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Strategische Gewinne mit Hinspielen der UEFA Europa League

Die meisten Strategien für Sportwetten finden sich wohl im Bereich Fußball. Dafür gibt es überwiegend zwei Gründe. Zum einen kennen sich die meisten Wettfreunde im Bereich Fußball am besten aus, weshalb Sportwetten auf Fußballpartien allgemein auch die beliebtesten sind. Zum anderen ist die Ergebnisprognose im Fußball besonders abwechslungsreich und von vielen Facetten geprägt, während andere Sportarten doch sehr häufig Favoritensiege bieten – und somit nur wenig zum Wetten einladen. Und so existiert gleich eine ganze Reihe an Strategien für Wetten im Bereich Fußball, von denen wir hier eine konkrete vorstellen wollen: Auf viele Hinspiele der Europa League zu setzen.

Gute Gewinnchancen bei Hinspielen der Europa League

Diese Strategie, auf Spiele der Europa League zu setzen, ist schon recht weit entwickelt, existiert die Europa League in der jetzigen Form doch auch schon etwas länger. Natürlich werden damit keine Gewinne garantiert, aber es besteht durchaus eine gute Möglichkeit, hier tatsächlich seine Gewinnchancen im Vergleich zu einer normalen Wette etwas zu erhöhen.

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Bei dieser Strategie sucht man sich eben nicht einzelne Spiele heraus, deren Ausgang man zu prognostizieren versucht. Vielmehr werden hier nur Wetten auf die Hinspiele einer KO-Runde in der Europa League platziert. Das sollte alle Runden mit einschließen, die gespielt werden, von der Qualifikationsrunde über die normalen Spiele in der KO-Runde nach der Gruppenphase bis zum Finale. Die Gruppenphase hingegen wird außen vor gelassen. Nun setzt man also bei allen diesen KO-Spielen auf unter 2,5 Tore oder, wer es etwas sicherer mag, auf unter 3 Tore (sogenannte asiatische Wette) pro Partie.

Generell wenig Risikobereitschaft in den Hinspielen

Dem gemeinen Fußballfreund dürfte schon dämmern, was der für diese Strategie ausschlaggebende Punkt ist. Dass nämlich die Hinspiele von beiden Seiten eher abwartend gespielt werden. Selbst wenn er nicht zu gewinnen scheint, läuft der Gastgeber des Hinspiels nur äußerst selten ins offene Messer. Kaum ein vernünftiger Trainer würde diesen Weg einschlagen, stehen doch (mindestens) 90 Minuten im Rückspiel noch zur Verfügung, um dort das Weiterkommen zu sichern. Die meisten Heimteams beschränken sich im Gegenteil eher darauf, ein Gegentor zu verhindern, damit man nicht der Bürde ins Auswärtsspiel gehen muss, dass sie selbst mindestens 2 Tore erzielen müssen, um weiterzukommen. Und auch der Gast hat im Hinspiel noch wenig Motivation, alles auf eine Karte zu setzen. Zwar hat er prinzipiell Interesse an einem Auswärtstor, wird dafür aber nicht so weit ins Risiko gehen, dass er vielleicht eine hohe Auswärtsniederlage hinnehmen muss. 
Ein 1:0 in einem Hinspiel gilt bekanntlich schon als gute Ausgangslage für das Heimteam, vor allem wegen des Umstands, das ein Remis im Rückspiel zum Weiterkommen reicht. Ein 2:0 hingegen gilt schon als sehr gute Ausgangslage, die alle Möglichkeiten zum Mauern im Rückspiel bietet. Insofern fallen aus Sicht der Gastgeber in einem Hinspiel nur selten viele Tore, auch Remis von 0:0 oder 1:1 sind aufgrund der Spielweise beider Teams alles andere als eine Seltenheit.

Wer also bei allen diesen – wohlgemerkt Hinspielen – der KO-Runde auf unter 2,5 Tore wettet, wird in einer großen Zahl der Spiele damit richtig liegen, nimmt man noch hinzu, dass im Fußball ohnehin selten viele Tore fallen, sofern nicht eines der beiden Teams höchst klar überlegen ist.

Favoriten deutlich ausklammern

Allerdings sollte man eben nicht alle Partien in diese groß angelegte Strategie mit einbeziehen. Ist einer der beiden Kontrahenten als klarer Favorit auszumachen, ist er bekannt für seine starke Offensive und viele Tore, sollten Partien mit diesen Teams ausgespart bleiben. Ebenso wenig sollte man auf Partie mit einem klaren Außenseiter setzen. Auch hier ist das allgemeine Risiko zu groß, dass dann doch mehr Tore fallen, auch wenn es sich um das Hinspiel handelt.

Grundsätzlich fallen in der Europa League übrigens überhaupt wenige Tore. Meist fällt die Entscheidung dann ohnehin erst im Rückspiel, je nachdem, welches Team wann wie viele Tore benötigt. Im Hinspiel kann diese Frage für den Spielverlauf noch nicht beantwortet werden, sodass man dieses defensive Taktieren auch an der geringen Zahl der gefallenen Tore in den letzten Jahren ablesen kann.

Statistische Erläuterung

Das Beispiel der Saison 2012/2013 ist bestens geeignet, um die Torentwicklung in der Europa League empirisch aufzuzeigen.
Insgesamt gab es 142 Spiele in der Europa League, auf die eine Wette platziert werden konnte.
Von diesen 142 Partien endeten deren 92 mit „unter 2,5 Toren“.
Die übrigen 50 Spiele endeten dementsprechend mit „über 2,5 Toren“.
Das zeichnet den Erfolg dieser Strategie schon gut nach. Wird im Durchschnitt eine Quote von 1,7 für die Wettaussage “unter 2,5 Tore” geboten, so hätte sich bei der Einsetzung von jeweils 10 Stakes für eine dieser Wetten folgendes Muster ergeben:

  • Einsatz: 1420 Stakes
  • Gewinn: 1564 Stakes
  • Rendite: 10,14 Prozent

Eine solche Kombination aller relevanter Wetten – mit Ausnahme jener mit klarer Favoritenrolle – hätte also in dieser Saison der Europa League eine mehr als respektable Rendite abgeworfen. Natürlich gibt es immer wieder Ausreißer. Diese sind aber auf die lange Sicht dann doch nicht allzu wahrscheinlich.

Die Sicherheit von Statistiken bei Sportwetten

Eine totale Sicherheit kann es bei Sportwetten bekanntlich natürlich nicht geben, weshalb diese auch nie als mehr als nur ein netter Zeitvertreib sein sollten, ein Hobby eben. Dauerhaft davon leben wird fast niemand können. Dennoch machen diverse Strategien bei Sportwetten durchaus Sinn, ob man nun auf den beliebtesten Sport Fußball wettet oder auf Alternativen wie Tennis, Eishockey oder vielleicht American Football.

Bei der hier vorgestellten Strategie zu den Hinspielen in den KO-Runden der Europa League bleiben natürlich trotz allem die eigenen Einschätzungen relevant, also nicht zuletzt die Frage danach, welche der Partien man seiner Wette auf “unter 2,5 Tore” ausschließt, um seine Gewinnchancen möglichst hoch zu halten. Dafür sind die eigenen gesammelten Informationen sicher wichtiger als das reine Bauchgefühl. Zudem kann man sich über viele Teams sehr umfassend auf diversen Seiten im Internet informieren. Dort findet man auch tagesaktuelle Änderungen bezüglich der Leistungsstärke der in der Europa League antretenden Teams.

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