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Das richtige Money-Management bei Sportwetten

Sportwetten haben sich zu einem beliebten Hobby entwickelt, besonders jetzt, da sich zahlreiche Online-Wettanbieter etabliert haben. Die Auszahlungsquoten sind bei den Online-Wettanbietern wesentlich besser als bei den Wettannahmestellen in der Stadt, gerade das macht die Online-Wetten so attraktiv. Diese Tatsache verleitet dazu, schnell und unüberlegt eine Wette zu platzieren, ohne richtig über das Spiel nachzudenken. Das kann gutgehen, muss aber nicht. Wer auf Dauer erfolgreich wetten möchte, braucht die richtige Strategie. Eine Strategie garantiert noch nicht, dass der Wettfreund immer gewinnt, doch sie führt häufiger zum Erfolg. Strategien können speziell auf eine Sportart, aber auch allgemein für so ziemlich alle Sportarten angewendet werden. Eine Strategie, die für die verschiedensten Sportarten und Wettarten angewendet werden kann, ist das Money-Management. Hier geht es darum, das verfügbare Budget nicht aus den Augen zu verlieren und es richtig einzusetzen. Wer erst in das Wetten einsteigen will, sollte bereits von Anfang an auf das richtige Money-Management achten, denn schnell kann es passieren, dass das Budget überstrapaziert wird und der Wettfreund innerhalb kurzer Zeit viel Geld verliert.

Money Management bei Sportwetten

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Das Money-Management – das Budget immer im Blick

Das Money-Management dient dazu, das Budget nicht überzustrapazieren, aus den Wetten den maximal möglichen Gewinn herauszuholen und das Geld richtig einzusetzen. Wer von vornherein ein vernünftiges Money-Management anwendet, der wettet diszipliniert. Beim Verwalten des verfügbaren Budgets sollten Wettfreunde einige wichtige Regeln beachten:

  • Verfügbares Kapital ausschließlich zum Wetten einsetzen und kein zusätzliches Kapital einsetzen, das nicht für das Wetten vorgesehen ist
  • Money-Management-System nach dem eigenen Charakter und dem Risiko-Typ auswählen und beibehalten
  • Risiko des Totalverlustes auf ein Minimum reduzieren
  • Money-Management und Wettsystem auf den Gewinn ausrichten

Ganz wichtig ist, dass der Wettfreund das Budget, dass er zum Wetten plant, nur zum Wetten und für nichts anderes einsetzt. Ebenso sollte er kein Geld, das für andere Dinge vorgesehen ist, zum Wetten einsetzen oder dann, wenn das geplante Budget zum Wetten nicht ausreicht, an die Ersparnisse gehen. Schnell kann es sonst zu einem Totalverlust kommen, der schwerwiegende Konsequenzen für das Privatleben haben kann. Es gilt, Totalverluste zu vermeiden. Das ist möglich, indem der Wettfreund nicht sein gesamtes zum Wetten vorgesehenes Budget verwettet, sondern immer noch Reserven übrig behält. Es ist niemals auszuschließen, dass ein Wettfreund eine ganze Serie an Verlusten erleidet – das kann das Budget empfindlich schädigen. Das Wettsystem sollte auch bei mehreren Verlusten hintereinander beibehalten werden.

Das Money-Management – Möglichkeiten zur Platzierung der Einsätze

Zum Money-Management gehört, das Budget richtig einzusetzen, dabei können

  • fixe Einsätze, die immer gleich bleiben
  • variable Einsätze, die je nach Art der Wette verändert werden
  • prozentuale Einsätze, die immer an das verfügbare Budget angepasst werden
  • progressive Einsätze, die je nach Gewinn oder Verlust verringert oder erhöht werden

platziert werden. Ein Pauschalrezept, welche Methode für die Platzierung der Einsätze am besten ist, gibt es nicht. Der Wettfreund muss je nach Budget und nach Risiko-Typ entscheiden, wie er seine Einsätze leistet. Beim prozentualen Einsatz wird ein niedriger Einsatz platziert, wenn das Budget nur niedrig ist, während dann, wenn ein hohes Budget vorhanden ist, ein höherer Einsatz geleistet werden. Das kann beispielsweise ein Einsatz in Höhe von 5 Prozent vom Wettbudget sein.

Das Money-Management System der dynamischen Einsätze

Je nach Risiko-Typ werden verschiedene Systeme unterschieden, wie die Einsätze platziert werden können. Prozentuale Einsätze werden beim System der dynamischen Einsätze getätigt. Abhängig von der Wette werden diese Einsätze immer neu berechnet. Für Anfänger ist dieses System nicht geeignet. Hat ein Wettfreund beispielsweise ein Budget von 1.000 Euro zur Verfügung, kann er 2 Prozent seines Budgets für eine Wette einsetzen, er leistet also einen Wetteinsatz von 20 Euro. Hat die Wette eine Quote von 1,5 und gewinnt der Wettfreund seine Wette, kann er einen Gewinn von 10 Euro verbuchen. Das Budget beträgt nunmehr 1.010 Euro, sodass der Wettfreund, wenn er seine nächste Wette mit einem Einsatz von 2 Prozent platziert, einen Einsatz von 20,20 Euro leisten muss. Da allerdings nicht jede Wette gewonnen werden kann, ist es nicht so einfach, langfristig mit diesem System Kapital zu erzielen. Hat der Wettfreund mit einem Budget von 1.500 Euro begonnen und konsequent bei jeder Wette einen Einsatz von 2 Prozent geleistet, so hat er bei Wettquoten von 2,0 sowie 119 platzierten Wetten, von denen er 60 gewonnen und 59 verloren hat, am Ende 1.494 Euro zur Verfügung. Er hat also einen Verlust von 6 Euro zu verzeichnen. Eine Quote von durchweg 2,0 ist hier nur der Einfachheit halber angesetzt, denn niemals platziert ein Wettfreund nur Wetten, die immer die gleiche Quote haben. Das System der dynamischen Einsätze kann also zu Gewinnen, aber auch zu Verlusten führen.

Das Money-Management System der flachen Einsätze

Einfacher als das System der dynamischen Einsätze ist das System der flachen Einsätze. Der Wettfreund legt am Anfang einen prozentualen Anteil seines Budgets fest, den er bei jeder Wette einsetzt. Anfänger sollten nur einen geringen Prozentsatz festlegen, beispielsweise 1 oder 2 Prozent. Hat der Wettfreund im Laufe der Zeit ein hohes Budget erreicht, kann er den Einsatz um ein Prozent erhöhen. Der Wettfreund ist mit seinem Budget bei diesem System immer dann im Plus, wenn er mehr Wetten gewinnt als er verliert. Für Anfänger ist dieses System sehr zu empfehlen. Wenn sich das Budget damit auch nur langsam erhöhen lässt, ist es ausgeglichen, auch dann, wenn der Wettfreund häufig verliert. Der Einsatz wird immer als fester Prozentsatz vom Budget platziert, dieses System verleitet nicht dazu, leichtsinnig zu werden.

Das Money-Management System der Einsätze

Beim System der Einheiten leistet der Wettfreund variable Einsätze, er vergibt für jede Wette einen Sicherheitsfaktor zwischen 1 und 10. Erscheint eine Wette unsicher, bedeutet das einen Sicherheitsfaktor von 1 und einen Wetteinsatz von 1 Prozent des Budgets. Bei einer sehr sicheren Wette wird der Sicherheitsfaktor von 10 vergeben, was einem Wetteinsatz von 10 Prozent des Budgets entspricht. Es ist allerdings gerade für Einsteiger nicht so einfach, die Sicherheit von Wetten richtig einzuschätzen. Es kann immer zu Verlusten kommen, auch dann, wenn die Wette als sehr sicher gilt. Dieses System eignet sich nur für fortgeschrittene Wettfreunde. Sichere Wetten sind durch sehr niedrige Quoten gekennzeichnet, daher lohnt sich hier ein höherer Einsatz, damit die Wette einen attraktiven Gewinn bringt. Im umgekehrten Fall gelten für unsichere Wetten sehr hohe Quoten, im Gewinnfall kann der Wettfreund hier bei einem niedrigen Einsatz einen hohen Gewinn einstreichen.

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