Argentinien hat gezittert. Der amtierende Weltmeister musste gegen Kap Verde bis in die Verlängerung – und setzte sich dort erst mit 3:2 durch. Was nach einer Pflichtaufgabe klang, wurde zum Nervenzusammensbruch für argentinische Fans weltweit. Kap Verde spielte mutig auf, traf zweimal und hätte das Ausscheiden des Titelverteidigers beinahe provoziert. Am Ende war Messi die Rettung.
Argentinien steht im Viertelfinale – aber dieser Auftritt wird Diskussionen auslösen. Zu fehleranfällig in der Defensive, zu abhängig von Lionel Messi. Das kann gegen stärkere Gegner nicht funktionieren. Doch für heute gilt: weitergekommen, Viertelfinale erreicht. Und Messi war wieder da, wenn es darauf ankam.
Spielerstatistik
| Bruno Guimarães | 14' | |||
| 79' | Erling Haaland (Assist: Andreas Schjelderup) | |||
| Neymar | 90+6' | |||
| Neymar | 90+10' | |||
| 90' | Erling Haaland (Assist: Andreas Schjelderup) |
Spielstatistik
Argentinien gegen Kap Verde – ich hatte 2:0, 3:0 auf dem Zettel. Und dann dieses Chaos. Kap Verde hat verdient gespielt. Messi hat gerettet, was zu retten war. Aber Scaloni muss jetzt ernsthaft nachdenken: So kannst du nicht Weltmeister verteidigen.

Kap Verde erschreckt den Weltmeister
Niemand hatte das auf dem Zettel. Kap Verde, der afrikanische Außenseiter, begann furchtlos. Schon in der 12. Minute der Schock: Nach einem argentinischen Ballverlust im Aufbau traf Ryan Mendes zum 1:0 für Kap Verde. Das Stadion verstummte. Argentiniens Fans rieben sich die Augen – das konnte nicht sein.
Argentinien brauchte 20 Minuten, um sich zu fangen. Di María auf links versuchte, Tempo zu machen, doch Kap Verdes kompakte 5-4-1-Defensive ließ wenig zu. Es war Álvarez, der mit einem abgefälschten Schuss in der 33. Minute ausglich. 1:1 zur Halbzeit – und die Anspannung war spürbar.
Messi führt – Kap Verde antwortet
Nach der Pause war Argentinien besser. Messi übernahm die Kontrolle, dribbelte, kombinierte, schaltete sich immer wieder ein. In der 58. Minute erzielte er selbst das 2:1 – ein typisches Messi-Tor: links reingeschossen, keine Chance für den Keeper. Argentinien schien auf Kurs.
Doch Kap Verde gab nicht auf. In der 74. Minute traf Garry Rodrigues nach einer Ecke zum 2:2. Unglaubliche Szenen: Kap Verde hatte Argentinien zweimal zurückgeworfen. Die letzten 15 Minuten waren purer Wahnsinn – Argentinien drängte, Kap Verde verteidigte mit allem, was es hatte. Kein Tor. Verlängerung.
Die Verlängerung – Messi rettet Argentinien
In der Verlängerung war es einmal mehr Messi. 97. Minute: Ein Zuspiel in die Tiefe, Messi nimmt den Ball an, dreht sich und schießt flach ins lange Eck. 3:2. Der Jubel war erleichtert, nicht ekstatisch. Das sagt alles. Kap Verde warf in den letzten Minuten noch alles nach vorne, aber Argentiniens Defensive hielt diesmal stand.
Am Ende: 3:2, Viertelfinale. Messi mit zwei Toren, einer Vorlage und einmal mehr der Beweis, dass er auch mit 38 Jahren noch der wichtigste Spieler seines Teams ist. Die Frage ist nur: Wie lange noch?
Kap Verde – der wahre Sieger des Abends
Kap Verde verliert, aber mit erhobenem Haupt. 2,5 Millionen Menschen, ein kleines Inselarchipel im Atlantik – und die Mannschaft hat den Weltmeister an den Rand des Ausscheidens gebracht. Das ist eine Geschichte, die man in Fußball-Büchern lesen wird. Garry Rodrigues und seine Mannschaft dürfen stolz sein.
Argentiniens echte Gefahr im Viertelfinale
Scaloni muss jetzt analysieren. Die Defensive war zu wackelig, das Mittelfeld zu passiv. Gegen Marokko oder andere Viertelfinalgegner kann sich Argentinien solche Fehler nicht leisten. Messi rettet nicht immer. Auch er hat 90 Minuten plus eine Verlängerung in den Beinen.
Das Viertelfinale wird zeigen, ob Argentinien mehr ist als Messi. Die Quoten für dieses Spiel werden heiß diskutiert – jetzt die besten Anbieter vergleichen!