Warum sind Online Sportwetten so beliebt?

Sportwetten sind schon von jeher beliebt und haben in den vergangenen Jahrzehnten auch immer mehr an Beliebtheit zugenommen. Doch warum sind Online Sportwetten überhaupt so beliebt? Das Ganze gründet erst einmal in der generellen Beliebtheit von Sportveranstaltungen. Der Wettkampf zwischen zwei Menschen oder Teams hat schon immer begeistert und viele Zuschauer angelockt. So hat es sich mit der Zeit ergeben, dass auch die ersten Wetten von Sportveranstaltungen abgegeben wurde. Ganz früher waren Pferde- oder Hunderennen noch ganz vorne mit dabei, wenn es ums Wetten geht. Heute kann man auf so gut wie jede bekannte Sportart eine Wette platzieren. Dadurch, dass Wetten heutzutage auch problemlos online platziert werden können, ist das Angebot an diesen in den letzten Jahren enorm angestiegen und jedes Jahr hat sich der Umsatz an Wetteinsätzen aufs Neue erhöht.

Sportwetten
Sportwetten Bild: Shutterstock.com Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 1199352310

Auf der Webseite de.statistica.com kann man sich einen Überblick darüber verschaffen, wie sich die Wetteinsätze in den Jahren von 2012 bis 2018 entwickelt haben. 2012 betrugen die Wetteinsätze noch 3,46 Milliarden Euro. Im Jahr 2018 wurden in Deutschland bereits rund 8,8 Milliarden Euro auf Sportereignisse gewettet. Somit haben sich die Wetteinsätze innerhalb von 6 Jahren mehr als verdoppelt. 95% davon, also rund 7,3 Milliarden Euro machen dabei private Sportwetten kommerzieller Anbieter aus. Im Vergleich dazu erzielten die staatlichen Wettprodukte von Toto- und Lotto-Annahmestellen gerade einmal einen Marktanteil von 3%. Pferdewetten machten einen Anteil von 2% aus.

In Deutschland wird der meiste Umsatz mit Fußballwetten generiert. Der Sport ist hierzulande unangefochten der beliebteste, weshalb es dafür auch das größte Wettangebot bei den Sportwetten-Anbietern gibt. Viele seriöse Wettanbieter unterhalten daher auch Partnerschaften mit bekannten Fußballvereinen oder fungieren als Sponsor.

Sportwetten – ein Blick auf die Geschichte

Wetten können eine lange Geschichte vorweisen und jeder war sicher schon einmal in einer Situation, in der er mit einer Wette konfrontiert wurde. Irgendeine Person hat Ihnen sicher schon einmal eine Wette angeboten oder Sie haben selbst zu jemanden so etwas wie „Ich wette mit dir…“ gesagt. Die Lust am Wetten scheint irgendwie tief in uns verwurzelt zu sein. Vielleicht ist es der Ehrgeiz eine Wette am Ende gewinnen zu wollen und recht zu behalten. Dabei muss es sich dann nicht zwangsläufig immer auch um eine Sportwette handeln und es muss dabei auch nicht immer um Geld gehen.

Da es in unserem Ratgeber jedoch um Sportwetten geht, wollen dir den Blick auch genau darauf werfen. Sportliche Wettkämpfe gab es bereits in der Antike und auch die Olympischen Spiele gibt es bereits seit langer Zeit. Auch in der Antike galten die Wettkämpfe, bei denen Menschen ihre Kräfte maßen als sehr bedeutsame Ereignisse. Was heute als Olympische Spiele alle vier Jahre bekannt ist, hatte seinen Ursprung bereits 880 vor Christi als alle vier Jahre im Sommer ein Großereignis im heiligen Hain in Olympia stattfand. Schon 676 vor Christi sollen die Zuschauer ihr Hab und Gut auf die Olympioniken verwettet haben und wollten damit zu schnellem Reichtum gelangen. In Rom wettete man zum Beispiel auf die todesmutigen Gladiatoren oder auf Sieger von Wagenrennen. Die Faszination der Sportwetten reicht also weit zurück.

Besondere Beliebtheit erlangten die Sportwetten im England des 18. Jahrhunderts. Dort kamen Pferdewetten auf und es entstanden erste Varianten von Sportwetten. Es wurde nämlich nicht nur auf das Gewinnerpferd gewettet, sondern man wettere bereits auf bestimmte Ausgänge eines Rennens. In Deutschland gab es um 1810 die erste Sportwette bei einem Galopprennen und gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde dann der Sport Fußball immer beliebter. Deshalb dauerte es nicht lange und 1921 führte England die Fußballwette ein. Nach dem zweiten Weltkrieg hatte der Fußball auch in Deutschland immer mehr an Beliebtheit gewonnen und das Toto, die Elfer-Wette, wurde eingeführt. Ab diesem Zeitpunkt wurde von den Menschen auf den Ausgang von 11 Fußballspielen getippt. Toto war staatlich organisiert und durch die Einnahmen sollte der Sport gefördert werden.

Seit 1961 war das Wetten in England dann auch offiziell nicht mehr illegal und der Weg für die Sportwetten Anbieter war frei. Ladbrokes ist einer der ältesten Buchmacher überhaupt und wurde bereits 1886 gegründet. Zu den beliebten Pferderennen gesellten sich später auch die Hunderennen. Beides wurde jedoch irgendwann vom Fußball eingeholt. Die Folge war, dass immer mehr Buchmacher Shops in England eröffneten und immer mehr Menschen ihre Sportwetten dort platzierten. Ein weiterer bekannter britischer Sportwetten Anbieter ist beispielsweise William Hill, welcher 1934 das Licht der Welt erblickte.

Nachdem das Ganze in England so erfolgreich war, wurde es auch in vielen anderen Ländern Europas immer beliebter. Anfangs lief alles noch über die Post, denn Tippscheine und Quoten wurden den Kunden so zugestellt. 1996 wurde dann auch schon die allererste Online Wette vom Buchmacher Intertops angenommen und der Weg bis zur heutigen Online Wettbranche war geboren. Eine neue Ära wurde damals eingeleitet. Am Anfang des neuen Jahrhundert und mit der neuen Errungenschaft Internet gab es plötzlich immer mehr Buchmacher, die auch online für ihre Kunden präsent waren. Durch die schnelle technische Entwicklung ist so ein neuer Markt entstanden, der ein riesiges Potential mit sich brachte. Wohin das Ganze dann letztendlich geführt haben, können wir heute an den unzähligen Online Bookies und riesigen Wettangeboten sehen.

Mobile Sportwetten – nur ein temporärer Trend?

Ob das mobile Wetten ein temporärer Trend ist, lässt sich ganz klar mit NEIN beantworten. Smartphone und Tablets sind aus dem vergangenen Jahrzehnt und somit auch zukünftig nicht mehr wegzudenken. Mit den vorangeschrittenen mobilen Möglichkeiten ist auch immer mehr das Verlangen gewachsen, alle Dinge schnell und einfach von unterwegs erledigen zu können. Dieses Verlangen ist am Glücksspiel nicht spurlos vorbei gegangen und es wurden Lösungen entwickelt.

Für das mobile Wetten können die Tipper daher auf Web-Apps und native Apps zugreifen. Eine native App ist bei jedem Online Buchmacher verfügbar. Hierbei handelt es sich einfach um die mobil optimierte Webseite eines Sportwettenanbieters, die über den Browser von Smartphone und Tablet aufgerufen wird. Hier ist also kein Download nötig und es wird kein Speicherplatz auf dem mobilen Endgerät verbraucht. Die Webseite ist dabei im HTML5-Format optimiert, damit es keine Probleme bei der Darstellung des Wettprogramms gibt.

Eine native App ist hingegen nicht zwangsläufig für jeden Sportwettenanbieter verfügbar. Die großen Namen wie Tipico, Betano, 888Sport und andere bieten eine solche App noch zum Download an. Zahlreiche kleinere Anbieter konzentrieren sich hingegen auf das Angebot der Web-App. Die native App kann für Android und iOS heruntergeladen werden. Für iOS-Geräte erfolgt das über den dazugehörigen App Store, für Android-Geräte hingegen über einen bereitgestellten Download-Link oder einen QR-Code. Der Google Play Store bietet solche Glücksspiel-Apps nämlich nicht zum Download an. Die nativen Apps bieten einen Vorteil im Hinblick auf die Benutzerfreundlichkeit, denn diese App ist immer bestens auf das jeweilige Betriebssystem angepasst. Dennoch können Sie auch mit jeder Web-App auf das gesamte Wettangebot und alle anderen Funktionen einer Plattform zugreifen.

Dass es sich beim mobilen Wetten nicht nur um einen Trend, sondern um die Zukunft des Wettens handelt, zeigt sich auch daran, dass schon jetzt mindestens jede zweite Online Wette mit dem mobilen Gerät platziert wird. Man ist beim Wetten absolut flexibel, denn man kann seine Tipps immer dann platzieren, wenn man gerade Lust hat – ganz egal, wo man sich gerade befindet.

Tipps für Sportwetten Anfänger – welche Wetten eignen sich für Einsteiger?

Die Online Buchmacher bieten Ihren Kunden zahlreiche Wettmöglichkeiten an. Doch gerade für Sportwetten Anfänger kann das Angebot manchmal etwas erschlagend wirken. Wir zeigen Ihnen daher, welche Wettoptionen sich vor allem für Einsteiger bei Sportwetten eignen.

Einzelwetten und Kombiwetten mit wenigen Auswahlen als Basismodelle

Grob können Sportwetten in Einzel- und Kombiwetten unterschieden werden. Bei einer Einzelwette wird nur ein Tipp abgegeben, bei einer Kombiwette werden mehrere Tipps miteinander kombiniert. Wettanfänger sollten sich zunächst auf Einzelwetten und Kombiwetten mit wenigen Auswahlen konzentrieren.

Die Einzelwette ist die Urform der Sportwette und damit werden auch rund 80% der Wettumsätze eines Sportwetten Anbieters generiert. Sie sind die einfachste und auch erfolgversprechendste Art und Weise beim Wetten zu gewinnen. Sie tippen dabei lediglich auf ein einziges Ereignis, wie zum Beispiel auf den Ausgang eines Fußballspiels. Zu unterscheiden ist die Einzelwette von der Ergebniswette, bei der man auf das exakte Ergebnis wetten muss. Die Ergebniswette ist also eher eine Unterkategorie der Einzelwetten. Eine Einzelwette ist auf jeden Fall mit weniger Risiko verbunden als eine Kombiwette und sollte daher für Anfänger immer die erste Wahl als Wettart sein. Es gibt auch riskante Einzelwetten, wenn diese über eine sehr hohe Wettquote verfügen. Wettanfänger nutzen am besten Wettoptionen mit geringeren Quoten, um einen sichereren Gewinn zu erzielen. Die Gewinne werden aufgrund der geringeren Quote aber auch dementsprechend geringer ausfallen. Eine große Vervielfachung gibt es nur durch Tipps auf Außenseiter.

Und dann gibt es da noch die Kombiwette. Diese sollte von Wetteinsteigern mit Bedacht genutzt werden. Wenn man Sie nutzt, ist darauf zu achten, dass nicht zu viele Auswahlen miteinander kombiniert werden, denn dadurch wird das Risiko entsprechend höher, die Wette zu verlieren. Bei einer Kombiwette muss nur eine Auswahl nicht eintreffen und der ganze Wettschein ist dahin. Mit einer Zweier-Kombiwette fährt aber auch ein Wettanfänger ganz gut. So lassen sich zwei recht sichere Einzelwetten kombinieren und die Quote wird etwas erhöht, da alle Wettquoten bei Kombiwetten multipliziert werden. Platzieren Sie zum Beispiel zwei Auswahlen mit Quoten von 1.5 und 1.4, ergibt sich schon eine Gesamtquote von 2.1.

Was ist eine Systemwette?

Eine Systemwette ist nochmal eine besondere Art der Wette und eher schon für erfahrenere Tipper geeignet. Im Prinzip handelt es sich aber auch hierbei um eine Art Kombiwetten. Mit der Systemwette lässt sich aber auch dann gewinnen, wenn nicht jede einzelne Auswahl richtig getippt wurde. Eine Systemwette ist eine Zusammensetzung aus mehreren Kombi- und Einzelwetten. Wenn mindestens 2 oder 3 Tipps auf einem Wettschein platziert wurden, kann eine Systemwette daraus gemacht werden. Die Systemwette müssen Sie auf dem Wettschein extra anklicken. Alle für Ihre Tipps verfügbaren Systemwetten werden Ihnen dann automatisch auf dem Wettschein angezeigt.

Beim Vollsystem werden Ihnen alle möglichen Kombinationen angezeigt. Beim VEW (Verkürzte Engere Auswahl) System wird nur eine bestimmte Anzahl an Kombinationen gebildet und wird auch als preiswerte Alternative bezeichnet, da man hier gegenüber dem Vollsystem ein Ersparnis von bis zu 90% erreichen kann. Die Gewinnchancen werden durch die abgespeckten Kombinationen aber auch geringer. Das VEW-System ist für alle geeignet, die sich erst an die Systemwetten herantasten und keine Unmengen an Einsätzen tätigen wollen.

Bei einer Systemwette kann es sich beispielsweise um das 2 aus 3 System handeln, sie kann aber auch in vielen anderen Variationen gespielt werden. Das bedeutet, dass Sie auf drei verschiedene Spiele tippen und mindestens zwei davon richtig getippt werden müssen. Für jeden Tipp wird ein separater Einsatz bezahlt. Kostet der Einsatz pro Wette beispielsweise 5 Euro, würden in diesem Fall 15 Euro als Gesamteinsatz fällig werden. Um keinen Verlust zu machen, kommt es am Ende auch darauf an, auf die richtigen Wettquoten zu tippen. Denn Wenn Sie in diesem Fall zwar 10 Euro gewinnen würden, hätten Sie dennoch einen Verlust von 5 Euro gemacht.

Wie Sie sehen sind Systemwetten nicht ohne und sollten gut durchdacht werden. Bevor Sie einen Tipp platzieren, macht es Sinn sich vorher alles aufzuschreiben und einmal durchzurechnen, um zu schauen, ob sich ein möglicher Gewinn bei dem jeweiligen Gesamteinsatz auch lohnt.

Kurz- und Langzeitwetten

Wir haben bereits angesprochen, dass Sportwetten grob in Einzel- und Kombiwetten unterteilt werden können. Unterscheiden kann man zudem noch zwischen Kurzzeit- und Langzeitwetten. Kurzzeitwetten sind die häufigste Art von Sportwetten. Bei einer Kurzzeitwette tippen Sie auf ein Ereignis, das spätestens bis zum Ende eines einzelnen Spiels richtig oder falsch getippt wurde. Das Wettergebnis liegt also in naher Zukunft.

Bei einer Langzeitwette hingegen wetten Sie auf ein Ereignis, welches weiter entfernt in der Zukunft liegt. Typisch hierfür sind beispielsweise Wetten auf den Meister der Bundesliga, auf den Gewinner einer Welt- oder Europameisterschaft oder eines anderen Turniers. Die endgültige Auswertung einer solchen Wette kann also Wochen oder Monate in der Zukunft liegen. Die Spannung liegt hier darin, dass man genaue Vorhersagen über etwas treffen muss, was sich noch gar nicht unbedingt so richtig Vorhersagen lässt. Je weiter vor dem eigentlichen Ereignis eine Langzeitwette platziert wird, desto höher fällt dann auch die dazugehörige Wettquote aus. Je näher der Zeitpunkt rückt, desto schlechter werden dann auch die Quoten.

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