Kansas City, 17. Juni 2026. Lionel Messi betritt das Feld – wahrscheinlich zum letzten Mal bei einer Weltmeisterschaft. Argentinien trifft auf Algerien, und was folgt, ist ein Abend, den die Welt nicht so schnell vergessen wird. Nicht wegen der Spielqualität, die war durchschnittlich. Sondern wegen eines Mannes, der einfach nicht aufhört, Geschichte zu schreiben.
Messi bei einer WM ist wie Beethoven am Klavier – du weißt, dass du etwas Besonderes siehst, auch wenn du nicht jede Note verstehst. Drei Tore im Auftaktspiel, Klose-Rekord eingestellt, und das Turnier läuft seit einer Woche. Wenn er den Rekord bricht, und das wird er, dann ist das einer der größten Momente in der Geschichte dieses Sports.
Messi schlägt früh zu – Schlenzer in den Winkel
Schon in der 17. Minute zeigte Messi, warum er immer noch der Beste der Welt ist. Aus der Distanz, kaum Platz, keine Chance für den algerischen Keeper: Der Schlenzer schlug rechts oben ein. 1:0, Argentinien führt. Algerien versuchte dagegenzuhalten, aber die Qualität des Weltmeisters war schlicht eine andere Liga.
Zidane-Patzer, Mac Allister, Messi – das 2:0
In der 60. Minute war es erneut so weit: Ein Stellungsfehler von Algeriens Zidane, ein scharfer Distanzschuss von Mac Allister – und Messi stand goldrichtig, um den Abpraller ins leere Tor zu schieben. 2:0. Kalt, effizient, typisch Messi.
Hattrick und Weltrekord – 16 WM-Tore
In der 76. Minute machte Messi dann den historischen Sack zu. Sein dritter Treffer des Abends brachte ihn auf insgesamt 16 WM-Tore – und damit auf einen geteilten Platz mit Miroslav Klose in der ewigen WM-Torschützenliste. Klose brauchte vier Turniere für diesen Rekord. Messi steht jetzt nach einem Spiel seines mutmaßlich letzten Turniers gleichauf. Nur Ronaldo kann in diesem Ranking noch folgen.
Argentinien solide, nicht begeisternd – aber Messi reicht
Das 3:0 war letztlich verdient, aber Argentinien spielte nicht überragend. Die Hintermannschaft ließ einige Chancen zu, das Mittelfeld agierte phasenweise zu passiv. Aber wenn Messi in dieser Form ist, braucht es keine Symphonie – ein Solo reicht. Das nächste Gruppenspiel wird zeigen, ob die Albiceleste auch ohne Messi-Magie dominant ist. Bis dahin feiert die Welt lieber den Kleinen aus Rosario.