Skip to main content

Ligue 1 Sportwetten

Die Ligue 1 gilt als höchste Spielklasse im französischen Fußball. Seit ihrer Gründung 1932 nannte sie sich Division 1 und galt von vornherein als Profiliga. Französische Meisterschaften wurden zwar schon seit 1894 ausgetragen, als offizieller Titel wurde eine Meisterschaft jedoch erst ab 1932 anerkannt. Dazu muss man wissen, dass Fußball in Frankreich bis ins letzte Drittel des 20. Jahrhunderts hinter Rugby, Boule und dem Radsport erst auf Platz vier der Beliebtheitsskala auftauchte. Daher dauerte es etwas länger, bis der professionelle Spielbetrieb dauerhaft aufgenommen wurde, inzwischen gehört die französische Liga seit einigen Jahren zu den fünf stärksten Ligen in Europa. Der französische Spitzenfußball ist heute eher globalisiert, hat sich aber dennoch einige französische Eigenheiten bewahren können. Dazu haben unter anderem landesspezifische Strukturen, Organisationsformen und Rahmenbedingungen beigetragen, die in der rund 75-jährigen Ligageschichte den Fußball geprägt haben. Nachfolgend unser Wettbonus Vergleich in welchem sie nur seriöse Wettanbieter finden.

Die besten Wettanbieter für Ligue 1 Sportwetten

# Anbieter Highlights Bonus Bewertung
1
  • 100% Bonus bis zu 100€
  • Sehr viele Aktionen für Stammkunden
  • Super schnelle Auszahlungen

100%bis zu 100€

98 von 100

Jetzt Wetten!

Erfahrungen

2 neobet logo
  • 100% bis zu 150€ Bonus
  • Sehr faire Bonusbedingungen
  • Sehr schnelle Auszahlungen

100%bis zu 150€

97 von 100

Jetzt Wetten!

Erfahrungen

3 bet at home logo
  • 100€ Wettbonus
  • Bonus Code: FIRST
  • Akzeptiert PayPal

50%bis zu 100€

97 von 100

Jetzt Wetten!

Erfahrungen

4 wetten com logo 11 18
  • 120€ Wettbonus
  • Schnelle Auszahlungen
  • Sehr gutes Wettangebot

100%bis zu 120€

96 von 100

Jetzt Wetten!

Erfahrungen

5 Bet365
  • 100€ Bonus
  • Es gelten die AGB von Bet365 | 18+ | Spiele verantwortungsbewusst.
  • Sehr schnelle Auszahlungen

100%bis zu 100€

96 von 100

Jetzt Wetten!

Erfahrungen

Ligue 1 – Es ging früh und halbherzig los

Ligue 1. Die ersten Landesmeisterschaften wurden, damals noch auf Paris beschränkt, 1894 ausgetragen. Bis zu einer Ligabildung unter Berücksichtigung des gesamten Landes, einer einheitlichen Meisterschaft und weiteren einheitlichen Spielklassen, vergingen dann jedoch noch rund vier Jahrzehnte. Natürlich wurden auch in dieser Zeit Pokalwettbewerbe und Meisterschaften ausgetragen. Es herrschte allerdings insgesamt große Konfusion in der Zeit zwischen 1905 und 1919. Es existierten fünf verschiedene Organisationen, die allesamt ihren eigenen Meister und Pokalsieger ermittelten. Die Organisationen schufen zwar bereits 1908 einen Dachverband, bis alle Organisationen am Ende beigetreten waren, schrieb man 1913 – und ein Jahr später unterbrach der Erste Weltkrieg sämtliche Bemühungen zu einer Einigung im französischen Fußball, dies gelang erst 1919.

imago/Xinhua

Damit war der Weg zu einer professionellen und landesweiten Fußballliga jedoch immer noch nicht frei, da es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Befürwortern des Profisports kam, die Weltwirtschaftskrise tat ihr Übriges. Die Professionalisierung im französischen Fußball erhitzte die Gemüter nicht unerheblich. Der französische Nationaltorhüter Pierre Chayrigues wechselte schon 1911 für 500 Francs zu Red Star Paris und erhielt dort ein Monatsgehalt von 400 Francs zuzüglich einer Siegprämie von 50 Franc. Nach Länderspielen meldete er sich regelmäßig in der Geschäftsstelle des Fußballverbandes und erhielt dort einen vierstelligen Betrag, der als Arzneikosten, Verdienstausfall oder Reisespesen deklariert wurde.

Wirklich interessant wurde das Thema jedoch erst nach dem Ersten Weltkrieg, da ab 1919 eine einheitliche Amateurregelung für alle Verbände eingeführt wurde. Bis dahin gab es verschiedene Formen und Auslegungen zum Thema Berufsspieler und Amateure, ähnlich denen in Deutschland vor Einführung des Bundesliga. Einige Vereine erhielten Unterstützung durch örtliche Unternehmen, die teilweise Betriebssportvereine unterhielten. Sie konnten auf diese Weise Arbeitsplätze oder direkte Zahlungen anbieten. Dazu gehörten beispielsweise die Sektkellerei Pommery in Reims, das Einzelhandelsunternehmen Casino in St. Etienne und auch der Automobilhersteller Peugeot in Sochaux.

Ligue 1 – Der Amateurstatus war von Beginn an eine verschwommene Angelegenheit

Andere Vereine lockten umworbene Spieler mit einer Existenzsicherung durch die Übernahme eines kleinen Geschäfts. In Deutschland war dies früher in der Regel die Lotto-Annahmestelle, in Frankreich ein „Bar-Tabac“. Verschiedene populäre Spieler haben schon früh damit begonnen, ihren Ruhm zu vermarkten. Beispielsweise warben die Nationalspieler Henri Bard und Eugene Maes für die Fußballschuhe, die sie trugen. Bei manchen Clubs war es ein offenes Geheimnis, dass sie schon in den zwanziger Jahren direkte Zahlungen an die Spieler leisteten.

Dem französischen Fußballverband fiel es naturgemäß schwer, die Bezahlung von Spielern zu verhindern. Er musste folglich ein Interesse daran haben, die Entwicklung in geordnete Bahnen zu lenken und auf diese Weise kontrollieren zu können. In der Folge hat man sich deshalb schnell für einen offensiven Umgang mit dem sogenannten Scheinamateurismus entschieden.

Ein einzelner Verein spielte den Vorreiter

Bei der Einführung eines landesweiten Ligabetriebes leistete dann der erst kurz zuvor gegründete FC Souchaux entscheidende Schützenhilfe. Der Sponsor des Vereins stiftete 1930, mit Genehmigung des Verbandes, einen Pokal und lud die vermeintlich stärksten Mannschaften zu einem Wettbewerb ein, der im Ligamodus ausgetragen werden sollte. Die Teilnehmer waren, neben dem FC Sochaux

  • RC Roubaix
  • Olympique Lille
  • FC Sete
  • Olympique Marseille
  • Red Star Paris
  • Club Francais Paris
  • FC Mulhouse

1931 endete der Wettbewerb mit einem 6:1-Sieg von Souchaux gegen Lille. Ein Jahr später wurde der Wettbewerb wiederholt, es nahmen bereits 20 Mannschaften teil. Dieses Mal endete es mit einem 4:2 des FC Mulhouse gegen Stade Francais Paris. Inzwischen zeigte das öffentliche Echo großes Interesse an einer höchsten französischen Spielklasse.

Ligue 1 – 1932 ging es dann endlich los

Daraufhin beschloss eine, vom französischen Fußballverband eingesetzte, Kommission im Januar 1932 die Modalitäten des künftigen Profifußballs in Frankreich. Mit der Saison 1932/33 nahm dann in Frankreich offiziell der professionelle Fußball seinen Spielbetrieb auf. Für die erste Saison erhielten 20 Vereine eine Zulassung, sie gelten somit als Gründungsmitglieder der Ligue 1. Die Liga wurde zunächst in zwei Staffeln eingeteilt, wobei diese Einteilung nicht auf regionalen Gesichtspunkten beruhte. In beiden Staffeln spielten Vereine aus ganz Frankreich. Die Sieger der beiden Staffeln, Olympique Antibes und Olympique Lille, sollten dann in einem Endspiel den ersten französischen Meister ausspielen. Am Ende gewann Lille dann gegen AS Cannes und wurde erster Fußballmeister. Antibes wurde zurückgestuft, da man dem Verein die Bestechung eines Gegners nachweisen konnte.

Zum Ende der Saison stiegen aus beiden Staffeln jeweils drei Mannschaften ab, gleichzeitig wurde keine neu aufgenommen. Die Ligue 1 bestand nun nur noch aus 14 Mannschaften und konnte in einer gemeinsamen Gruppe spielen.

Bis zur Saison 1938/39 hatte der Ligabetrieb unter verschiedenen Kinderkrankheiten zu leiden. 1933 wurde eine zweite Liga, 1936 eine dritte eingeführt, außerdem wurde der Spielmodus immer wieder geändert. Dennoch erhöhte sich die Zahl der Profiklubs kontinuierlich immer weiter, außerdem zog die französische Fußballliga Spieler aus den verschiedensten Ländern an. So spielten 1933 schon 13 Österreicher, zehn Engländer, fünf Schotten, sieben Ungarn und fünf Deutsche in Frankreich und erhöhten gemeinsam die Qualität des Fußballs in Frankreich. Dies führte 1938 zur Beschränkung einer Höchstzahl spielberechtigter Ausländer. Fortan durften nur noch 2 Ausländer für einen französischen Club spielen.

Die Ligue 1 hat seit der Jahrtausendwende insgesamt gewaltig an Renommee und Stärke gewonnen, sie gehört inzwischen zu den wichtigsten Fußballligen weltweit. Dem AS Monaco gelang 2004 der Einzug ins Finale der Champions League, Olympique Lyon konnte drei Mal das Viertel- und Achtelfinale erreichen.

Ähnliche Beiträge