Die Piste: Rückkehr in den Nordosten Italiens
Der alpine Ski-Zirkus der Damen kehrt zurück nach Tarvisio, wo die beeindruckende Kulisse der Julischen Alpen den Rahmen für ein intensives Speed-Wochenende bildet. Auf der technisch anspruchsvollen Piste “Priesnig” stehen zwei entscheidende Wettbewerbe auf dem Programm: eine Abfahrt und ein Super-G. Die Strecke ist bekannt für ihre unruhigen Passagen und die schnellen Gleitstücke, die den Athletinnen eine perfekte Mischung aus Mut und taktischem Feingefühl abverlangen. Tarvisio springt als Ersatzaustragungsort für ausgefallene Rennen ein, was die Organisatoren vor logistische Herausforderungen stellte, die jedoch durch modernste Beschneiungstechnik und ein erfahrenes Team gemeistert wurden. Die Wetterprognosen für das Wochenende im Januar 2026 versprechen kalte, klare Bedingungen, die für eine extrem harte und faire Unterlage sorgen dürften. Für die Fans bedeutet dies Rennsport pur, da die Strecke keine Fehler verzeiht und die hohen Geschwindigkeiten in der Abfahrt am Samstag sowie die technische Linienführung im Super-G am Sonntag für maximale Spannung sorgen werden.
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Die Top-Anwärter: Formcheck und Schlüsselduelle
In der Abfahrt ist das Feld der Favoritinnen eng gestaffelt. Ganz oben auf der Liste steht die Italienerin Sofia Goggia, die auf heimischem Schnee vor einer frenetischen Kulisse ihre Dominanz im reinen Speed-Bereich untermauern will. Ihre größte Herausforderin ist die Schweizerin Lara Gut-Behrami, deren aerodynamische Fahrweise auf den langen Gleitstücken von Tarvisio ein entscheidender Vorteil sein könnte. Auch die Österreicherin Cornelia Hütter hat nach ihren starken Saisonergebnissen bewiesen, dass sie das notwendige Timing für diese Piste besitzt. Im Super-G am Sonntag verschieben sich die Siegchancen leicht in Richtung der Technikerinnen unter den Speed-Spezialistinnen. Hier gilt insbesondere Federica Brignone als heißeste Kandidatin, da sie die engen Radien und Geländeübergänge der Priesnig-Piste perfekt zu lesen versteht. Auch die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin wird, sofern sie im Super-G antritt, sofort zum engsten Kreis der Sieganwärterinnen zählen, da ihre Kurventechnik in den entscheidenden Schlüsselstellen der Strecke oft den Zeitunterschied ausmacht.
Die Außenseiter: Geheimtipps mit Mehrwert
Die Piste in Tarvisio hat in der Vergangenheit oft bewiesen, dass auch Athletinnen mit höheren Startnummern auf das Podium fahren können, sofern sie die Ideallinie in den schattigen Waldpassagen treffen. In der Abfahrt ist die junge Deutsche Kira Weidle eine interessante Wahl für eine Außenseiter-Wette. Ihre Quoten sind oft attraktiv, obwohl sie die Physis besitzt, um auf einer harten Unterlage unter die Top 5 zu fahren. Ebenfalls im Blick behalten sollte man die Slowenin Ilka Štuhec, die geografisch fast ein Heimrennen bestreitet und nach taktischen Anpassungen im Training wieder zu alter Stärke findet. Im Super-G ist die Neuseeländerin Alice Robinson ein spannender Tipp; ihre aggressive Fahrweise birgt zwar ein hohes Risiko, kann aber bei einem fehlerfreien Lauf für eine Sensation sorgen. Auch die Schweizerin Priska Nufer wird von Experten als “Dark Horse” gehandelt. Wer auf eine Top-10-Platzierung setzt, findet hier oft einen deutlich höheren Mehrwert als bei den gesetzten Favoritinnen, die unter dem Druck der Heimerwartungen stehen.