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Premier League Sportwetten

Die englische Premier-League heißt, offiziell nach ihrem Sponsor, „Barclays Premier-League“ und wird umgangssprachlich „The Premiership“ gerufen. Bei ihr handelt es sich um die oberste Ebene im englischen Ligasystem, sie ist die höchste Spielklasse. Aktuell nehmen zwanzig Mannschaften an einer Spielrunde teil, die jeweils zwischen August und Mai des folgenden Jahres ausgetragen wird. Jährlich steigen drei Klubs aus der Liga in die darunter angesiedelte Spielklasse ab und drei aus dieser Spielklasse auf.

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In der Premier League geben wenige Mannschaften den Ton an

Die „FA Premier League nahm am 15. August 1992 ihren Spielbetrieb auf und löste die bis dahin vorhandene „First Division“ ab. Die Vereine spalteten sich bei der Neugründung von der englischen Football League ab und konnten so unter anderem auch von wesentlich höheren Fernsehgeldern profitieren. Seither hat sich die Premier-League zur Sportliga mit den weltweit höchsten Zuschauerzahlen entwickelt. Seit der Gründung haben 45 Mannschaften in der Premier-League gespielt, nur fünf Mannschaften konnten eine Saisonmeisterschaft gewinnen:

  • Manchester United
  • FC Chelsea
  • FC Arsenal
  • Manchester City
  • Blackburn Rovers

43 der teilnehmenden Mannschaften sind englischen Ursprungs, zwei weitere gehören zum walisischen Fußballverband.

imago/Action Plus

Der Weg in die Bedeutungslosigkeit

Die 80er Jahre waren für den englischen Fußball ein absoluter Tiefpunkt. Unter der seinerzeit herrschenden wirtschaftlich schwierigen Lage hatten auch die Fußballfans zu leiden. Hinzu kam das Hooligan-Problem sowie eine Vielzahl an baufälligen Stadien. Die Katastrophe erreichte ihren Höhepunkt nach den Ereignissen im Brüsseler Heysel-Stadion 1985, welche zum Ausschluss sämtlicher englischer Klubs von den europäischen Vereinswettbewerben führte. All das war in der Gesamtheit dafür verantwortlich, dass die englische erste Liga sowohl in Bezug auf die Wirtschaftskraft als auch auf die Zuschauerzahlen deutliche hinter andere europäische Ligen zurück fiel.

Gleichzeitig waren immer mehr englische Spitzenspieler an Vereinen in den Ligen anderer Nationen interessiert. Erst 1990 gelang es dem englischen Verband, diesen Abwärtstrend zu stoppen, nachdem die Nationalmannschaft Englands in der Weltmeisterschaft in Italien erst im Halbfinale unglücklich gegen Deutschland nach Elfmeterschießen ausschied. Im gleichen Jahr wurde dann von der UEFA auch die Sperre für die englischen Fußballvereine aufgehoben, nachdem mit dem „Taylor-Report“ ein Sicherheitskonzept für die englischen Stadien erarbeitet wurde.

Fernseheinnahmen kommt eine immer größere Bedeutung zu

In der Zwischenzeit hatten die Fernseheinnahmen erheblich an Bedeutung gewonnen. Erhielt die Football League 1986 noch 6,3 Millionen Pfund für zwei Jahre, waren es 1988 bereits 44 Millionen Pfund für vier Jahre.

Die erste Saison der Premier League wurde mit 22 Vereinen ausgetragen. Infolge einer Intervention der FIFA wurde die Anzahl der Vereine 1995 auf zwanzig reduziert. Dies wurde dadurch erreicht, dass in dieser Saison 4 Vereine ab- und nur zwei aufstiegen. 2006 wollte die FIFA eine weitere Verkleinerung auf 18 Vereine durchsetzen, stieß dabei jedoch auf massive Ablehnung.

Die Premier-League ist keineswegs nur englischen Vereinen vorbehalten. Im Mai 2011 schaffte der walisische Club Swansea den Aufstieg, im April 2013 gelang Cardiff City das Gleiche. Gleichzeitig wurde auch immer wieder über den Aufstieg schottischer Vereine in die Premier-League spekuliert. Konkrete Ergebnisse haben diese Spekulationen bisher nicht gebracht, nach dem Zwangsabstieg der Glasgow Rangers wurde das Thema dann allerdings auch nicht mehr aufgegriffen.

Die Premier League gehört den teilnehmenden Vereinen

Die Premier League ist ein selbständiges Unternehmen, welches sich im Besitz der zwanzig teilnehmenden Vereine befindet. Jeder Verein ist ein Anteilseigner mit einer Stimme bei notwendigen Abstimmungen. Derzeit spielen zwanzig Mannschaften in einer jährlichen Meisterschaftsrunde mit Hin- und Rückspielen den Meister aus. Dabei spielt jede Mannschaft gegen jede andere der Liga, einmal im heimischen Stadion und einmal im Stadion des Gegners. Daraus ergeben sich für jeden Verein pro Saison 38 Pflichtspiele. Jede Mannschaft erhält für einen Sieg drei Punkte, für ein Remis einen Punkt. Die Platzierung in der Tabelle ergibt sich aus den gewonnen Punkten, wobei die bessere Tordifferenz bei Punktegleichheit entscheidet. Sollte auch diese identisch sein, wird die Mannschaft mit den meisten erzielten Treffern bevorzugt.

Ist dann immer noch kein Unterschied erkennbar, erhalten beide Vereine den gleichen Ligaplatz zugeteilt. Sollte die Platzierung zum Ende einer Saison bei gleichplatzierten Vereinen eine endgültige Entscheidung verlangen, ist von den betroffenen Mannschaften ein Play-off-Turnier mit Hin- und Rückspiel auf neutralem Boden auszutragen. Der Verein, der am Ende einer Saison auf Platz eins der Tabelle steht ist englischer Fußballmeister. Die drei Mannschaften am Tabellenende steigen in die zweitklassige „Football League Championhip“ ab, sie werden durch drei Mannschaften aus der Zweiten Liga ersetzt.

Die vier besten Mannschaften der Abschlusstabelle der Premier-League qualifizieren sich automatisch für die UEFA-Championsleague. Die drei Tabellenersten ziehen sofort in die Gruppenphase ein, der Viertplatzierte muss den Umweg über eine Qualifikationsrunde nehmen.

In der Folge der Abspaltung der Premier-League von der englischen Football-League konnten sich viele etablierte Erstligaclubs finanziell und sportlich von den unterklassigeren Vereinen distanzieren. Der Grund hierfür liegt insbesondere in der hohen Diskrepanz bei den Einnahmen aus den Übertragungsrechten, weshalb sich viele Aufsteiger sehr schwer tun, die einmal erreichte oberste Klasse auch zu erhalten. Von der Saison 2001/02 abgesehen musste immer mindestens ein Klub nach einer Spielzeit sofort wieder den Weg in die Zweitklassigkeit antreten. Mit dem Ende der Saison 1997/98 stiegen sogar alle drei Aufsteiger sofort wieder ab.

Immerhin gewährt die Premier-League den Absteigern einen kleinen Teil der TV-Einnahmen als sogenannte „Fallschirmzahlungen“. Seit der Saison 2006/07 belaufen sich diese Zuwendungen an einen betroffenen Verein über einen Zeitraum von zwei Jahren auf 6,5 Millionen Pfund. Es war beabsichtigt, damit die Finanzlücke zu verringern, die für einen Absteiger aus dem Verlust der Fenseheinkünfte entsteht. Kritiker haben daran auszusetzen, dass die Hilfe zwar grundsätzlich gut sei, andererseit aber auch die Lücke vergrößere zwischen den Vereinen, die einmal in der Premier-League gespielt haben und denen, die das noch nicht geschafft haben.

Somit erhalten Mannschaften der Premier-League im Jahr etwa 28 Millionen Pfund, Absteiger rund 3,25 Millionen Pfund und Mannschaften der zweiten Liga lediglich noch 1 Million Pfund. Kritikern zufolge würde man damit keinen Wettbewerb fördern sondern dem Phänomen der Fahrstuhlmannschaften Vorschub leisten.

Zuletzt musste die Londoner Mannschaft Charlton Athletic nach dem Abstieg und den vorhersehbaren Einnahmeverlusten einen rigiden Sparkurs fahren, dem im Juli 2007 sogar die Fußballfrauenabteilung des Clubs zum Opfer fiel. Sie hatte zwar den dritten Platz in der „FA Womans Premier-League“ belegt, retten konnte sie das jedoch nicht. Erst in allerletzter Sekunde gelang es einem Sponsorenkonsortium, den Spielbetrieb für die folgende Saison sicherzustellen.

Premier League – Die lukrativste Liga der Welt

In der Premier League spielt ein Großteil der weltbesten Fußballer, finanziell ist es allgemein die lukrativste Fußballliga der Welt. Die Unternehmensberater von Deloitte Touche Tohmatsu haben die Gesamteinkünfte der Premier-League für eine Saison ermittelt und am Ende auf umgerechnet 2,7 Milliarden Euro geschätzt. Damit ist der Abstand zu den folgenden großen Ligen in Deutschland, Italien und Spanien nach wie vor sehr hoch. Dennoch bleibt festzuhalten, dass der finanzstärkste englische Club, Manchester United, auf die Gesamteinkünfte bezogen, immer noch rund 90 Millionen hinter dem reichsten Club der Welt, Real Madrid, her hinkt.

Gerade auf deutsche Fußballfans übt die englische Premier-League seit jeher eine besondere Anziehungskraft aus. Die Profis auf dem Platz geben normalerweise vom Anpfiff an im Spiel absolutes Vollgas. Bei britischen Fans und englischen Teams ist Defensivfußball und Taktiererei verpönt. Zu den absoluten Markenzeichen der englischen Liga gelten lange Bälle, rasantes Überbrücken des Mittelfelds und schnelles Umschalten von Abwehr auf Angriff. Deshalb zählt die Liga zu den beliebtesten Wettmedien weltweit.

Nur sieben Teams ist es bisher gelungen, die Premier-League von Beginn an ohne Abstieg zu spielen. Gleichzeitig ist es bisher auch noch nie einem englischen Trainer gelungen, die Premier-League als Meister abzuschließen. Bisher feierte der Schotte Alex Ferguson mit Manchester City die meisten Titelgewinne.

Bei den meisten Buchmachern liegen die Wettquoten der Premier-League auf einem recht hohen Niveau. Aufgrund der Beliebtheit in den Begegnungen der Premier-League setzen einige Wettanbieter eine Auszahlungsquote von 96% an. Meist sind dabei sogar bei Favoritenheimsiegen immer noch Quoten von mehr als 1,2 angesetzt. Auswärtssiege werden meist mit Quoten von mehr als 1,6 belohnt, ausgeglichene Begegnungen erreichen häufig Quoten von mehr als 2 auf allen drei Wegen. Wenn man berücksichtigt, dass Manchester United in der Saison 2013 insgesamt 16 von 19 Heimspielen und ein Jahr davor Manchester City sogar 18 von 19 Spielen Heimspielen gewinnen konnte, muss man die Quoten bei diesen Sportwetten mehr als nur attraktiv bezeichnen.

Live-Wetten sind besonders attraktiv

Ideal für Live-Wetten sind Spiele der Premier-League unter Beteiligung von Favoriten. Dabei kann man beobachten, dass die Spitzenteams sehr häufig noch in den letzten Spielminuten den Sieg schaffen. Wenn das geschieht, kann man, mit ein wenig Glück richtig gute Quoten herausholen.

Gerade der von den Briten bekannte Offensivfußball beschert den Wettprofis im Über- und Unter-Torbereich immer wieder interessante Wettkombinationen. Im Schnitt hat in der letzten Saison jedes Team 1,4 Tore pro Spiel erzielt. Lediglich die Queens Park Rangers als Absteiger schlossen mit einem Schnitt von weniger als 1,0 die Saison ab. Auch kann durch den Offensivdrangs des englischen Fußballs in jedem Spiel eine Vielzahl an Ecken angesetzt werden, ein Wettbereich, der besonders attraktive Quoten verspricht. Legendär ist auch das körperbetonte Spiel in der höchsten Klasse der englischen Liga. Eigentlich müssten daraus etliche gelbe und rote Karten resultieren. Dies ist jedoch meist nicht der Fall, da es bei aller Robustheit im Spiel dennoch sehr fair zugeht und die Schiedsrichter seit jeher nicht jede Kleinigkeit pfeifen.

Rating: 5.0/5. Von 8 Abstimmungen.
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