Los Angeles, 18. Juni. Sechzig Minuten lang sah es nach Nullnummer aus. Die Schweiz hatte Ballbesitz, aber keine Durchschlagskraft. Bosnien stand kompakt und hielt die Null. Dann brachte Trainer Juric Johan Manzambi – und alles änderte sich innerhalb von 20 Minuten.
Spielerstatistik
| 59' | Amar Dedic | |||
| 61' | Edin Dzeko | |||
| Nico Elvedi | 65' | |||
| Johan Manzambi | 74' | |||
| 80' | Tarik Muharemovic | |||
| Ruben Vargas (Assist: Breel Embolo) |
84' | |||
| Johan Manzambi (Assist: Ruben Vargas) |
90' | |||
| Granit Xhaka | 90+7' | |||
| 90+3' | Ermin Mahmic |
Spielstatistik
Die Schweiz hat den richtigen Joker gezogen. Manzambi war eine Offenbarung – zweimal getroffen, Spiel komplett gedreht. Xhaka mit dem Elfmeter obendrauf. So sieht ein überzeugender WM-Auftakt aus, auch wenn es lange nach nichts aussah. Schweiz ist ein ernstzunehmender Kandidat in dieser Gruppe.
60 Minuten Leere – dann Manzambi bricht den Bann
Die Schweiz drückte und kombinierte, ohne Bosniens Abwehrriegel wirklich knacken zu können. Torlos zur Halbzeit. In der 74. Minute dann die Wende: Joker Johan Manzambi kommt zum Ball und trifft zum 1:0 – der Knoten platzt. Das Stadion erwacht.
Überzahl, Vargas, nochmal Manzambi, Xhaka – Torfestival zum Schluss
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Bosnien verliert einen Spieler vom Platz. Die Schweiz nutzt die Überzahl sofort: Ruben Vargas trifft in der 84. Minute zum 2:1 (nach einem Bosnien-Anschlusstreffer). Manzambi trifft in der 90. Minute erneut – 3:1. Granit Xhaka macht per Foulelfmeter in der Nachspielzeit (90+7′) alles klar: 4:1 Endstand.
Fazit: Schweiz mit Statement, Manzambi ist die Entdeckung des Abends
Vier Tore in 20 Minuten – die Schweiz weiß, was in ihr steckt, wenn der Knoten platzt. Manzambi ist die Entdeckung dieses WM-Auftakts. Bosnien kämpfte lange mutig, brach dann aber komplett ein. Starke Ausgangslage für die Eidgenossen.
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