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Iran bei der WM 2026: Keine Fans, keine Visa, kein Empfang – Politik schlägt Fußball

Dennis Buchbauer
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Iran spielt bei der WM 2026. Ihre Fans dürfen nicht zuschauen. Ihre Spieler müssen noch am selben Spieltag zurück nach Mexiko fliegen. Was die USA hier veranstalten, ist keine Sportpolitik mehr – das ist eine Demütigung auf internationalem Parkett.

Die WM 2026 sollte das Fest der Fußballwelt werden. Für die iranischen Fans ist es das Turnier, das ohne sie stattfindet. Kein einziges Ticket. Keine Einreise. US-Auslandsvertretungen stellen schlicht keine Visa für iranische Staatsbürger aus. Der Iranische Fußballverband (FFI) nennt das, was es ist: politische Einmischung in den Sport.

Die iranischen Spieler fliegen für 90 Minuten in die USA ein, spielen, und müssen dann sofort zurück nach Mexiko ins Trainingslager. Das ist weniger Gastfreundschaft als bei einem Auswärtsspiel in Liverpool an einem Dienstagabend im November.

Sportwettenexperte & Autor
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Spieler als Eintagsfliegen – buchstäblich

Die Situation der iranischen Spieler selbst ist kaum weniger absurd. Sie dürfen einreisen – aber nur für die Spieltage. Das Trainingslager des Iran befindet sich in Mexiko. Für jedes Spiel müssen die Spieler anreisen, spielen, und noch am selben Tag zurückfliegen. Kein Übernachten, kein normaler WM-Alltag. Das ist sportlich ein erheblicher Nachteil.

Der FFI hat das Thema offiziell bei der FIFA angesprochen. Was dabei herausgekommen ist: nichts Konkretes.

Wenn der Gastgeber zum Problem wird

Die FIFA hat das Turnier an die USA vergeben – und damit implizit akzeptiert, dass der Gastgeber politische Einschränkungen durchsetzen kann. Iran wird zwar als Mannschaft zugelassen, aber als Nation aus dem Turnier herausgehalten. Die Spieler dürfen kommen. Das Volk nicht.

Für die iranischen Fans ist es ein historischer Tiefpunkt. Wer jemals iranische Fußballfans bei einem WM-Spiel erlebt hat – die Fahnen, die Gesänge, die unglaubliche Leidenschaft – weiß, was hier verloren geht. Das Stadion wird ohne sie ein bisschen leerer sein. Und die WM 2026 wird sich das nicht von der Kritik freisprechen können.

Dennis Buchbauer

Hi, ich bin Dennis – Experte für Predictive Analytics und Sportwetten. Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Sportwetten und der Frage, wie sich Daten in fundierte Vorhersagen verwandeln lassen. Auf Wette.de bin ich für die Testberichte sowie die Sportwetten-Strategien zuständig. Jeden Wettanbieter teste ich aus echter Spielersicht – ich schaue mir nicht nur die Webseite an, sondern wette tatsächlich selbst. Mein Hintergrund in Consumer Behavior Prediction und Event Forecasting fließt dabei direkt in meine Analysen und Wetttipps ein.