Home » News » Rote karten wm 2026 trump var satire

Die roten Karten der WM 2026: Für Trump, den VAR und alle, die Kap Verde unterschätzt haben

Dennis Buchbauer
Offenlegung
Wir verwenden Affiliate-Links in unseren Inhalten. Wenn Sie auf diese Links klicken, erhalten wir möglicherweise eine Provision - ohne zusätzliche Kosten für Sie. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen und unserer Datenschutzrichtlinie einverstanden.

Bei einer WM gibt es viele rote Karten. Für Fouls, für Tätlichkeiten, für wiederholtes Meckern. Aber was wäre, wenn man die rote Karte auch außerhalb des Platzes verteilen könnte? An Trainer, Verbandsfunktionäre, Kommentatoren – und natürlich an Staatsoberhäupter, die sich verhalten, als wäre das WM-Turnier ihre Privatveranstaltung? Diese WM 2026 hat genug Material für einen ganzen Stapel. Hier kommen die verdientesten roten Karten des Turniers.

Achtung: Alles im Geiste des Sports gemeint. Und des schwarzen Humors. Und weil es zu gut ist, um es nicht zu schreiben.

Als Sportwettenexperte analysiere ich Risiken. Das größte Risiko dieser WM? Dass irgendwer Trump tatsächlich einen Schiedsrichterpfiff in die Hand gibt. Das wäre die einzige Situation, bei der ich auf “Chaos” setze – und dabei noch guter Hoffnung wäre, meine Quote zu bekommen.

Sportwettenexperte & Autor
Dennis Buchbauer

Rote Karte: Donald Trump – für alles gleichzeitig

Wo fängt man an? Der Mann hat in den letzten Wochen so viel Stoff geliefert, dass dieser Artikel eigentlich ein Buch sein müsste. Die WM findet in Amerika statt – und Trump verhält sich, als wäre er der Erfinder des Fußballs, der Gastgeber jedes einzelnen Spiels und der heimliche Nationaltrainer gleichzeitig.

Rote Karte für den Tweet, in dem er Norwegen nach dem Brasilien-Sieg herzlich beglückwünschte – und dann in der nächsten Zeile fragte, ob Norwegen Teil der NATO sei und ob sie ihre Beiträge zahlen. Haaland hat das geflissentlich ignoriert und stattdessen ein weiteres Tor geschossen. Das war die richtige Antwort.

Rote Karte für die Aussage, der WM-Pokal sei „in seinem Herzen schon amerikanisch”. Der Pokal war zu diesem Zeitpunkt im FIFA-Tresor in Zürich. Er ist bis heute nicht amerikanisch. Aber Trump arbeitet daran.

Rote Karte für den Versuch, das Viertelfinale England gegen Norwegen in einen Handelskonflikt zu verwandeln. England spiele „unfair”, weil der britische Markt für amerikanische Produkte schwierig sei. Der englische Verband antwortete nicht. Bellingham schoss ein Tor. Das war effizienter.

Rote Karte: Der VAR – für seelischen Schaden

Der Videoschiedsrichter hat bei dieser WM mehr Elfmeter gepfiffen als in den letzten drei Turnieren zusammen. Das ist keine Erfindung. Das ist Statistik. Mexiko gegen England: VAR-Elfmeter in der 71. Minute nach einem Foul, das ohne Zeitlupe wie ein normales Duell aussah. Argentinien gegen Kap Verde: VAR-Elfmeter Verlängerung, der das Spiel entschied. Australien gegen Ägypten: kein VAR-Eingriff beim einzigen klaren Handspiel. Warum? Unbekannt.

Die rote Karte für den VAR gilt nicht der Technologie an sich. Sie gilt dem Menschen, der immer noch entscheidet, wann man hinschaut – und wann nicht. Der Algorithmus ist unschuldig. Der Mensch dahinter bekommt die Karte.

Rote Karte: Der Kommentator, der Haaland nicht mochte

Irgendwo im amerikanischen Fernsehen gab es einen Kommentator, der Erling Haaland nach dem ersten Tor gegen Brasilien sagte: „Ein guter Kopfball – aber mal sehen, ob er das wiederholt.” 90 Sekunden später schoss Haaland den Weitschuss zum 2:0. Der Kommentator schwieg drei Minuten. Rote Karte. Nicht für das Zweifel – Zweifel ist erlaubt. Sondern für das Schweigen danach. Ein bisschen Demut hätte gereicht.

Rote Karte: Alle, die Kap Verde unterschätzt haben

Kap Verde führte 2:1 gegen Argentinien. In der Verlängerung. Gegen den amtierenden Weltmeister. Mit Messi auf dem Platz. 2,5 Millionen Menschen, ein Inselstaat im Atlantik, und sie zwangen Argentinien an den Rand des Ausscheidens. Wer sie vor dem Turnier nicht auf dem Zettel hatte – sich selbst eingeschlossen, ehrlich gesagt – bekommt die rote Karte für mangelnde Recherche.

Die goldene Karte: Der Fußball selbst

Am Ende verdient nur eines das Gegenteil einer roten Karte: der Fußball selbst. Diese WM hat geliefert. Norwegen im Viertelfinale. England im Azteca. Kap Verde gegen Argentinien. Bellingham in 98 Sekunden zweimal. Haaland gegen Brasilien. Ägypten im Elfmeterschießen. Das ist Fußball – laut, unberechenbar, manchmal ungerecht, immer mitreißend.

Trump kann twittern was er will. Die rote Karte kann er behalten. Der Ball rollt weiter.

➡ Jetzt die besten Wettanbieter vergleichen und auf das Viertelfinale tippen

Dennis Buchbauer

Hi, ich bin Dennis – Experte für Predictive Analytics und Sportwetten. Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Sportwetten und der Frage, wie sich Daten in fundierte Vorhersagen verwandeln lassen. Auf Wette.de bin ich für die Testberichte sowie die Sportwetten-Strategien zuständig. Jeden Wettanbieter teste ich aus echter Spielersicht – ich schaue mir nicht nur die Webseite an, sondern wette tatsächlich selbst. Mein Hintergrund in Consumer Behavior Prediction und Event Forecasting fließt dabei direkt in meine Analysen und Wetttipps ein.