Das erste Sechzehntelfinale der WM 2026 liefert sofort Drama: Stephen Eustáquio trifft tief in der Nachspielzeit für Kanada und schickt Südafrika nach Hause. 1:0 – ein Tor, das aus dem Nichts kam und einem enorm intensiven Spiel den Stempel aufdrückte. Kanada feiert, Südafrika verabschiedet sich mit erhobenem Haupt nach einer starken Gruppenphase.
Für Kanada ist es ein historischer Moment: Das erste WM-Sieg im K.o.-Spiel der Geschichte. Trainer Jesse Marsch hat sein Team zu einer kompakten Einheit geformt, die auch gegen physisch starke Gegner wie Südafrika nicht wankt.
Spielerstatistik
| 54' | Nathan-Dylan Saliba | |||
| 67' | Niko Sigur | |||
| 90+2' | Stephen Eustáquio |
Spielstatistik
Eustáquio in der Nachspielzeit – das ist WM-Magie. Kanada hat verdient gewonnen, Südafrika eine tolle WM gespielt. Das erste Sechzehntelfinale hat sofort geliefert.

Ausgeglichenes erstes Sechzehntelfinale – beide Teams vorsichtig
Beide Mannschaften starteten nervös in das historische erste K.o.-Spiel dieses WM-Turniers. Kanada mit Davies auf der linken Seite hatte die aktiveren Anfangsminuten, Südafrika antwortete mit physisch aggressivem Pressing und schnellen Kontern über Percy Tau.
Ronwen Williams im südafrikanischen Tor parierte mehrfach stark, auch Davies’ Schuss in der 28. Minute konnte er abwehren. Südafrika setzte auf Standards – Maseko und Souttar kämpften um jeden Ball. Zur Halbzeit 0:0 – leistungsgerecht.
Südafrika mit Großchance – Williams hält auf der anderen Seite
In der zweiten Halbzeit intensivierte sich das Spiel. Südafrika hatte durch Tau in der 58. Minute die größte Chance des Spiels – sein Schuss prallte an den Pfosten. Kanada antwortete durch Jonathan David, dessen Kopfball nach einer Flanke von Johnston knapp über das Tor ging.
Beide Torhüter waren gefordert: Malinowski parierte für Kanada in der 72. Minute einen wuchtigen Kopfball von Maseko. Das Spiel blieb offen, beide Teams hatten Angst vor dem Gegentor.
Eustáquio trifft in der 90.+4. Minute – Kanada jubelt
In der 90.+4. Minute: Davies tankte sich über links durch, legte quer auf den einlaufenden Eustáquio – und der Porto-Profi schoss flach ins kurze Eck. 1:0. Kanada explodierte, Südafrika war am Boden. Keine Zeit mehr für die Antwort.
Schlusspfiff. Kanada steht im Achtelfinale der WM 2026, Südafrika scheidet nach einer würdigen Gruppenphase aus. Maseko und Williams werden als Helden heimkehren – trotz des Ausscheidens.
Analyse: Kanada mit Moral, Südafrika ohne Lucky Punch
Kanada hat die Lehren aus der Gruppenphase gezogen: kompakter stehen, auf Kontermomente lauern und den entscheidenden Treffer in der richtigen Minute erzielen. Eustáquio ist mehr als ein Mittelfeldspieler – er ist der Denker und Lenker dieser Mannschaft.
Südafrika darf die WM 2026 als Erfolg verbuchen. Erstmals im Sechzehntelfinale, bis in die Nachspielzeit des K.o.-Spiels mitgehalten – das ist ein riesiger Schritt für den afrikanischen Fußball.
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