Yoane Wissa avancierte mit einem Doppelpack (68., 90.+1) zum Helden, dazwischen traf Joker Fiston Mayele (78.). Eldor Shomurodov hatte die punktlosen Usbeken früh in Führung gebracht (10.), sie scheiden als Letzter aus.
Spielerstatistik
| 10' | Eldor Shomurodov (Assist: Akmal Mozgovoy) | |||
| Noah Sadiki | 21' | |||
| 43' | Abdukodir Khusanov | |||
| Nathanaël Mbuku | 45+5' | |||
| 48' | Sherzod Nasrullaev | |||
| Samuel Moutoussamy | 62' | |||
| Yoane Wissa | 68' | |||
| Fiston Mayele | 78' | |||
| Yoane Wissa (Assist: Meschack Elia) |
90+1' |
Spielstatistik
Was für eine Moral! Die Leoparden liegen zurück, drehen aber in der Schlussphase auf und schreiben Geschichte. Wissa eiskalt vom Punkt und aus der Distanz – dieser kongolesische Hunger ist im Sechzehntelfinale brandgefährlich.

Shomurodov-Traumtor bringt Usbekistan in Führung
Usbekistan startete mutig und ging in der 10. Minute in Führung: Kapitän Shomurodov hob den Ball aus halblinker Position sehenswert über Torwart Lionel Mpasi ins lange Eck. Schon in der ersten Minute hatte der Torjäger getroffen, dieser Treffer zählte wegen Abseits aber nicht (VAR, Schiedsrichter Felix Zwayer). Auch der vermeintliche Kongo-Ausgleich von Nathanaël Mbuku (17.) wurde nach Videobeweis zurückgenommen – Foul im Aufbau.
Zähe Aufholjagd – Wissa per Elfmeter
Die DR Kongo, die nur ein Sieg weiterbrachte, drückte nach der Pause immer stärker. Mbuku zwang Keeper Abduvahid Nematov zu einer Parade (58.), Wissa köpfte knapp vorbei (61.). Dann der Knackpunkt: Abdukodir Khusanov brachte Wissa im Strafraum zu Fall – den fälligen Elfmeter verwandelte der Newcastle-Stürmer selbst sicher zum 1:1 (68.).
Mayele und Wissa schreiben Geschichte
Mit dem Ausgleich kippte das Spiel endgültig. Joker Fiston Mayele spitzelte einen abgefälschten Abschluss von Elia über Nematov hinweg zum 2:1 ins Tor (78.). In der Nachspielzeit setzte Wissa mit einem präzisen Flachschuss aus der Distanz den Schlusspunkt – 3:1 (90.+1) und der erste WM-Sieg der Geschichte.
Analyse: Kongos Meilenstein, Usbekistans Lehrjahr
Bei der zweiten Teilnahme nach 1974 (damals als Zaire) steht die DR Kongo dank vier Punkten als einer der besten Gruppendritten erstmals in der K.-o.-Runde. Im Sechzehntelfinale wartet am Mittwoch in Atlanta England – ein dicker Brocken.
Turnierneuling Usbekistan und Trainer Fabio Cannavaro verabschieden sich punktlos, dürfen den mutigen Auftritt aber als Erfahrung verbuchen.
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