Es ist offiziell: Jürgen Klopp wird neuer Bundestrainer der deutschen Nationalmannschaft. Der DFB hat den 59-Jährigen als Nachfolger von Julian Nagelsmann vorgestellt, der nach dem Ausscheiden Deutschlands bei der WM seinen Hut genommen hatte. Klopp übernimmt das Amt am 15. August 2026 und unterschrieb einen Vierjahresvertrag – bis zur EM 2028 und zur WM 2030.
Für den deutschen Fußball ist das eine Nachricht, die polarisiert und begeistert zugleich. Klopp ist einer der renommiertesten Trainer der Welt, hat mit dem FC Liverpool den Champions-League-Titel geholt, die Premier League gewonnen und Teams auf höchstem Niveau geformt. Jetzt kommt er zurück – nach Deutschland, in die Verantwortung.
Klopp als Bundestrainer ist der mutigste und interessanteste Move des DFB seit Jahren. Wenn er seinen Fußball durchbringt, wird Deutschland bei der EM 2028 ein Geheimfavorit sein – das werden die Wettanbieter rechtzeitig honorieren.

Klopp ist bereit – und er macht das mit Überzeugung
„Ich bin bereit”, sagte Klopp in einem ZDF-Interview, bevor der Deal offiziell verkündet wurde. Für ihn sei die Aufgabe eine besondere: Deutschland ist seine Heimat, die Nationalmannschaft ein Herzensprojekt. An seiner Seite werden Peter Krawietz und Pepijn Lijnders arbeiten – beide enge Weggefährten aus Liverpool-Zeiten. Dazu kommt Sven Bender als weiterer Co-Trainer. Das Staff ist erfahren, eingespielt und hungrig.
Der DFB seinerseits hat sich mit der Verpflichtung Zeit gelassen – und wollte keinen Schnellschuss. Nach dem WM-Aus gegen Paraguay wurde geprüft, analysiert und diskutiert. Das Ergebnis: Klopp ist die Antwort auf die Frage, wie Deutschland wieder zu einer echten Turniermannschaft werden kann. Sein Fußball – intensiv, gegenpressingbasiert, emotional – soll die DFB-Elf verwandeln.
Was ändert sich unter Klopp beim DFB?
Klopp ist kein Taktiker im stillen Kämmerlein. Er ist ein Motivator, ein Mensch-Former, jemand der aus mittelmäßigen Spielern außergewöhnliche Leistungen herausholt. Das hat er in Mainz bewiesen, in Dortmund und in Liverpool. Bei der Nationalmannschaft wird er eine Gruppe vorfinden, die nach dem WM-Enttäuschung Orientierung braucht – und genau das kann Klopp geben.
Taktisch dürfte Deutschland unter Klopp aggressiver, energischer und direkter spielen. Langsam aufgebaut, kurz und quergespielt und dann verloren? Das ist nicht Klopp. Er will Druck machen, den Ball früh zurückgewinnen und den Gegner unter Stress setzen. Spieler wie Florian Wirtz, Jamal Musiala oder Xavi Simons könnten in diesem System aufblühen – wenn sie fit und fokussiert sind.
Wettblick: Steigen Deutschlands Titelchancen unter Klopp?
Für die Wettmärkte ist die Klopp-Ernennung ein klares Signal. Deutschland war nach dem WM-Ausscheiden bei einigen Buchmachern auf der Favoritenliste der EM 2028 bereits abgerutscht. Das könnte sich jetzt ändern. Ein Klopp-Team braucht Eingewöhnungszeit – sechs bis neun Monate –, ist danach aber schwer zu bezwingen, wenn die Mechanismen greifen.
Wer langfristige Wetten auf Deutschland bei der EM 2028 im Blick hat, der sollte jetzt die Quoten im Auge behalten – sie werden in den nächsten Wochen sehr wahrscheinlich sinken. Frühzuschlagen könnte sich lohnen. Welche Anbieter aktuell die attraktivsten Quoten auf DFB-Wetten bieten, erfahrt ihr bei den neuen Wettanbietern im Überblick.