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Sportwetten Strategie: Die 2er Quote

Ein Aspekt der Sportwetten sollte jedem Beteiligten immer klar sein: Ein regelmäßiges Einkommen kann man damit nicht in solchen Höhen erzielen, dass man davon leben könnte. Und eine Wette mit astronomischen Quoten gewinnen ähnlich wie Lottogewinner nur ganz wenige Wetter in ihrem Leben. Es sollte also nie mehr als ein nettes Hobby sein, mit dem man sich gerne auseinandersetzt. Man verschafft sich beim Schauen von Sportereignissen noch ein wenig zusätzliche Spannung. Und wenn man rein aus diesem damit verbundenen emotionalen Kick heraus tippt und Geld setzt, ist man sicher auch nicht allzu enttäuscht, wenn man dann in der Mehrzahl der Fälle seine Wetten eben verliert.

Strategien bei langfristigem Wetten sinnvoll

Es gibt da aber auch noch eine etwas andere Herangehensweise an Wetten im Allgemeinen und an Sportwetten im Besonderen (immer die Einleitung im Hinterkopf behaltend). Die Rede ist dabei von all jenen, welche längerfristig wetten und setzen wollen, dabei sich aber mit etwas höherer Wahrscheinlichkeit zu einem Gewinn verhelfen wollen als all jene, welche nur nach Gusto Wetten platzieren, sei es aus Liebe zu einem bestimmten Verein oder aus Abneigung einem anderen gegenüber.

In diesem Fall kommen die sogenannten “Strategien” bei Sportwetten ins Spiel. Das ist nicht in jedem Fall eine derart ausgeklügelte Herangehensweise, dass man dafür Profi oder besser gesagt Experte in Sportwetten sein muss. Insbesondere gilt für die nun folgende, hier vorgestellte Strategie, dass sie kinderleicht zu begreifen und somit auch einzusetzen ist. Die Rede ist von der “Strategie der 2er-Quote”.

Eingangsvoraussetzung für die Anwendung dieser bleibt aber, dass man tatsächlich vorhat, längerfristig zu wetten und nicht allein nach Lust und Laune. Das vorausgesetzt, folgt nun die einleuchtende Erklärung für die sogenannte Strategie der 2er-Quote.

Im Optimalfall sind über 50% Gewinnwahrscheinlichkeit möglich

Wie lautet nun diese Strategie? Ganz einfach:
Niemals sollte man auf einen Ausgang einer Partie wetten, der nicht mit einer Quote von über 2,0 dotiert wird. Hinzu kommt, dass man sich dabei die zu wettenden Partien gut auswählen sollte, nach eingängiger Analyse der zur Verfügung stehenden Informationen. Das wäre es soweit schon.

Klingt einfach, muss aber noch weiter erläutert werden. Denn zunächst mal klingt es kontraintuitiv, dass man bei Wetten stets die riskanteren wählen sollte, welche nun mal viel häufiger scheitern als Wetten auf Favoritensiege, die die Experten bzw. Buchmacher so prognostizieren. 

Doch tatsächlich liegt der Fall so, dass man bei Wetten mit geringerem Risiko mit größerer Wahrscheinlichkeit gewinnen wird. Gleichzeitig liegen die so erzielten Gewinne aber in einem derart niedrigen Bereich, dass sie von nur wenigen scheiternden Wetten auf Favoriten bereits wieder aufgefressen werden. Wer das nicht im detail verfolgt, wird etwas brauchen, diesen Fakt nicht nur inhaltlich zu verstehen, sondern auch zu akzeptieren.

Wer würde nicht lieber zum Beispiel 15 von 20 Wetten auf einen Favoritensieg gewinnen als bei der anderen Variante deutlich weniger Wettsiege zu erreichen? Es ist diese Verlockung, dass man gerne im – scheinbar – sicheren Hafen ankern bzw. sein Geld einsetzen will, die die Strategie der 2er-Quote wirklich erwähnenswert macht.

Würde man es nicht explizit erläutern, wäre es den wenigsten Einsteigern klar, dass es sinnvoll und erfolgreicher ist, sich Wetten mit einem höheren Risiko zu wählen. Auf diese Weise kann man tatsächlich viel eher langfristig sein Wettkonto anwachsen lassen, statt es schrumpfen zu lassen, bis nichts mehr übrig ist.

Vorbereitung und Analyse nicht vernachlässigen

Man erinnert sich aber auch noch an die zweite Hälfte dieser Strategie: Man sollte nicht wahllos auf irgendwelche angebotenen Spielausgänge mit einer Quote von über 2,0 setzen. Sondern sich vorbereiten, langfristige Entwicklungen einer Mannschaft verfolgen, Formschwankungen im Auge haben. Genauso wie man auch kurzfristige Veränderungen berücksichtigen sollte. Fällt gerade ein wichtiger Spieler aus? Ist ein zentraler Mann der Verteidigung gelb- oder gar rotgesperrt? Oder gibt es Zerwürfnisse innerhalb der Mannschaft oder zwischen Spielern und Trainern? Diese und viele weitere Faktoren sollte man in die Auswahl seiner Partien einfließen lassen.

Erreicht man so bei seinen Tipps auf mit über 2,0 dotierten Spielausgängen dann eine Trefferquote von über 50 Prozent, so liegt man eben dauerhaft im positiven Bereich bei seinen Geldern auf seinem Wettkonto. Dafür muss man sich aber auf die leichte Arbeit einlassen, die Analyse der Sportwetten nicht zu vernachlässigen. Einfach so ins Blaue seine Tipps auszuwählen, führt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zum Erfolg. Dennoch berichten viele Sportwetter, die nach dieser Weise verfahren, dass es auch ungemein Spaß macht, peu à peu seine Expertise wachsen zu sehen. Und wenn sich die Erfolge dann auch auf dem Wettkonto bemerkbar, macht es nachvollziehbarer Weise noch mehr Spaß.

Die 2er Quote auch auf sichere Spiele möglich

Allerdings muss man diese Strategie nicht allein auf die ermittelten recht wahrscheinlichen positiven Ausgänge bei einer Quote von über 2,0 beschränken. Man kann tatsächlich auch die klassischen, noch sichereren Wetten auf den Favoriten mit in seinen Plan einbeziehen.
Wer also doch am liebsten auf den FC Bayern München und Real Madrid und Co. setzen möchte, kann das auch im Rahmen dieser Strategie tun. Allerdings ist es dann nötig, diese Wetten so miteinander zu kombinieren, dass insgesamt eine Quote entsteht, die wieder bei über 2,0 liegt. Einfacher Trick, aber sehr wirksam. Nur wenigen kennen ihn, verhalten sich anders. Hat man hier ein gutes Händchen, kann man auch hier langfristig nette Erfolge in Form von zutreffenden Wettausgängen feiern.

Was ist eigentlich eine Wettquote? Wie kommt sie zustande?

So wie das jeder – besser gesagt: viele – Wetter auf eine Partie tun, kann man natürlich unheimlich viele Informationen im Vorfeld einer anstehenden Partie zusammentragen. Nun kennt jeder im Bereich der Sportwetten grundsätzlich die existierenden Quoten. Dass ein FC Bayern gegen Werder Bremen heutzutage haushoher Favorit ist, wüsste beinahe jedes Kind – doch wie definieren sich diese Quoten genau?

Die Anbieter von Wetten allgemein und somit auch von Sportwetten müssen natürlich eine relative Absicherung in ihre Dienste einbinden. Alle für eine konkrete Partie möglichen Ausgänge müssen mit einer solchen Quote versehen werden, dass sich beim Eintreten von allen drei Ausgänge die Ein- und Auszahlungen relativ die Waage halten. Abgesehen von jenem Gewinn, den der Buchmacher für sich als Ziel seiner Arbeit sieht. Dieses Instrument, die Einsätze und Auszahlungen ungefähr ausgeglichen zu halten, ist eben die Quote für ein bestimmtes Ereignis. Das existiert ja nicht nur im Sport, sondern auch bei Wetten auf Wahlausgänge, auf das Eintreten bestimmter Ereignisse etc. pp. Am bekanntesten dürfte dieses Prinzip aber wohl noch von eben jenen Sportwetten sein. Hier nun gleich, ob vom Fußball oder auch Randsportarten wie Cricket oder vom Hunde- oder Pferderennen.

In (Kontinental-) Europa ist die Darstellung einer solchen Quote schon für Grundschüler der Mathematik nachzuvollziehen. Denn die Quote gibt konkret einfach das an, welches Vielfache seines Einsatzes man zurückerhält, wenn der prognostizierte Spielausgang (oder ein anderes Ereignis) eintritt. Bei einer Quote von 1,5 erhält man also schlicht das Anderthalbfache seines Einsatzes wieder, der da bei 100 Euro eben 150 Euro bedeuten würde. Der reine Gewinn läge somit bei 50 Euro (nicht bei 150 Euro, wie der absolute Laie vielleicht im ersten Irrglauben annähme).

Diese Quote gibt tatsächlich allerdings wieder, wie die Wettgemeinde die Chancen der jeweiligen Ereignisse ansieht. Die Buchmacher destillieren daraus lediglich die für sie passenden Quoten, sodass sie in allen Fällen noch ein leichtes Plus machen.

Etwas komplizierter wird es bei der Interpretation von amerikanischen oder englischen Wettquoten. Wer ohnehin nur bei im europäischem Raum beheimateten Wettanbietern setzen will – und das sind zumindest im Bereich Fußball die meisten – der muss sich mit dieser Materie aber ohnehin nicht weiter beschäftigen. Für den Fall der Fälle existieren auf diversen Seiten aber Umrechnungstabellen, die dem mit diesen Systemen ungeübten Wettern dann weiterhelfen. Das kostet aber jeweils Zeit und Mühe und ist sicher nicht für viele attraktiv.

Ursprung der Quoten sind oft auch historische Daten

Im Übrigen greifen die Wettanbieter bei der Konstruktion ihrer Quoten auch auf viele Daten aus der Vergangenheit zurück. Sprich auf ihre eigenen Daten und somit ihre eigenen Kenntnisse, was das zu erwartende Wettaufkommen oder plötzliche Meinungsumschwünge bei einem größeren Teil der Kunden angeht. Natürlich gibt es mit endlos viele Daten gefütterte Software, die das inzwischen erledigt, bei keinem Wettanbieter sitzt noch ein Buchmacher mit dem Rechenschieber hinter dem – wenn auch inzwischen virtuellen – Schalter. Die Quoten geben also recht genau nicht nur die aktuellen Einschätzungen der Wettgemeinde wieder, sondern auch die Erwartungen aufgrund historischer Daten, welche Änderungen noch eintreten könnten.

Strategien gegen das geballte historische Wissen der Wettanbieter entwickeln

Wie man sieht, steckt quasi die ganze Erfahrung der Historie der Wettanbieter in jenen Systemen, die schließlich die Quoten ermitteln. Da kann es schließlich nicht schaden, selbst auch einen kleinen Teil an Expertise zu erlangen, indem man aufmerksam und längerfristig beobachtet. Und schließlich diese kleine Expertise in seine eigene Strategie einfließen lässt – ob nun in die “Strategie der 2er-Quote” oder in eine andere, muss man dann ebenfalls der eigenen Überzeugung überlassen.

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