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Sportwetten auf Kampfsport

Wer sich viel mit Sportwetten beschäftigt stellt schnell fest, dass sich die meisten Anbieter auf Fußball und Tennis eingeschossen haben. Doch wer davon langsam gelangweilt wird und sich lieber mit etwas archaischer Sportkultur beschäftigen will, der kann sich mit dem Wetten auf Kampfsport beschäftigen. Allerdings sollte sich vor dem ersten Wetteinsatz sorgsam mit dieser Materie beschäftigt werden. Längst nicht alle Sportwetten Anbieter haben solche Wetten im Programm und wenn, dann beschränkt sich das Angebot meistens auf Boxen. Schauen wir uns die Geschichte mit dem Kampfsport ein wenig genauer an.

Kampfsport allgemein

Die allgemeine Definition vom Kampfsport lautet ganz einfach: Es handelt sich um viele verschiedene Kampfstile, bei denen keine Schusswaffen verwendet werden. Hierzu zählen vor allem die Kampfkünste des japanischen Budos, des chinesischen Budo oder des koreanischen Taekwondo – es gibt aber auch hierzulande zahlreiche einheimische Kampfsportarten. In Europa sind die beliebtesten

  • Boxen
  • Karate
  • Judo
  • Ringen

Vor allem bei den asiatischen Varianten steckt mehr als nur der reine Sport dahinter, es geht hierbei um Tradition, Philosophie und oftmals auch um Religion. Wer kennt nicht die vielen asiatischen Filme, in denen es hauptsächlich um die Ästhetik der Choreografie geht? Schauspieler wie Jackie Chan oder Bruce Lee sind sicherlich jedem Cineasten ein Begriff. Doch was hat das Ganze mit Sportwetten zu tun? Nun, es gibt einige namhafte Anbieter, die in diesem Bereich Wetten anbieten:

  • Bet365 (Boxen und UFC)
  • Bet-at-home (Boxen, UFC)
  • Betvictor (Boxen)
  • Expekt (Boxen, UFC)

Um hier nur einige zu nennen. Einige Anbieter haben sehr viele Wettkämpfe im Programm, andere sehr viel weniger – über das aktuelle Angebot sollte sich im Vorwege informiert werden.

kampfsport

UFC oder Boxen – wo genau ist der Unterschied?

Eigentlich ist der Unterschied sofort ersichtlich, wenn sich beide Kämpfe parallel angeschaut werden. Beim Boxen werden ausschließlich die Fäuste benutzt und die Kämpfer tragen sehr dicke Handschuhe. Beim UFC, dem Ultimate Fighting Championship, handelt es sich dagegen um eine Mixed Martial Arts, bei der es verschiedene Kampfstile geben kann. Erlaubt ist somit alles: Tritte, Schläge, Überwürfe, Ringkampf etc. Die Handschuhe sind nicht so dick wie beim Boxen, so dass es leichter zu Verletzungen kommen kann. Jeder Kampf geht über fünf Runde á drei Minuten – und endet entweder mit

  • Aufgabe (Ein Kämpfer klatscht mehrmals mit der flachen Hand auf die Matte, tippt mehrmals seinen Gegner an oder gibt verbal auf)
  • Knockout (Ein Kämpfer wird von einem erlaubten Schlag oder Tritt getroffen und wird entweder ohnmächtig oder ist nicht in der Lage den Kampf weiterzuführen)
  • Technischer Knockout (Abbruch durch den Ringarzt oder Ringrichter, wenn zu schwere Verletzungen vorliegen)
  • Kampfrichterentscheidungen (Nachdem es nach 5 Runden keinen Sieger gibt, liegt die Entscheidung bei den 3 Kampfrichtern. Es gilt ein „10-Punkte-System“, in dem der Gewinner einer Runde 10 Punkte bekommt und der Verlierer 9 oder weniger)

Insgesamt werden die Kämpfe sehr viel intensiver, härter und brutaler ausgeführt als beim Boxen, was die Sache für viele sportbegeisterte interessanter macht.

Wetten auf UFC

Grundsätzlich gibt es bei verschiedenen Wettanbietern die unterschiedlichsten Arten, auf einen UFC-Kampf zu Wetten. Die bekannteste Methode ist das „Head-To-Head“, ähnlich eine 1X2 Wette beim Fußball. Allerdings gibt es hier kein Unentschieden, es kann wie beim Tennis nur auf Sieg gesetzt werden. Bei manchen Kämpfen, die populärer und mit bekannteren Boxern stattfinden, gibt es zum Beispiel noch folgende Wettmöglichkeiten:

  • Siegesmethode (Sieg, Abbruch, K.O., etc.)
  • Die Anzahl der Runden (mehr als…weniger als…)
  • Geht der Kampf über die volle Distanz Ja/Nein)
  • Wer gewinnt welche Runde

Wir sehen also, dass es bei den Wettoptionen keine großen Unterschiede zum Boxen gibt, denn auch bei dieser klassischen Kampfsportart kann auf diese Dinge gesetzt werden.

Die richtige Strategie finden

Wie bei allen anderen Sportwetten auch kann nur derjenige Erfolg haben, der sich mit der Materie auseinandergesetzt hat und dementsprechend gut informiert ist. Diese Informationen bekommt jeder, der sie haben möchte, von einschlägigen Internetseiten. Die besten Statistiken über die einzelnen Kämpfer und Kämpferinnen finden sich auf den Webseiten der einzelnen Verbände. Hierbei sind folgende Daten besonders wichtig, um eine Einschätzung abgeben zu können:

  • Die Anzahl der bisherigen Kämpfe
  • Die Anzahl der Siege und der Niederlagen
  • Die Anzahl der K.O.‘s
  • Die Summer der Punktgewinne
  • Wieviele Runde hält der Akteur im Schnitt aus?

Alles Fragen, die vor dem Wetten unbedingt beantwortet werden müssen. Auch ist die Frage, warum einer der Kämpfer als Favorit in den Fight geht nicht unerheblich – denn davon muss abhängig gemacht werden, ob eine Wette auf einen Außenseitersieg Sinn macht, oder eher nicht. Auf jeden Fall macht es Sinn, sich vorher mit der Sportart an sich vertraut zu machen. Auf bekannten Videoplattformen können Kämpfe aus allen Bereichen und Gewichtsklassen angeschaut werden, ein Tipp, den engagierte Sportwetten Fans vor dem Platzieren eine Wette unbedingt beherzigen sollten.

Bild:Shutterstock.com
Bildnummer: 333827564
Urheberrecht: oneinchpunch

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