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28 Jahre Pause vorbei: Was die WM 2026 für Österreich und den ÖFB wirklich bedeutet

Dennis Buchbauer
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28 Jahre. So lange hat Österreich auf diesen Moment gewartet. Seit dem Turnier in Frankreich 1998 war das ÖFB-Team bei keiner Weltmeisterschaft dabei. Jetzt, unter Ralf Rangnick, ist es so weit. Was diese WM für den österreichischen Fußball bedeutet – und warum sie mehr ist als nur ein Turnier.

28 Jahre Pause, eine komplette Fußball-Generation ohne WM – und jetzt sind sie da. Das ist kein normales Turnier für Österreich. Das ist ein historischer Moment, den man als Fan genießen sollte, egal was die Tabelle am Ende sagt.

Sportwettenexperte & Autor
Buchbauer Austria Jersey WM 2026

1998: Das letzte Mal

Frankreich 1998 war die bislang letzte WM-Teilnahme Österreichs. Ein Turnier, das mit gemischten Erinnerungen verbunden ist: Ein 1:1 gegen Kamerun, eine knappe 1:2-Niederlage gegen Italien, ein bedeutungsloses 2:1 gegen Chile. Gruppenphase, drei Spiele, Heimreise. Seitdem: nichts.

Fünf Weltmeisterschaften sind an Österreich vorbeigezogen. 2002 in Japan und Südkorea – nicht dabei. 2006 in Deutschland – nicht dabei. 2010 in Südafrika, 2014 in Brasilien, 2018 in Russland, 2022 in Katar – immer Zuschauer. Eine ganze Generation österreichischer Fußballfans ist aufgewachsen, ohne jemals das eigene Team bei einer WM gesehen zu haben.

Rangnick: Der Mann, der alles veränderte

Das Ende dieser Dürreperiode hat einen Namen: Ralf Rangnick. Der deutsche Trainer übernahm das ÖFB-Team im Jahr 2022 und revolutionierte die Spielphilosophie. Hohes Pressing, klare Struktur, intensive Laufarbeit – ein System, das er zuvor bei RB Leipzig und Red Bull Salzburg perfektioniert hatte. Und er brachte die Mentalität mit: Kein Spiel ist verloren, bevor der Abpfiff ertönt.

Die WM-Qualifikation lief nahezu makellos. Österreich setzte sich in einer Gruppe mit Schweden, Aserbaidschan, Estland und den Färöer-Inseln klar durch. Arnautovic traf acht Mal, Sabitzer lieferte Vorlagen und Tore, die neue Generation um Seiwald und Schlager zeigte Reife weit über das Alter hinaus.

Was dieses Team auszeichnet

Österreich geht nicht als Außenseiter zur WM – zumindest nicht im demütigen Sinne. Das Team hat Qualität, hat eine Spielphilosophie, hat Erfahrung auf Klub-Niveau bei Topvereinen. Sabitzer und Schlager spielen bei Borussia Dortmund. Seiwald bei RB Leipzig. Laimer bei Bayern München. Das sind keine Exoten, das sind Spieler, die Champions League kennen.

Rangnick hat eine Mannschaft geformt, die mehr als die Summe ihrer Einzelteile ist. Das kollektive Pressing, das Gegenpressing nach Ballverlust, die Kompaktheit in der Defensive – das sind Stärken, die auch gegen stärkere Gegner funktionieren können. Der EM-Auftritt 2024, mit dem Achtelfinale gegen die Türkei als bitterem Ende, hat gezeigt: Österreich ist auf dem Weg nach oben.

Ein Turnier für eine ganze Nation

Am 17. Juni 2026 wird in San Francisco ein Spiel angepfiffen, das in Österreich Millionen Menschen vor die Bildschirme bringen wird. Österreich gegen Jordanien – der Auftakt in die erste WM seit 28 Jahren. Für Fans, die 1998 als Kinder zugeschaut haben und jetzt Eltern sind. Für Spieler, die von diesem Moment geträumt haben, seit sie das erste Mal einen Ball gekickt haben. Für einen Verband, der lange gebraucht hat, um diesen Schritt zu machen.

Ob Achtelfinale oder Gruppenphase – diese WM ist bereits jetzt ein Erfolg. Österreich ist zurück auf der größten Bühne des Fußballs. Und das nach 28 langen Jahren.

Dennis Buchbauer

Hi, ich bin Dennis – Experte für Predictive Analytics und Sportwetten. Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Sportwetten und der Frage, wie sich Daten in fundierte Vorhersagen verwandeln lassen. Auf Wette.de bin ich für die Testberichte sowie die Sportwetten-Strategien zuständig. Jeden Wettanbieter teste ich aus echter Spielersicht – ich schaue mir nicht nur die Webseite an, sondern wette tatsächlich selbst. Mein Hintergrund in Consumer Behavior Prediction und Event Forecasting fließt dabei direkt in meine Analysen und Wetttipps ein.