten die World Series aufmischten

Dennis Buchbauer
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Ein Oceania-Qualifikant räumt die Nummer sieben der Welt ab. Ein anderer wirft einen PDC-Profi im Entscheidungsleg raus. Und am Ende steht in Auckland ein rein walisisches Finale. Die World Series liefert – nur eben ohne die ganz großen Namen.

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Ohne Littler, Humphries und van Gerwen wird die World Series zur echten Bühne für die Oceania-Spieler. Genau dafür wurde das Format eigentlich erfunden.

Sportwettenexperte & Autor
Dennis Buchbauer

Raymond Smith räumt Bunting ab

Freitagabend, Spark Arena. Stephen Bunting trifft auf Raymond Smith, einen der acht Oceania-Vertreter. Es endet 2:6. Deutlicher geht ein Erstrunden-Aus kaum. Smith spielte danach am Samstag im Viertelfinale Adam Leek mit 6:3 aus dem Weg und stand im Halbfinale – als einziger regionaler Vertreter unter den letzten vier.

Leek hatte selbst schon geliefert. Der Australier schlug Ross Smith bei dessen World-Series-Debüt mit 6:5 im Entscheidungsleg. Zwei PDC-Profis, zwei Niederlagen gegen Qualifikanten am ersten Abend. Das kommt in diesem Format nicht jedes Jahr vor.

Clayton siegt, van Veen scheitert früh

An der Spitze setzte sich dann doch die Erfahrung durch. Jonny Clayton gewann das Turnier mit einem 8:4 im Finale gegen seinen Landsmann Gerwyn Price. Zuvor hatte der Waliser im Halbfinale James Wade 7:2 abgefertigt.

Bemerkenswerter war sein Viertelfinale. Dort setzte sich Clayton mit 6:3 gegen Gian van Veen durch – die Nummer zwei der Welt und der höchstgesetzte Spieler des gesamten Feldes. Der Niederländer war als Topfavorit angereist und schied als Erster der PDC-Spitze aus.

Price kam über Damon Heta (6:2) und Raymond Smith (7:2) ins Finale, blieb dort aber ohne Antwort auf Claytons Scoring.

Der Grund für das ungewohnte Teilnehmerfeld ist schnell erklärt: Luke Littler nimmt sich erstmals den kompletten August frei und verzichtet auf beide Turniere Down Under. Luke Humphries und Michael van Gerwen sind ebenfalls nicht dabei. Für Spieler wie Clayton, Wade oder Josh Rock öffnet das ein Fenster, das sonst zubleibt.

Und für die Oceania-Vertreter erst recht. Am Freitag geht es in Wollongong weiter, wenn das Australian Darts Masters im WIN Entertainment Centre startet. Der Sieger hebt dort erstmals die neu benannte Kyle Anderson Trophy in die Höhe.

Dennis Buchbauer

Hi, ich bin Dennis – Experte für Predictive Analytics und Sportwetten. Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Sportwetten und der Frage, wie sich Daten in fundierte Vorhersagen verwandeln lassen. Auf Wette.de bin ich für die Testberichte sowie die Sportwetten-Strategien zuständig. Jeden Wettanbieter teste ich aus echter Spielersicht – ich schaue mir nicht nur die Webseite an, sondern wette tatsächlich selbst. Mein Hintergrund in Consumer Behavior Prediction und Event Forecasting fließt dabei direkt in meine Analysen und Wetttipps ein.