Was für ein Abend in Atlanta. England führt durch Gordon in der 55. Minute, scheint sicher im WM-Finale – und dann kommt Messi. Zweimal assistiert der 39-Jährige in den letzten sieben Minuten: Fernández trifft in der 85. Minute per Fernschuss, Lautaro Martínez köpft in der 92. Minute das 2:1. Argentinien ist im WM-Finale. England bricht zusammen.
Ein Drama in Reinform. Tuchel wird vorgeworfen, zu früh defensiv umgestellt zu haben. Messi wird als der entscheidende Mann des Abends gefeiert – nicht als Torschütze, sondern als Architekt. Zwei Assists mit 39 Jahren im WM-Halbfinale. Das ist kein Fußball mehr, das ist Legende.
Spielerstatistik
| Elliot Anderson | 37' | |||
| 42' | Lautaro Martínez | |||
| 51' | Cristian Romero | |||
| Anthony Gordon (Assist: Morgan Rogers) |
55' | |||
| 86' | Enzo Fernández (Assist: Lionel Messi) | |||
| 90+2' | Lautaro Martínez (Assist: Lionel Messi) | |||
| 90+4' | Rodrigo de Paul |
Spielstatistik
Ich war einer der wenigen, die Argentinien in diesem Spiel nicht abgeschrieben haben. Wenn Messi auf dem Feld steht und es in der 80. Minute noch 0:1 steht, ist das Spiel nicht vorbei. Das hat er bewiesen. Für Wettende ist das eine wichtige Lektion: Gegen Messi und Argentinien gibt es keine sichere Führung.

Gordon bringt England in Front – Tuchel setzt auf Defensive
Anthony Gordon brachte England in der 55. Minute in Führung. Morgan Rogers servierte den Ball perfekt in den Lauf, Gordon blieb ruhig – 1:0 für die Three Lions. Was folgte, war das, wofür Tuchel nach dem Spiel hart kritisiert wurde: England stellte tief und versuchte, das Ergebnis zu verwalten. Argentinien übernahm das Kommando, Druck baute sich auf.
Fernández-Fernschuss und Martínez-Kopfball – Messi regiert die Schlussphase
Fernández traf in der 85. Minute aus der Distanz – ein herrlicher Schuss ins kurze Eck, Messi hatte ihm den Ball in den Lauf gespielt. England war schockiert. Und dann, in der 92. Minute: Messi marschiert die linke Seite entlang, 39 Jahre alt, schlägt eine perfekte Flanke – Lautaro Martínez köpft ein. 2:1 für Argentinien. Das Stadion explodiert. England ist fassungslos.
Tuchel unter Feuer – Bellingham bleibt blass
Englands Trainer Thomas Tuchel wurde nach dem Spiel scharf kritisiert. Seine Entscheidung, nach der Führung zu tief zu stehen und Bellingham zu isolieren, ist schwer zu verstehen. Bellingham, bei Real Madrid und zu Beginn dieser WM noch unantastbar, tauchte in der entscheidenden Phase ab. Für England bleibt wieder nur der Herzschmerz.
Argentinien im Finale – das Duell der Jahrzehnte
Argentinien trifft im WM-Finale am 19. Juli auf Spanien. MetLife Stadium in East Rutherford, nahe New York. 21:00 Uhr MESZ. Der amtierende Weltmeister gegen den stärksten Turnierteilnehmer. Wer auch immer siegt – es wird einer der größten WM-Triumphe der Geschichte. Jetzt die besten Wettanbieter für das WM-Finale vergleichen.