Den Gruppensieg verpasste die Mannschaft von Hossam Hassan, weil Mahmoud Sabers frühe Führung von Ramin Rezaeian (14.) egalisiert wurde. Der Iran bleibt als Dritter mit drei Punkten zurück und muss aufs Weiterkommen als bester Gruppendritter hoffen.
Ägypten zittert sich durch – aber das Sechzehntelfinale ist historisch! Salah und Co. lassen den Gruppensieg liegen, doch das große Ziel ist erreicht. Gegen Australien ist für die Pharaonen mehr drin, als viele denken.

Spielerstatistik
| Mahmoud Saber | 5' | |||
| 11' | Mehdi Taremi | |||
| 14' | Ramin Rezaeian | |||
| 19' | Hossein Kanaani | |||
| Mahmoud Saber | 20' | |||
| Yasser Ibrahim | 42' | |||
| 43' | Ali Nemati | |||
| 80' | Saeed Ezatolahi | |||
| Mohanad Lasheen | 90+2' | |||
| 90+4' | Shoja Khalilzadeh |
Spielstatistik
Saber trifft früh – Rezaeian antwortet sofort
Ägypten begann druckvoll und ging früh in Führung: Mohamed Salahs Abschluss wehrte Keeper Alireza Beiranvand nach vorn ab, Mahmoud Saber tunnelte den Torhüter aus rund zehn Metern zum 1:0. Die Antwort kam prompt – Ramin Rezaeian traf in der 14. Minute sehenswert aus spitzem Winkel zum 1:1.
Ägypten übernimmt, der Iran verteidigt
Nach einer wilden Anfangsphase übernahm Ägypten die Kontrolle, fand gegen den tief stehenden Iran aber kaum zwingende Lösungen. Kurz vor der Pause köpfte Shoja Khalilzadeh nach einem Patzer von Torwart Mostafa Shoubeir knapp vorbei. Hossam Hassan brachte zur zweiten Hälfte mit Marwan Attia und Omar Marmoush frische Kräfte – die beste Gelegenheit vergab dann Trézéguet, der aus kurzer Distanz zu wenig Druck hinter seinen Flachschuss brachte.
Dramatische Schlussphase: Iran-Treffer zählt nicht
Weil Belgien im Parallelspiel klar führte, musste der Iran das Risiko erhöhen – und kam in der Nachspielzeit groß auf. Khalilzadeh brachte den Ball über die Linie, doch der Treffer zählte wegen einer knappen Abseitsstellung nicht (VAR). Mehdi Taremi und Saeid Ezatolahi köpften zudem an die Latte. Ägypten kam mit dem 1:1 davon.
Analyse: Ägyptens Meilenstein, Irans Pech
Ägypten hat sein großes Ziel erreicht: Erstmals steht das Team in der K.-o.-Runde einer WM. Defensiv stabil – das einzige Gegentor aus dem Spiel heraus fiel hier – wartet im Sechzehntelfinale Australien.
Der Iran lieferte über weite Strecken ein couragiertes Spiel und war dem Sieg in der Schlussphase nah. Ein paar Zentimeter Abseits kosteten den möglichen Lohn. Nun heißt es bangen und hoffen.
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