Mexiko ist im Achtelfinale! Im heimischen Aztekenstadion bezwang El Tri Ecuador verdient mit 2:0 – und das trotz einer mehr als einstündigen Spielunterbrechung wegen eines heftigen Unwetters. Quiñones (22.) und Jiménez (31.) trafen vor der Pause, in der zweiten Halbzeit verwaltete Mexiko den Vorsprung souverän. Im Achtelfinale wartet England oder die DR Kongo.
Ecuador war nie wirklich gefährlich und verließ das Turnier ohne eine einzige Torchance. Mexiko spielte vom Anpfiff weg konzentriert und klar – und konnte sich auf die Torcjäger verlassen.
Spielerstatistik
| Julián Quiñones (Assist: Roberto Alvarado) |
22' | |||
| Raúl Jiménez (Assist: Julián Quiñones) |
31' | |||
| 45+1' | Alan Franco | |||
| 90+5' | Piero Hincapié | |||
| 90+3' | Kendry Páez | |||
| 90+9' | Moisés Caicedo |
Spielstatistik
Mexiko zuhause im Aztekenstadion – das ist immer eine andere Atmosphäre. 2:0 gegen Ecuador war verdient, die Mannschaft wirkte kompakt und zielstrebig. Im Achtelfinale gegen England oder DR Kongo wird es eine ganz andere Aufgabe.

Unwetter verzögert Anpfiff – Mexiko startet trotzdem druckvoll
Das Spiel hatte sich wegen eines heftigen Gewitters um über eine Stunde verzögert. Doch das schien Mexiko keineswegs aus dem Rhythmus zu bringen: El Tri begann druckvoll und suchte sofort den Weg nach vorne. Ecuador stand tief und versuchte, kompakt zu bleiben – doch die Gastgeber waren in dieser Phase schlicht zu stark.
In der 22. Minute fiel das 1:0: Julian Quiñones bekam den Ball am Sechzehner, ließ seinen Gegenspieler stehen und schoss präzise ins kurze Eck. Das Aztekenstadion bebte.
Jiménez legt nach – Mexiko schlägt doppelt in neun Minuten
Nur neun Minuten später war es schon 2:0: Ein Fehlpass von Ecuadors Joel Ordóñez im Aufbau landete bei Raúl Jiménez – der erfahrene Stürmer ließ sich nicht zweimal bitten und vollendete aus der Halbdistanz flach ins rechte Eck. Ein klassisches Torjägertor. 2:0 nach 31 Minuten, die Entscheidung war praktisch gefallen.
Zweite Halbzeit: Mexiko verwaltet, Ecuador kommt nicht an
Nach dem Seitenwechsel ließ Mexiko den Ball laufen und spielte das Ergebnis sicher nach Hause. Ecuador hatte mehr vom Spiel in der zweiten Hälfte, aber ohne zwingende Chancen. Mexikos Abwehr stand sicher, Torhüter Ochoa musste kaum eingreifen.
Analyse: Mexiko als Achtelfinale-Überraschung?
El Tri hat gezeigt, dass sie das Heimvorteil-Potenzial nutzen können. Das Aztekenstadion als Rückhalt, eine kompakte Defensive und zwei klinische Torjäger – das ist ein Rezept, das funktioniert. Das Achtelfinale gegen England oder DR Kongo wird schwieriger, aber Mexiko hat in diesem Turnier bereits bewiesen, dass sie mithalten können.
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