Messi mit 39 ist wie eine Geistergeschichte, die sich jedes Mal als wahr herausstellt. Ich habe ihn in diesem Turnier unterschätzt. Jetzt stehe ich hier und sage: Er ist der Favorit auf den Goldenen Ball – und das mit 39. Für Wettende bedeutet das: Argentinien mit Messi auf dem Feld ist niemals geschlagen, egal welcher Rückstand.

Was Messi gestern Abend gemacht hat, darf eigentlich nicht passieren
Stellen wir uns kurz vor, ein Manager würde sein Trainerteam vor dem Halbfinale fragen: „Wie groß ist das Risiko, dass der gegnerische 39-jährige Stürmer zwei Assists in der Schlussphase macht und das Spiel dreht?” Die Antwort wäre: fast null. Und trotzdem passierte genau das. Messi flankt in der 92. Minute. Messi spielt den Fernschuss von Fernández frei. Zwei Vorlagen, zwei Tore. England ist raus.
Die Zahlen sind absurd – und real
Messi ist 39 Jahre, hat bei dieser WM bereits fünf Torbeteiligungen (2 Tore, 3 Assists). Im Halbfinale gegen England: die beiden entscheidenden Assists in der 85. und 92. Minute. Zum Vergleich: Er ist 19 Jahre älter als Lamine Yamal, der bei dieser WM als das neue Wunderkind gilt. Messi spielt dieselbe WM – nur mit der Erfahrung von vier weiteren Weltmeisterschaften im Gepäck.
Hat England Messi einfach vergessen?
Das ist die eigentliche Frage nach dem Spiel. Tuchel stellte tief, England verteidigte die 1:0-Führung – aber niemand schien zu denken: Messi läuft noch rum. In der 85. Minute schickte er Fernández in den Schuss. In der 92. Minute flankte er perfekt auf Martínez. Wer genau hat Messi in der Schlussphase zugeordnet? Die Bilder sagen: niemand so richtig.
Finale Spanien vs. Argentinien – und Messi gegen Yamal
Das Finale am 19. Juli im MetLife Stadium New York bringt das Duell der Generationen: Messi, 39, gegen Lamine Yamal, 18. Der Vater des modernen Dribbler-Fußballs gegen den Mann, der gerade das Erbe antritt. Wer auf Messi setzt, hat in diesem Turnier noch immer Recht behalten. Jetzt die neuen Wettanbieter mit den besten Finale-Quoten entdecken.