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Faustschlag-Eklat nach Abpfiff: Paredes überschattet Spaniens WM-Triumph

Dennis Buchbauer
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Der Schlusspfiff ertönt, Spanien ist Weltmeister – und keine zehn Sekunden später wird der Rasen im MetLife Stadium zum Schlachtfeld. Leandro Paredes verliert komplett die Nerven, schlägt Spaniens Gavi ins Gesicht, stößt ihn zu Boden und sieht nach Abpfiff noch Rot. Wenig später zerbricht Argentiniens Coach Lionel Scaloni auf dem Podium in Tränen und bricht seine Pressekonferenz ab.

Paredes hat in dreißig Sekunden kaputtgemacht, wofür Argentinien Jahre gebraucht hat. Wer nach dem Abpfiff einem Gegner ins Gesicht schlägt, hat den Moment nicht verstanden – und das Turnier auch nicht.

Sportwettenexperte & Autor
Dennis Buchbauer

Faustschlag nach dem Finale: Paredes rastet völlig aus

Es hätte Spaniens Nacht sein sollen. Wurde es auch – nur eben nicht allein. Kaum hatte der Referee abgepfiffen und den 1:0-Sieg der Selección durch Ferran Torres (106.) besiegelt, stürmten die spanischen Ersatzspieler den Rasen. Mitten in die Fiesta platzte der Frust der Argentinier.

Los ging es rund um Kapitän Rodri. Nahuel Molina verpasste ihm laut kicker einen Faustschlag gegen die Brust, Rodri stellte ihn zur Rede, spanische Kollegen kamen dazu. Dann eskalierte Paredes. Er stieß Eric García am Hals weg, ging gemeinsam mit Thiago Almada auf Gavi los, brachte den Spanier zu Fall – und traf ihn im Gerangel mit der Hand im Gesicht.

Vorbelastet war er längst. Zur Pause eingewechselt, checkte Paredes schon in der 51. Minute Rodri im Mittelfeld um, ganz ohne Ballbezug. Gelb während des Spiels, Rot nach dem Abpfiff. Die FIFA-Disziplinarkommission prüft die Szenen bereits – ungeschoren davonkommen dürfte er kaum.

Scaloni in Tränen: Pressekonferenz abgebrochen

Während auf dem Rasen noch die Fäuste flogen, brach wenig später auf dem Podium ein anderer zusammen. Lionel Scaloni, Weltmeistertrainer von 2022, hielt seine Tränen nicht mehr zurück. „Es ist sehr schmerzhaft, es tut mir sehr leid”, sagte er sichtlich aufgewühlt – und verließ weinend die Bühne. Die argentinischen Journalisten spendeten Applaus.

Die Kabine hatte ihn schon vorher erwischt. „Ich habe mir schon in der Kabine die Augen ausgeweint”, gestand der 48-Jährige. Zu seiner eigenen Zukunft hielt er sich bedeckt, auch ein möglicher Rücktritt von Superstar Messi blieb offen. Zwei Bilder, eine Nacht. Und beide wird Argentinien so schnell nicht los.

Dennis Buchbauer

Hi, ich bin Dennis – Experte für Predictive Analytics und Sportwetten. Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Sportwetten und der Frage, wie sich Daten in fundierte Vorhersagen verwandeln lassen. Auf Wette.de bin ich für die Testberichte sowie die Sportwetten-Strategien zuständig. Jeden Wettanbieter teste ich aus echter Spielersicht – ich schaue mir nicht nur die Webseite an, sondern wette tatsächlich selbst. Mein Hintergrund in Consumer Behavior Prediction und Event Forecasting fließt dabei direkt in meine Analysen und Wetttipps ein.