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Messi 170 cm, Sánchez 169 cm: Die kleinsten Stars der WM 2026

Dennis Buchbauer
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Lionel Messi ist 170 Zentimeter groß. Alexis Sánchez 169. Pedri 174. Lamine Yamal 172. Die kleinsten Stars der WM 2026 passen zusammen in eine Tiefgarage – und haben trotzdem mehr Weltklasse als die meisten Spieler, die 20 Zentimeter größer sind.

Der Fußball hat eine Schwäche für Märchen. Und das schönste Märchen, das der Sport erzählen kann, ist das der Kleinen, die die Großen besiegen. David gegen Goliath. Technik gegen Körper. Intelligenz gegen Masse. Die WM 2026 ist voll davon – und die kleinsten Spieler des Turniers sind nicht die Schwächsten. Sie sind, zumindest in einigen Fällen, die Besten.

Messi ist 170 cm groß und hat sechs Weltmeisterschaften gespielt. Ich bin 175 cm groß und komme nicht mal ans Regal im Supermarkt. Der Unterschied zwischen uns ist weniger die Körpergröße als alles andere.

Sportwettenexperte & Autor
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Messi: 170 Zentimeter und kein Gramm Minderwertigkeit

Es gibt eine Geschichte, die jeder Fußballfan kennt: Lionel Messi wurde als Kind abgelehnt, weil er zu klein war. Sein Wachstumshormon-Defizit galt als Problem. Barcelona bezahlte seine Behandlung, weil sie das Talent sahen. Der Rest ist Geschichte – sechs Weltmeisterschaften, sieben Ballon d’Or, ein Weltmeistertitel, mehr Tore als jeder Torhüter Albträume fassen kann.

Zur WM 2026 ist Messi 38 Jahre alt und 170 Zentimeter groß. Beides hat sich nicht geändert. Was sich geändert hat: Niemand redet mehr über seine Größe. Sein Körperschwerpunkt liegt tief, sein Dribbling ist deshalb technisch kaum zu stoppen, sein Gleichgewicht im Zweikampf ist das eines Akrobaten. 170 Zentimeter sind bei Messi kein Nachteil – sie sind, in gewisser Weise, sein Geheimnis.

Pedri und Yamal: Spaniens kleine Revolution

Spanien schickt gleich zwei der kleinsten Stars des Turniers auf den Platz. Pedri, 174 Zentimeter, ist Barcelonas Kreativmotor und das Herz der spanischen Nationalmannschaft. Er ist kein Dribbler im Messi-Stil, kein Sprinter, kein Torjäger – er ist der Spieler, der den Ball erhält, verteilt und dabei so wenig Zeit braucht, dass Gegner noch denken, er hält noch, während er schon gespielt hat. Sein Körper ist klein, sein Spielverständnis riesig.

Lamine Yamal, 172 Zentimeter, ist das Gegenteil: Er ist der Dribbler, der Eins-gegen-eins-Spieler, der Mann, dem man nicht in die Augen schauen sollte, weil er in diesem Moment bereits an dir vorbeigegangen ist. Zusammen spielen Pedri und Yamal eine Musik, die Spanien seit Jahren dominiert – kompakt, schnell, unwiderstehlich. Und beide passen unter das Dach eines mittelgroßen Kleinwagens.

Alexis Sánchez: Der Kämpfer, der nie aufhört

Alexis Sánchez aus Chile ist 169 Zentimeter groß und damit einer der kleinsten Spieler bei dieser WM. Er ist auch einer der Hartnäckigsten. Der Mann kämpft mit einer Intensität, die Verteidiger erschreckt, die eigentlich für deutlich schwerere Aufgaben gebaut sind. Er lässt nicht locker, er attackiert, er presst, er läuft Kanäle, die andere Stürmer nicht einmal sehen. Seine Körpergröße ist kein Thema, wenn man sieht, wie er Zweikämpfe führt.

Sánchez ist kein junger Mann mehr – aber er bringt zur WM 2026 das mit, was Chile braucht: Erfahrung, Kampfgeist und die Fähigkeit, aus dem Nichts Gefahr zu schaffen. Gegner, die ihn wegen seiner 169 Zentimeter unterschätzen, bereuen es.

Das Geheimnis der Kleinen: Warum Technik Größe schlägt

Die Wissenschaft des Fußballs hat eine einfache Antwort auf die Frage, warum kleine Spieler so erfolgreich sind: ein niedrigerer Körperschwerpunkt bedeutet bessere Balance, schnellere Richtungswechsel und mehr Beweglichkeit im Dribbling. Ein 170-Zentimeter-Spieler kann sich schneller drehen als ein 193-Zentimeter-Verteidiger – und in diesen Bruchteilen von Sekunden entstehen Tore.

Die WM 2026 ist deshalb nicht nur ein Turnier der Riesen, die Standards gewinnen. Es ist auch ein Turnier der Kleinen, die die Riesen narren. Messi, Pedri, Yamal, Sánchez – sie spielen mit einer Eleganz und Effizienz, die ihre Körpergröße irrelevant macht. Die schönsten Momente dieses Turniers werden wahrscheinlich nicht von den größten Spielern kommen. Sie werden von den Spielern kommen, denen man am wenigsten zugetraut hat. Das ist das Märchen des Fußballs. Es ist immer noch wahr.

Dennis Buchbauer

Hi, ich bin Dennis – Experte für Predictive Analytics und Sportwetten. Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Sportwetten und der Frage, wie sich Daten in fundierte Vorhersagen verwandeln lassen. Auf Wette.de bin ich für die Testberichte sowie die Sportwetten-Strategien zuständig. Jeden Wettanbieter teste ich aus echter Spielersicht – ich schaue mir nicht nur die Webseite an, sondern wette tatsächlich selbst. Mein Hintergrund in Consumer Behavior Prediction und Event Forecasting fließt dabei direkt in meine Analysen und Wetttipps ein.