Spanien zieht als Gruppensieger und weiter ohne Gegentor in die K.-o.-Runde ein. Uruguay, der erste Weltmeister der Geschichte, scheidet nach drei sieglosen Spielen erneut in der Vorrunde aus.
Spielerstatistik
| 42' | Álex Baena (Assist: Marcos Llorente) | |||
| 46' | Álex Baena | |||
| Juan Manuel Sanabria | 54' | |||
| Guillermo Varela | 58' | |||
| Nicolás de la Cruz | 90+3' | |||
| Agustín Canobbio | 90+5' |
Spielstatistik
Ein Patzer, der eine Ära beendet – Muslera erwischt den schwärzesten Abend seiner Karriere. Spanien gewinnt unspektakulär, aber eiskalt und bleibt der Maßstab im Turnier. La Roja ist für mich weiter Titelkandidat Nummer eins.

Spanien dominiert, Uruguay lauert
La Roja begann dominant und ließ den Ball laufen, Uruguay verteidigte tief und lauerte auf Konter. Wirklich zwingend wurde Spanien zunächst nicht – die Celeste hielt in ihrer besten Phase um die erste Trinkpause ordentlich dagegen und kam durch Rodrigo Bentancur (36.) zur ersten Möglichkeit.
Der Muslera-Patzer: Baena trifft zur Pausenführung
Kurz vor der Pause schlug das Spiel um: Nach einer Flanke von Marcos Llorente zog Álex Baena aus der Drehung ab. Der Aufsetzer aus rund 13 Metern war eigentlich kein Problem – doch Muslera ließ den Ball durch die Hände gleiten. 0:1 (42.), und es blieb der Treffer des Tages.
Bielsa zieht die Konsequenz – Rochet kommt
Bielsa reagierte drastisch und nahm Muslera in der Pause vom Feld; Sergio Rochet übernahm das Tor. Uruguay leistete nun mehr Gegenwehr, fand gegen die kompakte spanische Defensive aber kein Durchkommen. In der Nachspielzeit sah Agustín Canobbio nach einem überharten Einsteigen noch Rot (90.+4).
Analyse: Spaniens Kälte, Uruguays Drama
Spanien gewann ohne Glanz, aber abgeklärt – die Mannschaft bleibt im Turnier ohne Gegentor und über viele Spiele ungeschlagen. Als Gruppensieger geht es im Sechzehntelfinale gegen den Sieger der Partie Österreich gegen Algerien.
Für Uruguay endet die WM in einem Debakel: kein Sieg, eine vergiftete Stimmung zwischen Bielsa und Schlüsselspielern und das wohl letzte Länderspiel von Muslera. Der zweimalige Weltmeister muss sich neu sortieren.
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