Atlanta, 18. Juni. Tschechien startet perfekt, führt nach sechs Minuten – und verwaltet die Führung so passiv, dass Südafrika am Ende doch noch belohnt wird. Ein Handelfmeter, verwandelt von Teboho Mokoena in der 83. Minute, sorgt für das gerechte 1:1.
Spielerstatistik
| Michal Sadilek (Assist: Alexandr Sojka) |
6' | |||
| 33' | Teboho Mokoena | |||
| 40' | Thalente Mbatha | |||
| Ladislav Krejci | 75' | |||
| 83' | Teboho Mokoena |
Spielstatistik
Tschechien hat das Spiel aus der Hand gegeben. Frühe Führung, dann in den Verwaltungsmodus schalten – das funktioniert bei einer WM nicht. Südafrika hat nie aufgehört zu glauben und wurde belohnt. Das 1:1 ist verdient. Beim nächsten Spiel muss Tschechien deutlich mehr zeigen.
Sadílek trifft früh – Tschechien schaltet ab
6. Minute: Lukáš Červ setzt den frei stehenden Michal Sadílek in Szene – das zweitfrüheste Tor der tschechischen WM-Geschichte. Ein perfekter Start. Doch statt nachzulegen, zog sich Tschechien zurück und überließ Südafrika das Spiel. Die Bafana Bafana drückten, kamen aber lange nicht durch.
Handelfmeter 83. – Mokoena eiskalt
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Einwechselspieler Pavel Šulc blockt einen Schuss von Thapelo Maseko mit dem Arm – Elfmeter. Mokoena schießt links unten ins Eck, Kovář springt in die falsche Ecke. 1:1. Atlanta jubelt, Tschechien ist bedient. Ein gerechtes Ergebnis für ein schwaches zweites tschechisches Auftritt nach früher Führung.
Fazit: Warnung für Tschechien, Punkt für Südafrika
Südafrika darf stolz sein – erster WM-Punkt eingefahren, verdient. Für Tschechien ist dieser Abend eine unmissverständliche Warnung: Mit Rückzug und Verwalten gewinnt man hier keinen Blumentopf.