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Verlustprogression bei Sportwetten

Sportwetten werden immer beliebter, es wird auch immer einfacher, sie zu platzieren. Eine Vielzahl an Online-Wettanbietern hat sich inzwischen etabliert, dort können Sie auf zahlreiche Sportarten wetten und neben den Wetten auf den Sieger auch vielfältige Sonderwetten platzieren. Bei den Online-Wettanbietern ist die Auswahl an Wetten deutlich größer als bei den Wettannahmestellen in der Stadt, Sie erhalten auch bessere Quoten. Neue Kunden werden bei den Online-Wettanbietern zumeist mit einem Bonus begrüßt. Die Online-Wettanbieter gewähren also entscheidende finanzielle Vorteile gegenüber den lokalen Wettannahmestellen. Diese finanziellen Vorteile können Sie ausschöpfen. Allerdings können Sie mit Sportwetten schnell ziemlich viel Geld verlieren. Damit das nicht passiert, sollten Sie beim Wetten das Bauchgefühl ausblenden, nicht einfach drauflos wetten und sich gut auf Ihre Wette vorbereiten. Mit einer guten Strategie können Sie deutlich häufiger gewinnen oder Ihr Budget besser unter Kontrolle behalten. Neben den Strategien für ganz bestimmte Sportarten finden Sie auch Strategien über das richtige Money-Management. Hier geht es darum, das vorhandene Budget nicht überzustrapazieren, das Geld sinnvoll einzusetzen und nicht zuviel Geld aufs Spiel zu setzen. Eine Strategie für das richtige Money-Management ist die Verlustprogression bei Sportwetten.

Die Verlustprogression als Money-Management

Die Verlustprogression ist nicht nur bei Sportwetten, sondern auch aus anderen Bereichen bekannt. Auch beim Roulette wird die Verlustprogression angewendet, sie gehört zum Money-Management. Die Verlustprogression kommt dort zum Einsatz, wo Geld systematisch zum Wetten eingesetzt wird. Die Verlustprogression kann auch für Wettsysteme genutzt werden und dient dazu, Verluste auszugleichen. Ob diese Strategie tatsächlich empfehlenswert ist, soll hier näher erläutert werden.

wettstrategie

Der Sinn der Verlustprogression

Bei der Verlustprogression geht es darum, den Wetteinsatz immer dann zu erhöhen, wenn Sie einen Verlust erlitten haben. Die Strategie dient dazu, den erlittenen Verlust wenigstens teilweise und im Idealfall vollständig zurückzuholen. Das ist allerdings nicht immer möglich, denn es kann passieren, dass Sie mehrere Wetten in Folge verlieren. Diese Strategie wurde ursprünglich im Casinobereich, beim Roulette, angewendet, denn auch das Roulette ist nichts anderes als eine Wette. Bei dieser Strategie wird davon ausgegangen, dass die Wahrscheinlichkeit des Eintritts des Ereignisses, auf das Sie gewettet haben, bei 50 Prozent liegt. Sie haben also zu 50 Prozent eine Chance, Ihre nächste Wette zu gewinnen, um dann den bei der vorherigen Wette verlorenen Einsatz zurückzugewinnen. Ansatz ist bei dieser Strategie, dass der Ergebnisbereich auf zwei Möglichkeiten beschränkt ist und dass sich irgendwann Gewinne und Verluste komplett ausgleichen. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich Gewinne und Verluste irgendwann ausgleichen, hängt auch von der Zahl der Runden oder der Wetten ab. Haben Sie nur 10 Wetten platziert, ist die Wahrscheinlichkeit eines Ausgleichs deutlich geringer als bei 100 oder sogar 1.000 Wetten. Je mehr Wetten Sie platzieren, desto höher ist die statistische Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Ausgleich kommt.

Die Grundsystematik bei der Verlustprogression

Die Grundsystematik ist bei der Strategie der Verlustprogression stets gleich. Mit etwas Glück können Sie mit der Progression kurzfristig Gewinne erzielen. Die Verlustprogression können Sie im Grunde genommen für jede Art von Sportart platzieren, hier spielen

  • Sportart
  • Liga
  • Art der Wette

keine Rolle. Sie müssen sich auch, so wie das bei anderen Strategien der Fall ist, nicht mit der Sportart oder den Mannschaften, auf die Sie wetten wollen, auskennen. Die Chancen, Ihre Wette zu gewinnen, sind jedoch deutlich besser, wenn Sie sich mit der Sportart und den Mannschaften auskennen und sich gut auf Ihre Wette vorbereiten. Die Verlustprogression ist jedoch kein System, das langfristig tragfähig ist und als gewinnbringend eingeschätzt werden kann. Bei den Sportwetten gelten unterschiedliche Auszahlungsquoten, gerade das führt zu Verschiebungen bei dieser Strategie. Die Quoten können bei Sportwetten um 1,2, aber auch bei 10 und sogar noch höher liegen. Was Sie im Gewinnfall erhalten, hängt also von der Auszahlungsquote ab. Haben Sie also eine Wette mit einer Quote von 1,5 platziert und verloren, können Sie bei der nächsten Wette, bei der Sie einen höheren Einsatz platzieren, bei einer Quote von 5,0 gewinnen und damit den Verlust gut ausgleichen. Bei einer solchen Quote ist jedoch das Risiko deutlich höher. Im Gegensatz dazu können Sie, wenn Sie eine Wette mit einer Quote von 3,0 platziert und verloren haben, bei Ihrer nächsten Wette mit einer Quote von 1,5 und einem höheren Einsatz im Gewinnfall den Verlust nicht immer ausgleichen, vor allem nicht, wenn Sie bereits mehrere Verluste in Folge erlitten haben. Negativ wirkt sich auch die Buchmachermarge auf die Strategie aus. Der Buchmacher kassiert eine Gewinnmarge, die abhängig von der Auszahlungsquote ist. Bei einer Auszahlungsquote von 93 Prozent liegt die Gewinnmarge des Buchmachers bei 7 Prozent.

Was Sie bei der Strategie der Verlustprogression beachten sollten

Die Strategie der Verlustprogression soll dazu dienen, Verluste auszugleichen, doch ist das bei Sportwetten nicht immer möglich. Die Nachteile bei dieser Strategie liegen in

Schließlich kann es passieren, dass Sie mehrere Wetten in Serie verlieren, Ihren Einsatz immer höher platzieren und irgendwann kein Geld mehr auf Ihrem Wettkonto haben. Die Folge ist, dass Sie Ihr Budget verbraucht haben und eine neue Einzahlung leisten müssen. Haben Sie kein Wettbudget mehr, neigen Sie vielleicht dazu, Geld auf Ihr Wettkonto einzuzahlen, das Sie gar nicht zum Wetten eingeplant haben. Gerade das ist nicht der Sinn des Money-Managements. Möchten Sie es trotzdem mit dieser Strategie versuchen, dann sollten Sie einiges beachten:

  • nur auf Sportarten wetten, die Sie kennen
  • nur auf Ligen wetten, die Sie kennen
  • gute Vorbereitung auf Ihre Wette

Gerade für Wetteinsteiger ist es sinnvoll, nicht mehr als 2 Prozent Ihres Budgets für eine Wette einzusetzen. Genau das ist nicht gegeben, wenn Sie verlieren und Ihren Einsatz bei jedem Verlust erhöhen.

Fazit

Bei der Strategie der Verlustprogression geht es dabei, den Wetteinsatz immer dann zu erhöhen, wenn Sie eine Wette verlieren. Ziel der Strategie ist es, irgendwann einen Ausgleich von Gewinn und Verlust zu erhalten. Mit dem immer höher werdenden Wetteinsatz versucht der Wettfreund, erlittene Verluste mindestens teilweise zurückzuholen. Das ist nicht immer möglich, denn es kann passieren, dass Sie mehrere Wetten in Folge verlieren. Ist nur noch wenig Budget auf Ihrem Wettkonto vorhanden, kann es mit dieser Strategie schlimmstenfalls passieren, dass Sie Ihr gesamtes Budget verbrauchen, ohne zu gewinnen.

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