Marokko marschiert. Der WM-Vierte von 2022 hat Kanada mit 3:0 aus dem Turnier gefegt und beeindruckt dabei mit einer Leistung, die an die besten Momente dieser Mannschaft erinnert. Souverän, kompakt, gefährlich – die Löwen des Atlas sind wieder da. Für Kanada, Gastgeber dieses Turniers, war es ein bitterer Abend vor eigenem Publikum.
Drei Tore, kein Gegentor, dominante 90 Minuten: Marokko hat klargemacht, dass sie nicht einfach nur dabei sind. Sie wollen den Titel. Die Defensive stand wie eine Mauer, das Umschaltspiel war tödlich, und vorne traf Hakimi mit einem Traumfreistoß. Das war Fußball auf höchstem Niveau – zumindest auf Marokkoer Seite.
Spielerstatistik
| Bruno Guimarães | 14' | |||
| 79' | Erling Haaland (Assist: Andreas Schjelderup) | |||
| Neymar | 90+6' | |||
| Neymar | 90+10' | |||
| 90' | Erling Haaland (Assist: Andreas Schjelderup) |
Spielstatistik
Marokko macht mir ehrlich gesagt Angst. Die stehen defensiv wie 2022, aber jetzt haben sie auch mehr Qualität nach vorne. Kanada hat bei diesem Turnier nie sein Niveau gefunden – schade für das Gastgeberland. Aber Marokko verdient das Viertelfinale absolut.

Kanada ohne Chance – Marokkos Defensive dominiert
Kanada begann nervös – verständlich vor heimischem Publikum mit dem Druck des Gastgeberlandes im Nacken. Davies auf links versuchte, Akzente zu setzen, doch Marokkos rechter Flügel ließ ihn selten durchkommen. Hutchinson und Larin im Sturm bekamen kaum Bälle – die marokkanische 4-3-3-Defensive schnitt alle Versorgungswege ab.
In der 23. Minute die erste große Chance für Marokko: Ein Konter über Ziyech endete knapp am Pfosten. Das Spiel war da bereits klar – Marokko war das bessere Team. Kanada lauerte auf Standards, hatte in der 38. Minute einen Freistoß aus guter Position, doch Bono im marokkanischen Tor klärte souverän.
Hakimi trifft – und Kanada bricht zusammen
In der 41. Minute fiel die Entscheidung: Achraf Hakimi trat zu einem Freistoß aus 24 Metern an – und schoss ihn unhaltbar über die Mauer ins Tor. Klassetor. Das Stadion verstummte. Kanada schien in diesem Moment zu realisieren: Das wird heute nichts mehr.
Nach der Pause war es Ziyech, der in der 54. Minute erhöhte. Ein Kombinationsspiel über vier Stationen, abgeschlossen mit einem präzisen Flachschuss. 2:0. Kanada versuchte zu reagieren, wechselte früh aus, doch die Energie fehlte. Das 3:0 erzielte En-Nesyri in der 78. Minute nach einer Ecke – Kopfball, kein Halten. Marokko hat das Viertelfinale verdient erreicht.
Kanadas WM-Traum endet im eigenen Land
Als Gastgeber war der Druck auf Kanada enorm – und am Ende zu groß. Das Team um Davies und Hutchinson hatte im Turnierverlauf gute Momente, aber die Konstanz fehlte. Gegen Marokkos physische Stärke und taktische Disziplin war kein Kraut gewachsen.
Davies, Kanadas Superstar und Bayern-München-Profi, bleibt die größte Enttäuschung. In wichtigen Momenten war er unsichtbar. Mit 23 Jahren hat er Zeit, das zu korrigieren – aber dieser WM-Auftritt war unter seinen Möglichkeiten.
Marokko – ein ernsthafter Titelkandidat?
Nach 2022, als sie das Halbfinale erreichten, ist Marokko 2026 mit noch mehr Erfahrung und Tiefe im Kader zurück. Bono zwischen den Pfosten ist einer der besten Keeper des Turniers. Hakimi rechts kombiniert offensive Kreativität mit defensiver Stabilität. Amrabat im Mittelfeld ist eine Maschine. Und vorne hat Marokko mit Ziyech und En-Nesyri echte Qualität.
Wenn dieses Team so weiterspielt, ist das Halbfinale mindestens drin. Argentinien, der mögliche Viertelfinalgegner, sollte das ernst nehmen.
Wetten auf Marokkos Viertelfinale
Marokko gilt als Außenseiter im Viertelfinale – aber die Quoten sind verlockend. Wer auf die Löwen des Atlas setzt, hat beim letzten Mal gut geschlafen. Jetzt die besten Wettanbieter checken!