Die Équipe Tricolore sichert sich Platz eins und reist mit breiter Brust ins Sechzehntelfinale. Norwegen, das mit zehn Wechseln und ohne Erling Haaland antrat, war über weite Strecken chancenlos – und hatte mit dem verschossenen Elfmeter von Strand Larsen sogar Pech.
Spielerstatistik
| 7' | Ousmane Dembélé (Assist: Kylian Mbappé) | |||
| Patrick Berg | 10' | |||
| 20' | Ousmane Dembélé (Assist: Kylian Mbappé) | |||
| Thelo Aasgaard (Assist: Andreas Schjelderup) |
21' | |||
| 32' | Ousmane Dembélé (Assist: Aurélien Tchouaméni) | |||
| Jörgen Strand Larsen | 50' | |||
| 74' | Aurélien Tchouaméni | |||
| 90+4' | Désiré Doué (Assist: Bradley Barcola) |
Spielstatistik
Dembélé-Festspiele in Boston – drei Tore, alle mit links, alle ins lange Eck. Wenn Frankreich so auftritt, führt am Titelfavoriten kaum ein Weg vorbei. Gruppensieg verdient, Ausrufezeichen gesetzt!

Dembélé eröffnet das Schützenfest nach sieben Minuten
Frankreich erwischte einen Traumstart. Schon nach 19 Sekunden traf Kylian Mbappé nur den Querbalken, dann übernahm Dembélé. In der 7. Minute legte er sich den Ball auf den linken Fuß und zirkelte ihn ins lange Eck – 0:1. Norwegen, von Trainer Ståle Solbakken auf zehn Positionen umgebaut, kam mit dem Tempo der französischen Offensive kaum mit.
Mbappé glänzte als Vorbereiter und brachte Dembélé in der 20. Minute erneut in Position. Wieder links, wieder lang, wieder drin – 0:2.
Aasgaard verkürzt, doch Dembélé schlägt sofort zurück
Norwegen meldete sich überraschend zurück: Thelo Aasgaard erwischte Dayot Upamecano auf dem falschen Fuß und traf in der 21. Minute zum 1:2. Die Hoffnung währte aber nur elf Minuten. In der 32. Minute vollendete Dembélé seinen Dreierpack – erneut mit links ins lange Eck. Es war der zweitschnellste Hattrick der WM-Historie, nur Ernst Probst war 1954 schneller.
Maignan pariert Elfmeter – Doué macht den Deckel drauf
Nach der Pause schaltete Frankreich in den Verwaltungsmodus. Norwegen hatte sogar die Chance zum Anschluss, doch Jørgen Strand Larsen scheiterte in der 50. Minute mit einem Foulelfmeter an Mike Maignan. In der Schlussphase plätscherte die Partie dahin, ehe Joker Désiré Doué in der Nachspielzeit nach Barcola-Flanke per Kopf zum 1:4-Endstand traf.
Analyse: Frankreich in Galaform, Norwegen mit Rotation
Frankreich überzeugte trotz Rotation und der Abwesenheit von Trainer Didier Deschamps, der aus familiären Gründen fehlte. Das Offensivtrio um Mbappé, Michael Olise und Dembélé wirkte eingespielt und brandgefährlich. Erstmals seit 1998 holt die Équipe drei Siege in der Gruppenphase.
Norwegen schonte vor dem Sechzehntelfinale bewusst seine Stars und nahm die Niederlage in Kauf. Für Solbakkens Team zählt erst das K.-o.-Spiel – dann mit frischem Haaland.
Auf Frankreich als Titelkandidat setzen: Neue Wettanbieter bieten attraktive Quoten.