Im Mittelpunkt stand einmal mehr Luka Modrić: Mit 40 Jahren legte er das 1:0 von Petar Sučić auf und wurde damit zum ältesten Vorlagengeber der WM-Geschichte. Auch Ghana ist als Gruppendritter weiter.
Spielerstatistik
| Petar Sucic (Assist: Mateo Kovacic) |
31' | |||
| Ivan Perisic | 68' | |||
| 73' | Derrick Luckassen (Assist: Ernest Nuamah) | |||
| Nikola Vlasic (Assist: Luka Modric) |
83' | |||
| 90+4' | Kojo Peprah Oppong |
Spielstatistik
Modrić mit 40 – und immer noch der Taktgeber. Sein Eckball auf Vlašić entscheidet ein zähes Spiel. Diese kroatische Erfahrung darf man im K.-o.-Modus nie abschreiben!

Sučić-Hammer bringt Kroatien in Führung
Beide Teams begannen vorsichtig – ein Remis hätte zunächst beiden genügt. Nach einer Viertelstunde erhöhte Kroatien das Tempo: Nikola Vlašić traf zunächst nur den Pfosten (17.). In der 31. Minute war es dann so weit: Mateo Kovačić bediente Sučić, der aus rund 25 Metern abzog und unten links zum 1:0 traf – das erste WM-Tor des 22-Jährigen. Ghanas beste Chance vergab Antoine Semenyo kurz vor der Pause (40.).
Luckassen gleicht aus – Kroatien wird passiv
Nach der Pause kam Ghana mit mehr Schwung und übernahm phasenweise die Kontrolle, während sich Kroatien zurückzog. Das rächte sich: Nach einem Standard tauchte Derrick Luckassen am zweiten Pfosten frei auf und schob zum 1:1 ein (73.) – bei seinem WM-Debüt. Der Treffer zählte erst nach VAR-Prüfung.
Vlašić köpft Kroatien zum Sieg
Die Antwort kam prompt. Zunächst rettete Ghanas Keeper Benjamin Asare stark gegen Mario Pašalić (82.), doch bei der folgenden Ecke war er chancenlos: Modrić zirkelte den Ball perfekt in den Strafraum, Vlašić köpfte via Innenpfosten zum 2:1 ein (83.). Es war die Szene des Spiels.
Analyse: Kroatiens Routine setzt sich durch
Kroatien knackte als erstes Team bei dieser WM Ghanas kompakte Defensive – auch dank der Klasse von Modrić, der die meisten Chancen kreierte und das Tempo bestimmte. Für die wohl letzte WM des 40-Jährigen geht es im Sechzehntelfinale gegen Portugal und Cristiano Ronaldo weiter.
Ghana ärgert sich über die vergebenen Chancen von Semenyo, ist als Gruppendritter aber ebenfalls weiter und trifft auf Kolumbien. Jordan Ayew avancierte mit seinem 121. Einsatz zum Rekordnationalspieler der Black Stars.
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