Álvaro Arbeloa ist der neue Cheftrainer von Real Madrid – doch wie lange wird er es bleiben? Nach gerade einmal 232 Tagen musste sein Vorgänger Xabi Alonso bereits das Handtuch werfen. Das berüchtigte Trainerkarussell der Königlichen dreht sich unaufhörlich weiter. Die Frage, die sich Wettfreunde jetzt stellen: Wann wird Arbeloa selbst zum „Arbeitslosen”?
Arbeloas erste Bewährungsprobe
Sein Debüt feiert Arbeloa am Mittwoch (14. Januar 2026, 21:00 Uhr) im Copa-del-Rey-Achtelfinale beim Zweitligisten Albacete Balompié. Kein glamouröser Auftakt, aber eine Chance, erste Akzente zu setzen.
Die große Frage bleibt: Ist Arbeloa nur eine Interimslösung, bis ein großer Name verfügbar wird? Oder kann er wie sein Vorbild Zidane eine Ära prägen? Die Geschichte von Real Madrid zeigt: In diesem Theater ist alles möglich – auch ein schnelles Aus.
Die wichtigsten Fakten auf einen Blick:
- Real Madrid steht auf Platz 2 in La Liga (4 Punkte hinter Barcelona)
- Xabi Alonso wurde nach nur 232 Tagen entlassen
- Arbeloa (42) war zuvor Trainer von Real Madrid Castilla
- Sein erstes Spiel: Copa del Rey vs. Albacete (Mi, 14.01., 21:00 Uhr)
- Unklar: Interimslösung oder langfristige Verpflichtung?
Wette auf Trainerentlassung: Wie lange hält Arbeloa durch?
Die spannende Frage für Wettfreunde: Überlebt Arbeloa die Saison – oder wird er das nächste Opfer des gnadenlosen Trainerkarussells? Hier sind die aktuellen Quoten:
| Arbeloa-Wette | Quote |
|---|---|
| Arbeloa nicht mehr Trainer am 31.05.2026 | 2.75 |
| Arbeloa entlassen vor der Winterpause (31.01.) | 5.50 |
| Arbeloa entlassen nach weniger als 10 Spielen | 7.00 |
| Arbeloa übersteht die komplette Saison | 1.55 |
Bei englischen Buchmachern sind Trainer-Entlassungswetten ein beliebtes Geschäft. In der Premier League ist aktuell Nuno Espírito Santo (West Ham) mit einer Quote von 1.67 der heißeste Kandidat für die nächste Entlassung.
Unser Tipp: Die Quote von 2.75 auf ein Arbeloa-Aus bis Saisonende bietet Value! Real steht unter enormem Druck, und sollte man in der Champions League früh scheitern oder den Rückstand auf Barcelona nicht verkürzen, wird es eng für den Neuling.
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Das Alonso-Drama: Vom Hoffnungsträger zum Bauernopfer
Keine 24 Stunden nach der bitteren 2:3-Niederlage gegen den FC Barcelona im Finale des spanischen Supercups war Schluss. Die „einvernehmliche Trennung” von Xabi Alonso kam für viele überraschend – hatte der ehemalige Leverkusen-Erfolgstrainer doch erst im Sommer 2025 das Erbe von Carlo Ancelotti angetreten.
Die Bilanz? Auf dem Papier gar nicht so schlecht: 24 Siege, 4 Unentschieden, 6 Niederlagen in 34 Pflichtspielen. In der Liga steht Real auf Platz 2, nur vier Punkte hinter Barcelona. In der Champions League belegt man Rang 7. Doch bei Real Madrid zählt nur eines: Titel. Und die blieben aus.
Der November des Grauens
Nach einem Traumstart mit 13 Siegen in 14 Spielen kam der Einbruch. Ein 0:1 bei Liverpool leitete die Talfahrt ein. Es folgten peinliche Heimniederlagen gegen Celta Vigo und Manchester City. Nur 2 Siege aus 8 Spielen im November und Dezember – für Real-Verhältnisse eine Katastrophe.
Selbst Jude Bellingham sprang seinem Trainer noch im Dezember zur Seite: „Der Trainer macht einen super Job. Niemand legt die Arbeit nieder.” – Worte, die wenige Wochen später wie blanker Hohn klingen.
Arbeloa: Vom Castilla-Coach zum Feuerwehrmann
Nur Minuten nach Alonsos Abgang verkündete Real den Nachfolger: Álvaro Arbeloa, 42 Jahre alt, bisher Trainer der zweiten Mannschaft Real Madrid Castilla. Der Weg erinnert an einen anderen Klubhelden: Zinédine Zidane, der 2016 ebenfalls von Castilla in die Chefetage aufstieg – und prompt drei Champions-League-Titel in Folge holte.
Arbeloas Trainerkarriere begann 2020 in der Nachwuchsabteilung. Mit der U19 holte er 2022/23 das Triple aus Meisterschaft, Copa del Rey und Champions Cup. Seine Teams sind bekannt für aggressives Pressing und hohe Intensität – ein Stil, der an Jürgen Klopp erinnert.
Als Spieler war Arbeloa selbst eine Real-Legende: 238 Pflichtspiele, 2 Champions-League-Titel, eine Meisterschaft. Mit der spanischen Nationalmannschaft gewann er die WM 2010 sowie die EM 2008 und 2012 – an der Seite von niemand Geringerem als Xabi Alonso.
Das ewige Trainerkarussell: Madrids gefährlichster Job
Wer bei Real Madrid als Trainer anheuert, weiß: Die Uhr tickt. Ein Blick auf die jüngste Vergangenheit zeigt das Ausmaß des Verschleißes:
| Trainer | Amtszeit | Größte Erfolge |
|---|---|---|
| Xabi Alonso | 2025-2026 | Supercopa-Finale (verloren) |
| Carlo Ancelotti | 2021-2025 | 3x CL, 2x La Liga, 14 Titel gesamt |
| Zinédine Zidane | 2016-18, 19-21 | 3x CL in Folge, 11 Titel |
| Julen Lopetegui | 2018 | Nach 4 Monaten entlassen |
| Rafa Benítez | 2015-2016 | Nach 7 Monaten entlassen |
Die Statistik spricht eine deutliche Sprache: Selbst der erfolgreichste Real-Trainer der Neuzeit, Carlo Ancelotti, musste zweimal gehen – trotz insgesamt 14 Titeln. Nur Miguel Muñoz (14 Titel zwischen 1960-1974) erreichte diese Marke ebenfalls.
Arbeloa also. Der Mann, der gestern noch der U19 erklärte, wie man einen Einwurf macht, soll jetzt Mbappé, Bellingham und Vinícius zum Titel führen. Real Madrid bleibt sich treu: Wenn’s brennt, holt man keinen Feuerwehrmann – sondern den Hausmeister aus dem Keller. Ob das Zidane 2.0 wird oder Lopetegui-Déjà-vu? Wir tippen auf Letzteres. Florentino Pérez hat schon größere Namen verschlissen.
