Nicolas Pepé erlebt sein persönliches WM-Märchen. Der Ivorer trifft in der 7. und 64. Minute und schießt die Elfenbeinküste erstmals in der Geschichte ins WM-Achtelfinale. Curaçao – bei ihrer allerersten WM-Teilnahme – verliert 0:2, kann aber mit Stolz nach Hause fahren.
Trainer Emerse Faé hat sein Team perfekt eingestellt: kompakt in der Defensive, explosiv im Konter und mit Pepé einen Spieler in Topform, der in entscheidenden Momenten trifft.
Nicolas Pepé hat sich bei dieser WM neu erfunden. Zwei Tore gegen Curaçao, drei im Turnier – die Elfenbeinküste ist der spannendste Achtelfinalkandidat aus Afrika.

Spielerstatistik
| 7' | Nicolas Pépé (Assist: Yan Diomande) | |||
| 35' | Nicolas Pépé | |||
| 64' | Nicolas Pépé (Assist: Ibrahim Sangaré) | |||
| Juninho Bacuna | 75' | |||
| Gervane Kastaneer | 83' |
Spielstatistik
Pepé trifft früh – Elfenbeinküste dominiert
Bereits in der 7. Minute zog Pepé nach innen, täuschte seinen Gegenspieler aus und schoss präzise ins linke Eck – 1:0. Die Elfenbeinküste spielte von da an kontrolliert. Haller band die Innenverteidiger, Kessié dominierte das Mittelfeld. Curaçao verteidigte tief, fand aber kaum Mittel gegen das strukturierte Spiel der Ivorer.
Zur Halbzeit stand es 1:0 – ein schmeichelhaftes Ergebnis für Curaçao, das sich geschickt hielt.
Curaçao zeigt Moral – Bacuna verpasst den Ausgleich
In der zweiten Halbzeit zeigte Curaçao mehr Mut. Bacunas Schuss strich in der 57. Minute knapp am langen Pfosten vorbei – die größte Möglichkeit für die Karibiker. Die Elfenbeinküste ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und wartete auf ihre Kontermomente.
Trainer Faé hielt die Ordnung in der Defensive und vertraute darauf, dass Pepé und Haller die nächste Chance nutzen würden.
Pepé entscheidet mit seinem zweiten Tor
In der 64. Minute legte Haller quer auf den freistehenden Pepé – 2:0. Entschieden. Der 29-Jährige feierte mit dem gesamten ivorischen Fanblock. Drei Tore im Turnier, Doppelpack im entscheidenden Spiel.
Die Elfenbeinküste verwaltete das Ergebnis professionell, Curaçao fand keinen Weg mehr durch. 2:0 – historischer Einzug ins Achtelfinale.
Analyse: Pepés Wiedergeburt, ivorische Effizienz
Die Elfenbeinküste hat gezeigt, was möglich ist, wenn ein Team kompakt steht und nach vorne effizient abschließt. Pepé traf im richtigen Moment – das ist der Unterschied zwischen Gruppenaus und Achtelfinale.
Curaçao darf stolz sein. Erstmals bei einer WM dabei, dreimal gespielt, kaum untergegangen. Der karibische Fußball hat auf der großen Bühne funktioniert.
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