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„You may have Britney, but we’ve got Arnautovic” – der ÖFB-WM-Song ist da

Dennis Buchbauer
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“You may have Britney, bitch – but we’ve got Arnautovic.” Österreichs WM-Song ist da. Paul Pizzera hat auf Initiative von Ralf Rangnick alle 26 Kaderspieler in einen einzigen Ohrwurm gequetscht. Das Ergebnis: Stripes and Stars – und das Netz dreht durch.

WM-Songs sind ein Risiko. Die meisten sind peinlich, viele sind vergessen, bevor das Turnier beginnt, und wenige schaffen es, sowohl die Mannschaft als auch die Fans zu treffen. “Stripes and Stars”, der offizielle WM-Song des ÖFB, schafft das – und zwar auf eine Art, die man so nicht erwartet hat. Paul Pizzera, österreichischer Musiker und Kabarettist, hat auf persönliche Initiative von Teamchef Ralf Rangnick jeden einzelnen der 26 WM-Fahrer mit einer eigenen Textzeile bedacht. Das klingt nach einer Schnapsidee. Es ist ein Geniestreich.

“You may have Britney, bitch – but we’ve got Arnautovic.” Das ist der beste Satz, der je in einem WM-Song stand. Und ich sage das als jemand, der “Waka Waka” zu lange für gut befunden hat.

Sportwettenexperte & Autor
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Rangnick wollte einen Song – Pizzera lieferte ein Kunstwerk

Die Idee kam von oben: Ralf Rangnick, der ÖFB-Teamchef, wünschte sich eine WM-Hymne für die erste WM-Teilnahme Österreichs seit 1998. Nicht irgendeinen Song – einen mit Charakter, mit Witz, mit einem echten österreichischen Fingerabdruck. Paul Pizzera, der Mann, der schon mehrfach bewiesen hat, dass er Sprache und Musik gleichzeitig versteht, nahm die Aufgabe an. Das Ergebnis war “Stripes and Stars” – präsentiert am Freitagmorgen im Ö3-Wecker, und seitdem auf allen Kanälen.

Das Konzept ist so einfach wie brillant: Jeder der 26 Kaderspieler bekommt seine eigene Zeile. Nicht als namentliche Aufzählung, sondern als kreative Gegenüberstellung. “You may have Taylor Swift, but we’ve got Gregoritsch.” “You’ve got Kendrick Lamar, but we’ve got Alaba.” Und dann, der Höhepunkt: “You may have Britney, bitch – but we’ve got Arnautovic.”

Warum dieser Song funktioniert

WM-Songs scheitern oft daran, dass sie versuchen, zu viel zu sein: zu emotional, zu universell, zu unpersönlich. “Stripes and Stars” macht das Gegenteil. Er ist spezifisch, österreichisch, selbstbewusst und dabei nie überheblich. Er sagt nicht “wir werden Weltmeister” – er sagt “wir sind wir, und das reicht”. Das ist der Ton, der zu diesem Team passt.

Rangnick hat aus dem ÖFB-Team eine Einheit gebaut, die über individuelle Stars hinausgeht. Pizzera hat das in Musik übersetzt. Das “Schalalala” im Refrain klingt nach Stadion, das “Allez, allez” nach Weltbühne. Und die Zeilen über die Spieler klingen nach dem, was Österreich bei dieser WM sein will: nicht der große Favorit, aber auch nicht der ehrfürchtige Außenseiter. Einfach Österreich.

Das Netz reagiert

Seit der Veröffentlichung kursiert der Song in österreichischen, aber auch internationalen Fußball-Communities. Besonders die Arnautovic-Zeile hat sich verselbstständigt – sie ist Meme, Schlachtruf und Liebeserklärung zugleich. Marko Arnautovic, der bei dieser WM seinen letzten Tanz im ÖFB-Dress tanzt, hätte kaum eine würdigere Hommage verdient. Mit 37 Jahren, 130 Länderspielen und 47 Toren hat er sich das Recht erarbeitet, in einem Atemzug mit Britney Spears genannt zu werden.

“Stripes and Stars” ist ab sofort auf YouTube verfügbar. Die WM beginnt am 11. Juni. Österreich startet am 17. Juni gegen Jordanien. Der Song läuft bereits in Endlosschleife.

Dennis Buchbauer

Hi, ich bin Dennis – Experte für Predictive Analytics und Sportwetten. Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Sportwetten und der Frage, wie sich Daten in fundierte Vorhersagen verwandeln lassen. Auf Wette.de bin ich für die Testberichte sowie die Sportwetten-Strategien zuständig. Jeden Wettanbieter teste ich aus echter Spielersicht – ich schaue mir nicht nur die Webseite an, sondern wette tatsächlich selbst. Mein Hintergrund in Consumer Behavior Prediction und Event Forecasting fließt dabei direkt in meine Analysen und Wetttipps ein.