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Schweiz vs. Kolumbien 0:0 n.V. (4:3 i.E.) – Spielbericht und Analyse WM 2026: Kobel ist der Held im Elfmeterschießen

Dennis Buchbauer
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120 Minuten zitterten, kämpften und verteidigten – und am Ende war es Gregor Kobel, der die Schweiz ins WM-Viertelfinale schoss. Im Achtelfinale der WM 2026 in Vancouver trennten sich die Schweiz und Kolumbien nach Verlängerung torlos 0:0, ehe das Elfmeterschießen die Entscheidung brachte: 4:3 für die Nati. Kobel parierte den entscheidenden Elfmeter von Hernández, Ruben Vargas verwandelte den letzten Schuss – und die Schweiz steht erstmals seit der Heim-WM 1954 im WM-Viertelfinale.

Es war kein schöner Fußball, aber einer, der in die Geschichtsbücher eingehen wird. Beide Teams neutralisierten sich über fast zwei Stunden gegenseitig – Kolumbien mit seiner physischen Stärke, die Schweiz mit taktischer Disziplin und einem überragenden Torwart. Am Ende zählte die Nervenruhe vom Elfmeterpunkt.

Spielstatistik

53
Ballbesitz
47
7
Gesamtschüsse
15
2
Schüsse aufs Tor
3
4
Schüsse vom Ziel
8
1
Geblockte Schüsse
4
3
Ecken
7
5
Abseits
4
22
Fouls
21

Gregor Kobel hat heute gezeigt, was einen Weltklasse-Torwart ausmacht – dieser Elfmeterblock war purer Instinkt. Und Ruben Vargas hat mit eiskalten Nerven die Schweiz in die Geschichte geschossen.

Sportwettenexperte & Autor
Dennis Buchbauer

Nullnummer in der regulären Spielzeit – beide Teams neutralisieren sich

Das Achtelfinale in Vancouver entwickelte sich zu einer taktischen Partie auf hohem Niveau. Kolumbien, gestärkt durch den 1:0-Sieg gegen Ghana in der Runde zuvor, zeigte sich körperlich robust und versuchte, die schnellen Außenspieler einzusetzen. Die Schweiz, nach dem überzeugenden 2:0 gegen Algerien mit Selbstvertrauen aufgeladen, stand defensiv äußerst kompakt und ließ den Kolumbianern kaum Raum für Durchbrüche. Torchancen blieben Mangelware auf beiden Seiten – die beste Gelegenheit in der regulären Spielzeit hatte die Schweiz durch Breel Embolo, der einen Kopfball knapp am Pfosten vorbeibrachte. 90 Minuten, kein Tor: Die Verlängerung war fällig.

Verlängerung ohne Durchbruch – Kobel hält die Schweiz im Spiel

Auch in der Verlängerung änderte sich das Bild kaum. Beide Teams gingen vorsichtig zu Werke, keiner wollte das entscheidende Fehler machen. Kolumbien hatte in der 98. Minute die beste Chance des gesamten Abends: Ein Schuss von Luis Díaz aus zentraler Position zwang Gregor Kobel zu einer überragenden Parade – der Dortmund-Keeper warf sich zur rechten Seite und lenkte den Ball mit einer sensationellen Faust-Abwehr über die Latte. Dieser Moment sollte symbolisch für den gesamten Abend stehen: Kobel war schlicht unüberwindbar. Nach 120 Minuten blieb es beim 0:0 – das Elfmeterschießen musste entscheiden.

Das Drama vom Punkt – Kobel macht den Unterschied

Was folgte, waren die aufregendsten Minuten des gesamten Turniers bis zu diesem Zeitpunkt. Das Elfmeterschießen entwickelte sich zu einem Nervenduell auf Weltklasse-Niveau. Kolumbiens Quintero traf zum 0:1, Xhaka glich für die Schweiz aus (1:1). Sánchez schoss für Kolumbien über das Tor – 2:1 für die Nati nach Amdounis Treffer. Campaz glich wieder aus (2:2), dann scheiterte Akanji an Vargas – 2:2 blieb es. Der entscheidende Moment: Hernández trat an – und Kobel warf sich in die richtige Ecke, parierte spektakulär. Jetzt war die Schweiz am Drücker. Itten traf sicher zum 3:2, Díaz glich für Kolumbien aus (3:3). Alles auf eine Karte: Ruben Vargas. Der Augsburg-Profi blieb eiskalt, schoss links unten rein – 4:3. Vancouver explodierte. Die Schweiz ist im Viertelfinale.

Kolumbien scheitert trotz starkem Turnier

Kolumbien hat bei dieser WM gezeigt, dass südamerikanischer Fußball auf höchstem Niveau mithalten kann. Der 1:0-Sieg gegen Ghana, das mutige Auftreten gegen die Schweiz – das Team von Carlos Queiroz hat Respekt verdient. Das Ausscheiden im Elfmeterschießen ist das grausamste Ende, das der Fußball bereithält. Für Spieler wie Luis Díaz war es ein biterer Abschluss eines ansonsten starken Turniers.

Analyse: Die Schweiz macht Ernst – Argentinien wartet

Die Schweiz hat in diesem WM-Turnier etwas bewiesen, das lange bezweifelt wurde: Sie können K.o.-Spiele gewinnen. Zwei Siege in Folge – gegen Algerien und nun gegen Kolumbien – haben die Nati ins Viertelfinale gebracht. Im nächsten Spiel wartet Argentinien, das seinerseits gegen Ägypten zu einem dramatischen 3:2-Comeback gezwungen war. Für die Schweiz ist das die nächste historische Chance – ein WM-Halbfinale zu erreichen wäre das Größte, was der Schweizer Fußball je erlebt hat. Mit Kobel im Tor und der Geschlossenheit dieser Mannschaft ist das keine Utopie.

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Dennis Buchbauer

Hi, ich bin Dennis – Experte für Predictive Analytics und Sportwetten. Seit über 10 Jahren beschäftige ich mich intensiv mit Sportwetten und der Frage, wie sich Daten in fundierte Vorhersagen verwandeln lassen. Auf Wette.de bin ich für die Testberichte sowie die Sportwetten-Strategien zuständig. Jeden Wettanbieter teste ich aus echter Spielersicht – ich schaue mir nicht nur die Webseite an, sondern wette tatsächlich selbst. Mein Hintergrund in Consumer Behavior Prediction und Event Forecasting fließt dabei direkt in meine Analysen und Wetttipps ein.