Weil Ägypten parallel nur 1:1 gegen den Iran spielte, schloss Belgien die Gruppe G auf Platz eins ab. Neuseeland verabschiedet sich als Gruppenletzter mit nur einem Punkt – immerhin mit einem Ehrentreffer.
Spielerstatistik
| 28' | Leandro Trossard | |||
| Marko Stamenic | 46' | |||
| 50' | Leandro Trossard (Assist: Hans Vanaken) | |||
| Elijah Just | 56' | |||
| 66' | Kevin De Bruyne | |||
| Elijah Just | 84' | |||
| 86' | Romelu Lukaku (Assist: Nicolas Raskin) | |||
| 90+4' | Alexis Saelemaekers (Assist: Romelu Lukaku) |
Spielstatistik
Endlich Tore, endlich Belgien! Trossard reißt das Spiel an sich und die Roten Teufel ballern sich das Selbstvertrauen zurück. Mit diesem Schwung und einem entspannten Weg im Tableau ist Belgien plötzlich ein heißer Geheimtipp.

Trossard erlöst Belgien
Belgien drückte von Beginn an, vergab durch Kevin De Bruyne (42.) und Charles De Ketelaere (43.) aber Großchancen – 15:0 Torschüsse zur Pause sprachen Bände. Die Erlösung brachte Leandro Trossard: In der 28. Minute traf der Arsenal-Profi zum 1:0. Es war Belgiens erster echter Treffer des Turniers, nachdem zuvor nur ein Eigentor zu Buche gestanden hatte.
Doppelpack und De Bruyne stellen die Weichen
Nach der Pause blieb Belgien am Drücker. Trossard staubte in der 50. Minute zum 2:0 ab. Einen Tag vor seinem 35. Geburtstag krönte De Bruyne seine starke Leistung mit dem 3:0 (66.), als Neuseeland mehr Risiko gehen musste und Räume öffnete.
Just verkürzt – die Joker schlagen zurück
Elijah Just gelang in der 84. Minute der Ehrentreffer zum 1:3 und ließ Belgien im Fernduell um den Gruppensieg kurz zittern. Doch die Joker stachen: Romelu Lukaku köpfte 60 Sekunden nach seiner Einwechslung zum 1:4 ein (86.), Alexis Saelemaekers setzte in der Nachspielzeit den Schlusspunkt zum 1:5.
Analyse: Belgien findet zur Form, Neuseeland chancenlos
Trainer Rudi Garcia konnte wieder auf Jérémy Doku setzen und sah die beste Leistung seines Teams im Turnier. Der Gruppensieg könnte den Roten Teufeln einen vorteilhaften Weg durch das Tableau bescheren. Im Sechzehntelfinale geht es in Seattle gegen einen Gruppendritten.
Neuseeland verteidigte couragiert, war offensiv aber harmlos. Der Ehrentreffer von Just bleibt der versöhnliche Moment eines insgesamt überforderten Auftritts.
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